Bezüglich der Technik bin ich allerdings immer noch skeptisch. Allerdings fehlen mir, um genauer darauf einzugehen, spezifizierte Angeben über die Akkus (welcher Seperator, welche spezielle Art von Li-Akkus). Die Fehlerquellen können allerdings durchaus vielschichtiger sein (mech. Beschädigung beim Bau/Transport/Montage und damit Kurzschlüsse, beim Brand schlechte Löschbarkeit (Sand oder kontrolliert abbrennen lassen), Verunreinigung d. Seperators->Kurzschluss->Brand, usw., usf.. Natürlich hat man Fortschritte erzielt und die meisten Gefahren kann man durch entsprechende und spezielle Schutzmaßnahmen/zusätzliche Bauteile/Schaltungen eingrenzen. Aber ein Restrisiko bleibt.
Was Deinen Einwand mit der Raumfahrt betrifft: in solchen Fällen wird sicherlich mit mehr Wissen und Sorgfalt an die Sache herangegangen, zum anderen ist die Anzahl geringer. Und was ich für ganz wesentlich halte, jeder Raumfahrer kennt die relativ hohen Risiken, die er eingeht.
Auch der Hinweis auf die mio. Akkus, die im täglichem Leben nicht abfackeln befriedigt mich nicht, da diese ganz anderen Betriebsbedingungen unterliegen und von der Größenordnung anders liegen. Ich wüsste z.B. nicht, wo Akkus dieser Kapazität bisher verbaut wurden (außer Autoindustrie und Raumfahrt - bei der Autoindustrie hat es ja nicht so gut geklappt, wie oben schon erwähnt). Und bei dieser geringen Anzahl und kurzen Zeit kann man m. E. nicht von ausreichend getestet und geprüft sprechen.
Für mich ist und bleibt es ein höchst gefährliches Spiel mit dem Feuer - auch bei EADS, sollten sie sie wirklich verbauen.