Jump request

Ich hol das mal wieder hoch, weil ich denke, hier wurde ein GANZ ENTSCHEIDENDER SATZ übersehen:

(c) Die endgültige Entscheidung über den Zutritt zum Cockpit obliegt dem Kommandanten.

Und damit, Werner, hast du zumindest wenn du nicht Richtung USA oder UK (was du eh planmäßig mit dem 340er nicht machen wirst), immer die Möglichkeit, einen Bekannten/Kollegen ins Cockpit zu lassen!

Ich weiß nicht, wie das bei euch bei der Mainline geregelt ist, aber Verwandte/Bekannte/Freunde und Kollegen, auch anderer Airlines, sind bei uns kein Problem und werden immer und gerne im Cockpit mitgenommen.
 
Flaps full hat gesagt.:
Ich hol das mal wieder hoch, weil ich denke, hier wurde ein GANZ ENTSCHEIDENDER SATZ übersehen:

(c) Die endgültige Entscheidung über den Zutritt zum Cockpit obliegt dem Kommandanten.

Und damit, Werner, hast du zumindest wenn du nicht Richtung USA oder UK (was du eh planmäßig mit dem 340er nicht machen wirst), immer die Möglichkeit, einen Bekannten/Kollegen ins Cockpit zu lassen!

Ich weiß nicht, wie das bei euch bei der Mainline geregelt ist, aber Verwandte/Bekannte/Freunde und Kollegen, auch anderer Airlines, sind bei uns kein Problem und werden immer und gerne im Cockpit mitgenommen.

Hallo Flaps full,

wenn ich unserere firmeninterne Vorschrift lese, ist die Möglichkeit für (Cockpit)-Kollegen durchaus gegeben. Alles andere ist Auslegungssache, die ich hier ungern diskutieren möchte.

Seid mir nicht böse, aber die Herren der Behörden spaßen nicht.

Werner
 
Auch bei der Mainline "geht noch was"...weiß das leider nur von einem Bekannten, selbst hatte ich noch nie das Glück...Man braucht wohl anscheinend "nur" eine Crew/einen Captain, die sich das traut, und das ist wohl eher bei engen Freunden etc. gegeben...übrigens auch bei anderen Airlines in D.
 
Also wie gesagt, Munich z.B. könnte bei uns problemlos mitfliegen. Ich kenn ihn ja, würde das mit dem Cpt. absprechen und das Ding wäre gelaufen...

Wenn das LBA das anders meint, hätten sie das anders/ klarer formulieren sollen- wobei ich das als klar formuliert ansehe: Last decisoin rests by the Commander.
 
Also ist es letztlich hauptsächlich vom "Vitamin B" abhängig?!

Schade, da leide ich leider unter Vitaminmangel.
Manchmal bleiben Träume halt Träume...:airplane:
 
@ Cargoflieger: Naja, ich sauf schon den ganzen Tag frisch gepressten Orangensaft - vielleicht hilft's ;)
Es läuft tatsächlich darauf raus, aber wie gesagt, ich kann's ja eigentlich nachvollziehen...man hat wohl lieber den Freund, den man seit dem Kindergarten kennt mit dabei als einfach jemand "wildfremden"...auch wenn ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben hab :cool:
 
In der Zeitschrift "AERO" war auch mal ein Artikel über diese Problematik. Zum einen gibt es die Vorschriften die alles verbieten und zum anderen die besagte Klausel am Ende, dass der CPT das letzte Wort hat. Und mit dieser letzten Klausel kann der CPT den ganzen Mist davor überstimmen. Wenn der CPT jemanden ins Cockpit lässt ist halt wirklich eine Vertrauenssache.
Aber mal ehrlich, wen vertraut man mehr? Dem eigenen Ehepartner, den eigenen Kindern oder einem Copiloten den man privat nicht wirklich kennt?

Zumindest hat irgendein Bürokrat am Ende des Formulieren des Gesetzeswerkes doch noch genug gesunden Menschenverstand besessen und die "CPT-Klausel" hinzugefügt. :resp:

Muss wohl auch mehr Vitamin-B-Säfte trinken... :)
 
Wäre ohne die "Cpt-Klausel" auch nie umsetzbar gewesen.
Denn:
Der Cpt trifft immer die Entscheidungen, auch wenn der Weg dahin vom Fo/ der Crew mitgegangen wird (i.d.R.).
Das LBA kann nur eine gewisse Grenze vorgeben, wenn der Cpt darüber hinausgehen will, kann er das machen, wenn der Flug dadurch nicht unsicher und gefährdet wird durch Besuch.

Aufgrund seiner Polizeigewalt an Bord muss der Cpt. bestimmen können, wer nach vorne darf und wer nicht.
 
Ich hab mich schon seit geraumer Zeit damit abgefunden, dass dieser Traum ein Traum bleibt.

Aber in den Tiefen meines Fliegerherzens glüht noch ein kleiner und letzter Funke der Hoffnung, dass es vielleicht irgendwann mal klappt.

Die Hoffnung ist letzte, was ich verliere.
 
November Mike, mit Orangensaft bist Du mehr auf der Vitamin-C-Seite. ;D Probiers mal mit Milch.

Spass beiseite. Die von Flaps angeführte Möglichkeit sehe ich mehr als theoretische Chance einen "Jump" zu ergattern. Ich würde, gerade wenn ich einen Piloten kenne, diesen in der heutigen Zeit nicht darauf ansprechen, um ihn nicht in einen "Gewissenskonflikt" zu bringen.

Wie weiter oben schon gesagt, war dieses Thema für mich gestorben, als mir der LH-340-Cpt. erzählte, dass er nicht mal seine Frau auf dem Flug nach NYC ins Cockpit ließ. Ob er die Regelungen bei dieser Entscheidung nun zu "kleinlich" ausgelegt hat oder ob er damit vermeiden wollte, dass er dann "gezwungen" sein könnte eben auch die Erlaubnis für andere Besuche zu geben weiß ich nicht. Auf jeden Fall zeigt es wie problematisch dieser Bereich ist. Und vor allem ist es eben nicht nur von der gestzlichen Regelung abhängig, sondern eben auch von der Gesellschaft.

Ich habe auch noch was in Erinnerung, dass es bzgl. Jump bei Flügen in die USA spezielle restriktivere Regelungen gibt/gab.

Dass der Gesetzgeber allerdings diesen Satz, indem er den Cpt. nicht "entmachtet" nachgestellt hat, empfinde ich allerdings auch als positiv!
 
@ munich: Ich wusste doch, irgendwas mach ich falsch ;D
Dass die USA und UK aus Jumpseater-Sicht "no-go-zones" sind, wusste ich auch...wobei man von letzterem auch mal unterschiedliches hört, wenn auch nichts 100% legales...In den USA wird ein Jumpseat-request z.T. schon als Terrordrohung gesehen, soweit sind wir hier in unserer kleinen Bananenrepublik ja (noch) nicht...
@ Cargoflieger: Naja, einfach weiterbeten und auf die "Wünsche für 2006"-Liste setzen...;)
 
munich hat gesagt.:
Wie weiter oben schon gesagt, war dieses Thema für mich gestorben, als mir der LH-340-Cpt. erzählte, dass er nicht mal seine Frau auf dem Flug nach NYC ins Cockpit ließ. Ob er die Regelungen bei dieser Entscheidung nun zu "kleinlich" ausgelegt hat oder ob er damit vermeiden wollte, dass er dann "gezwungen" sein könnte eben auch die Erlaubnis für andere Besuche zu geben weiß ich nicht.

bei diesem fall denke ich, der mann wollte einfach nur noch ein paar stunden seine ruhe haben
bis zur landung in new york... ;D

gruß, peter
 
cutlass hat gesagt.:
bei diesem fall denke ich, der mann wollte einfach nur noch ein paar stunden seine ruhe haben
bis zur landung in new york... ;D

gruß, peter

Nein, lieber Peter,

auf Flügen in und über die USA, Canada und UK ist das Cockpit für alle Personen, die nicht der aktiven Besatzung angehören, off-limits.
Da hilft auch keine "last decision rests with the commander"-Klausel, die in allen anderen Fällen vielleicht noch etwas Flexibilität seitens des Kapitäns erlaubt.

Mein Sohn (15) darf auch morgen auf dem Weg nach EWR nicht in Cockpit.

Viele Grüße

Werner
 
wernerhuss hat gesagt.:
Nein, lieber Peter,

auf Flügen in und über die USA, Canada und UK ist das Cockpit für alle Personen, die nicht der aktiven Besatzung angehören, off-limits.
Da hilft auch keine "last decision rests with the commander"-Klausel, die in allen anderen Fällen vielleicht noch etwas Flexibilität seitens des Kapitäns erlaubt.

Mein Sohn (15) darf auch morgen auf dem Weg nach EWR nicht in Cockpit.

Viele Grüße

Werner

Welches Gesetz regelt das eigentlich für die USA/UK-Flüge? Ist das die FAA mit der FAR oder sind das gleich irgendwelche Ami-Gesetze aus dem Patriot Act die praktisch jeden der dem George-Dabbelju nicht gefällt in einen Käfig auf Guantanamo bringen kann?:shut:

@wernerhuss:
Dürfen auf solchen Flügen die Flugbegleiter vorne rein? Oder muss sich der CPT seinen Kaffee selber hinten holen? Wenn ja ist es doch eher lächerlich, dass nicht mal Dein Sohn ins Cockpit darf. Nur eine Frage der Zeit wann ein Terrorist zuerst als Flugbegleiter anheuert... wollen wir's nicht hoffen!
 
MANAL hat gesagt.:
@wernerhuss:
Dürfen auf solchen Flügen die Flugbegleiter vorne rein? Oder muss sich der CPT seinen Kaffee selber hinten holen? Wenn ja ist es doch eher lächerlich, dass nicht mal Dein Sohn ins Cockpit darf. Nur eine Frage der Zeit wann ein Terrorist zuerst als Flugbegleiter anheuert... wollen wir's nicht hoffen!

Ich habe das nur einmal auf einem Flug von LAX nach GUA beobachtet: Der Pilot mußte wohl mal für kleine Jungs - und so mußte die Cabin Crew erstmal mit einem großen Vorhängegitter den Weg von der "normalen" Businessclass - Kabine zum Lavatory sperren, so daß kein Passagier mehr Richtung Cockpit kam - dann wurde die Türe zum Cockpit geöffnet, Pilot ging auf den Topf, und das ganze wurde wieder aufgehoben. Die selbe Prozedur war dann 10 Minuten später nochmal, als auch der Copilot mal "mußte". Ziemlich lächerlich das ganze - zumindest für aussenstehende Beobachter ;-)

Greetz, Meckl
(der morgen über IAD nach EZE fliegt ;-))
 
November Mike hat gesagt.:
In den USA wird ein Jumpseat-request z.T. schon als Terrordrohung gesehen, soweit sind wir hier in unserer kleinen Bananenrepublik ja (noch) nicht...

das ist also das angestrebte ziel, das die weit entwickelten usa bereits erreicht haben...? :shut:
 
Das ganze Proceedure IST lächerlich, aber was will man machen, wenn die ganze Welt den USA hörig ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wie sieht es z.B. bei dba oder DE aus?
Gilt das gleiche (Cpt. entscheidet) oder haben die nochmal firmeninterne Anweisungen, wer das Cockpit, ausser der Cockpitcrew, betreten darf?
 
@cargofliger: Bei dba (und germania) ein ganz klares Jein;-) Eigentlich bei Fokkers nein, aber wenn der Cpt ja sagt,... bei Boeing, das übliche, MA ja, alles andere Nein, aber wenn der Cpt sagt....

Alles klar !?!?! :)
 
geminy007 hat gesagt.:
Bei dba (und germania) ein ganz klares Jein;-) bei Boeing, das übliche, MA ja, alles andere Nein, aber wenn der Cpt sagt....

Alles klar !?!?! :)


Also ICH bin nach dem 11. Sep vorne mitgeflogen und bin kein dba-MA.....?

War eben überbucht und der Captain gut drauf....
 
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