Ausbau MUC: 3. Bahn - der neue Thread (ab 12/2013)

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Lieber Machrihanish,

dann schau doch so oft auf deine Anzeigentafel wie du willst. Das sei dir unbenommen, aber dann gehalte deinen Stuss bitte für dich.

Im Übrigen gibt es im Leben viel wichtigeres als sich mit Trollen in einem Forum rumzuschlagen, was mir erst wieder am Samstag Abend auf traurige Weise vorgeführt wurde. Der Sturmhagel in Nordbayern hat mir an einem Nebengebäude das halbe Dach abgedeckt oder zerlöchert, der Kamin ist eingestürzt und hat hat die Zwischendecke durchschlagen, der Boden ist völlig durchweicht und vieles an Inventar kaputt, am Haus sind Einschusslöcher an den Rollläden, den Keller hats überschwemmt, den Balkon geradezu gesandstrahlt und den kompletten Garten verwüstet.

Glaub mir, es gibt im Leben so viel sinnvolleres und wichtigeres, als sich hier mit Gegner zu unterhalten, die offensichtliche Realitäten einfach nicht einsehen wollen. Im Übrigen sollten hier ALLE mal drüber nachdenken, wie lang man diese endlose Diskussion nochmal und nochmal über die kleinsten Kleinigkeiten und die fragwürdigsten was-wäre-wenn-Fragen wieder und wieder im Kreis führen will. Es gibt wichtigeres im Leben, Leute!
 
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Wenn ich jetzt zynisch wäre, könnte ich Dir vorrechnen, dass die Renovierung Deines Hauses der Baubranche Umsatz beschert und damit dem Allgemeinwohl zu gute kommt. Wird Dich aber vermutlich nicht trösten...
 
Nachts zu fliegen würde sich aufgrund der deutlich höheren Personalkosten nicht rechnen.

Wäre das denn wirklich so?
In Großbritannien ist es bei Ferienfliegern völlig normal zu ungewöhnlichen Zeiten zu fliegen. Wenn man nachts gegen 1 oder 2 Uhr schaut, welche Maschinen unterwegs sind, sind es neben Fracht- und Langstreckenflugzeugen hauptsächlich Monarch Airlines, Thomas Cook Airlines etc. auf dem Weg z.B. von der Türkei oder Griechenland nach GB.
Die Personalkosten sind dann möglicherweise höher aber dadurch, dass die Flieger auch nachts fliegen und nicht wie in Deutschland am Boden stehen, müssten auch die Produktionskosten niedriger sein.
Gut, ich weiß nicht ob man die britischen Verhältnisse mit den deutschen vergleichen kann, aber ich bilde mir ein, vor einiger Zeit gelesen zu haben, Condor hätte auch schon überlegt oder überlegt, Flugzeuge im Ausland zu stationieren um so die Nachtruhe umgehen zu können und beispielsweise Flüge von den Kanaren nach Deutschland über Nacht fliegen zu lassen.
 
Bei einer Kernzeit von gerade mal fünf Stunden würde doch jeder Umlauf zu einem Ziel ab 2H15 Entfernung keine Minute teure überschüssige Standzeit an der Destination erfordern.

Selbst von Süddeutschland geschaut sind Ferienregionen typischerweise (circa) zwei Stunden von Deutschland entfernt & eher mehr.

Andererseits gab es in der Vergangenheit von kleineren deutschen Flughäfen Nachtflüge zu Ferienzielen, zB ab SXF, HAJ, CGN, LEJ - diese folgen aber Zug um Zug den belasteteren Flughäfen in puncto Nachtflugregulierung (zT gerade für Paxflüge) nach.

Die Wählerschaft übt Druck aus, die Parteien nehmens ins Programm und setzen dann und wann um.

Ist ja nicht so, als gingen alle deutschen Nachftlugverbote auf obskure Gerichte zurück, die querulatorischen Eigenbrötlern unverdiente Nachtruhe zuschusterten...
 
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Bei einer Kernzeit von gerade mal fünf Stunden würde doch jeder Umlauf zu einem Ziel ab 2H15 Entfernung keine Minute teure überschüssige Standzeit an der Destination erfordern.

Klar, da bin ich mit dir einer Meinung! Aber z.b. Condor oder auch andere Ferienflieger hatten in Frankfurt Landungen bis etwa 1 Uhr regulär im Flugplan und speziell im Sommer auch einige Starts zwischen 2 und 5 Uhr morgens.
 
... als sich hier mit Gegner zu unterhalten, die offensichtliche Realitäten einfach nicht einsehen wollen.

Für viele Befürworter gilt: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Insofern ist dann die eingenommene Position und die (teilweise) vom Arbeitgeber übernommene Argumentation auch voll und ganz zu verstehen und nachvollziehbar. Es geht hier allerdings nicht um "Einsehen", sondern sachlich seine Positionen vertreten (sonst sollte man das Forum für die Öffentlichkeit schließen).
 
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Alle Beiträge müssen


  • einen klar erkennbaren Bezug zum Thema besitzen und
  • auch für 'Andersdenkende' lesbar sein, ohne dass sofort das Messer in der Tasche aufklappt. ;)

nur so als Erinnerung.

Ergänzung: warum wird hier nicht diskutiert, dass die Staatsregierung die dritte vielleicht in FMM sieht? Was wäre das bitter.
 
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Das bekannt Sprichwort "Wer schreit hat unrecht" kann man hier wohl getrost erweitern in "Wer beleidigt hat unrecht".


Ich war es nicht, der Unbeteiligte (kinder) in diese Diskussion hinein gezogen hat - oder wie es der Schreiber, dess advocatus Sie nun geben wollen, ausdrückte: begann, Nettigkeiten untereinander auszutauschen.
 
nur so als Erinnerung.

Ergänzung: warum wird hier nicht diskutiert, dass die Staatsregierung die dritte vielleicht in FMM sieht? Was wäre das bitter.

Weil wenn dem so wäre, würde sich Horst Seehofer sich sicherlich nicht so wehement FÜR die 3. Startbahn aussprechen.
Wenn man solche Ansätze verfolgt, hätte man sich auch den Ausbau der A8 zwischen Ulm und München sparen können und sagen können, die A96 ist die 3. Spur (pro Richtung).
Der Bedarf ist nunmal in München und nicht in Memmingen, egal wie man es dreht.
 
Links erkennt man noch das damals geplante Autobahnkreuz, wo südlich die A921 in Richtung [Autobahnkreuz] Ismaning (mit der A99) und weiter zum Mittleren Ring nach Oberföhring weiterführen sollte.
 
Ja, leider. Warum hat man nicht gleich in den 80ern die 4 Bahnen gebaut, dann könnte man sich das jetzt alles sparen.
 
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Naja... man verweigert sich in Freising seit ca ~15 bis ~20 Jahren gegenüber jedem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur... egal ob mit Flughafenausbau, oder ohne. Denn wenn man sich gegenüber jeglichem Wachstum verweigert, dann ist ja logischer Weise auch kein Flughafenausbau möglich, oder?

Dumm nur, dass andere Lankreise wie Erding, Landshut und München-Land trotz manchmal schlechtem Wirtschaftswachstum immer am Ausbau Ihrer Infrastruktur festgehalten haben... jetzt gibt es einen "Aussenseiter" der künstlich zu kollabieren droht... und trotzdem wächst... nur schmerzhafter als andere.
Clever? Hmmh..
 
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Was mich am meisten in dem Artikel stört ist, dass die zwischen den Zeilen quasi die Schuld auf den Flughafen ein sein Wachstum schieben. Aber wie du richtig sagt, freuen sich anderen Orte sehr über das Wchstum in Investieren auch entsprechen in die Infrastuktur, eben weil es sich für sie durch die höheren Gewerbesteuereinnahmen, mehr Kaufkraft, etc. schlichtweg lohnt.

Viele Orte würden sich die Finger nach diesem Wachstum bis zur Schulter ablecken und es durch eigene Förderung optimal mitnehmen. Spätestens wenn Erding mit seinem Ringschluss und seiner Nordumgehung einen weiteren Standortvorteil hat, bekommen die sicher nochmal Schub und nehmen das entsprechend mit.
 
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