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gexx hat gesagt.:
Fragen ist nie falsch! Der eine oder andere Kapitän sagt schon mal ja. Fluglotsen werden bei uns oft im Cockpit mitgenommen aber ich denke auch jeder andere der freundlich fragt und ´ne gute Erklärung hat (PAD dürfte aussreichend sein). Ich verstehe nie was es für einen Unterschied macht, aber jemand der am Flughafen arbeitet hat manchmal bessere Chancen. Ansonsten an die Flugbetriebsleitung schreiben. Wenn man von dort ein o.k. hat sagt eigentlich kein Kapitän mehr nein. Hier aber den Betreiber des Fliegers beachten (z.Bsp. Fokker=Germania FBL, Boeing=DBA FBL).

Das hab ich ja schon mal hierzu geschrieben, und gilt auch heute noch! FRAGEN KOSTET NIX!!!!!!!:)
 
Wenn man überhaupt zum Fragen kommt...und nicht wie ich bei LT schon wie das letze Mondkalb behandelt wird, wenn man auch nur nach der Landung fragt, ob man mal reinschauen könnte...und das wirklich höflich...ok, ich hab auch schon sehr nette Leute bei 4U, DE und LH getroffen ;)
 
Ich habe mit Sicherheit nichts böses vor, ich habe mich einfach nur in die Zivilluftfahrt und das Fliegen verliebt (als zweite große Liebe sozusagen).
Bin auch selber Segelflieger und Fliegen ist für mich einfach eine Erfüllung.
Ich wollte deshalb auch selber Pilot werden, aber beim letzten Medical-Test wurde mir gesagt, dass ich gesundheitlich (Augen) nie über PPL hinauskomme.
Da habe ich Pech gehabt, dass kann man auch nicht behandeln.

Da wäre es natürlich schon ein Traum, wenigsten als Besucher einmal im Cockpit mitzufliegen.

Aber wenn man bei der Flugbetriebsleitung einer Airline fragt, macht man sich doch höchstens noch verdächtig und hat am nächsten Morgen den Staatsanwalt oder das FBI vor der Tür.
 
wernerhuss hat gesagt.:
auf Flügen in und über die USA, Canada und UK ist das Cockpit für alle Personen, die nicht der aktiven Besatzung angehören, off-limits.
Da hilft auch keine "last decision rests with the commander"-Klausel, die in allen anderen Fällen vielleicht noch etwas Flexibilität seitens des Kapitäns erlaubt.
Werner

hallo werner,
welche instanz überprüft das?
oder reicht es wenn einer petzt? und wenn dem so ist, was ist wenn einer was petzt, was gar nicht war?
als kind (70er jahre) haben mich die cockpitbesuche bei lh immer begeistert.
ganz besonders in der dc10. in der 747 eher weniger.
gruß, peter
 
Ich denke bzw. weiß ich von einem befreundeten Piloten, dass kaum ein Pilot es riskieren würde, einen non-crew-member (egal ob Frau, Kind, Neffe, etc) auf Flügen in die USA oder nach UK, mit nach vorne zu nehmen. Wie das Glück, ist auch das Pech ein Vogerl: es braucht' nur jemand, der sowas mitbekommt, den falschen anhusten und schon bekommt die Sache für die Piloten eine Dynamik, die sich kaum stoppen lässt. Da steht die gesamte Karriere am Spiel und sowas ist es echt nicht wert.

Es soll auch schon vorgekommen sein, dass sich ein anderer Passagier nach dem Flug bei "Pontius und Pilatus" beschwerte, weil ein Pax im Cockpit vor der Landung verschwand...

Aber: fragen kostet nichts (speziell auf Flügen die nicht unbedingt gewisse Staaten tangieren) und Ausnahmen bestätigen jede Regel, selbst nach GB :whistle:

EDIT: mein "Bonzius" mutierte zum richtigen "Pontius". Ich halte es fast wie mit den Schwaben: ich kann sehr vieles, außer Hochdeutsch... Sorry, für den Schreibfehler!
 
Zuletzt bearbeitet:
Meckl hat gesagt.:
Cabin Crew erstmal mit einem großen Vorhängegitter den Weg von der "normalen" Businessclass - Kabine zum Lavatory sperren, so daß kein

Vorhängegitter??? Mein Gott, früher hat der lächerliche Vorhang... ähhh natürlich movable class divider ;D gereicht...

Wenn man das hört fragt man sich echt wer hier eingesperrt ist... der Pilot oder die Paxe... :sstars:
 
MUC-PL hat gesagt.:
Hallo LNZ,
der hieß übrigens "Pontius" Pilatus, nicht "Bonzius" (!) ...

Richtig, hat nix mit einem "Bonzen" zu tun, obwohl er nach heutigen Maßstäben einer gewesen wäre....;D
 
cutlass hat gesagt.:
welche instanz überprüft das?
´

Das macht leider der Tower, der kann sehr gut sehen, ob jemand drin sitzt. Dann wird u.U. mal jemand vorbei geschickt und prüft mal nach, auch der Rampi kann das sehen, wenn er dich annimmt, ob da evtl. ein Dritter drin hockt, der Fingerfahrer z.B. usw....
Es gibt sehr viele Möglichkeiten....auch wenn ich die Regeln der USA und UK in keiner Weise nachvollziehen kann....
Ich tendiere aber auch eher "Pro Jump".
 
Zuletzt bearbeitet:
cutlass hat gesagt.:
hallo werner,
welche instanz überprüft das?
oder reicht es wenn einer petzt? und wenn dem so ist, was ist wenn einer was petzt, was gar nicht war?
als kind (70er jahre) haben mich die cockpitbesuche bei lh immer begeistert.
ganz besonders in der dc10. in der 747 eher weniger.
gruß, peter

Da kann ich mich nur den Ausführungen von LNZ anschliessen.
Irgendein "neurotischer Angsthase" glaubt irgendetwas gesehen zu haben oder hat tatsächlich etwas beobachtet, schreibt einen Brief an die FAA oder sonst eine amerikanische Behörde, die schreibt einen bösen Brief an die Airline und schon gibts eine Tasse Kaffee beim Chef. Die lasse ich mir dann doch lieber von den Kolleginnen der CabinCrew bringen, die dürfen nämlich nach wie vor immer und auf allen Flügen ins Cockpit. Über die Verfahren hierzu möchte ich mich aus naheliegenden Gründen hier nicht weiter äußern.

Euch allen ein gutes neues Jahr, vielleicht wirds ja irgendwann einmal wieder etwas lockerer (ich weiss, träum weiter).

Werner
 
Kann mich auch noch daran erinnern, als ich als kleiner Junge mit meinem Juniorlogbuch mal ins Cockpit kommen durfte. Irgendwie traute ich mich beim Anblick der beiden wichtigen Männer gar nichts sagen und so stand ich da und guckte, wie sie den Autopilot bedienten ;).

War sehr eindrucksvoll!

Aber sowas geht heutzutage leider alles nicht mehr. Wie sagte Aldous Huxely? Brave new world!
 
Flaps full hat gesagt.:
´
Das macht leider der Tower, der kann sehr gut sehen, ob jemand drin sitzt. Dann wird u.U. mal jemand vorbei geschickt und prüft mal nach, auch der Rampi kann das sehen, wenn er dich annimmt, ob da evtl. ein Dritter drin hockt, der Fingerfahrer z.B. usw....
Es gibt sehr viele Möglichkeiten....auch wenn ich die Regeln der USA und UK in keiner Weise nachvollziehen kann....
Ich tendiere aber auch eher "Pro Jump".
bei meinem beitrag dachte ich an den cockpitbesuch, nicht an den ganzen flug.
ehrlich gesagt, wenn ich pilot wäre, würde ich auf einer langstrecke nicht den ganzen flug über
noch einen im cockpit haben wollen.
das lufthansa junior logbuch hatte ich als kind auch, wenn es komplett war konnte man es einschicken
und bekam eine urkunde über die gesamten flugkilometer mit lufthansa, unterschrieben vom chefpilot.
gibt es das heute noch?

in meinem beruf halte ich mich auch an die vorschriften, wir haben sehr genaue fertigungs-vorschriften.
wenn ich die einhalte bin ich immer auf der sicheren seite, auch wenn irgendwelche büropupse mich
zum pfuschen verleiten wollen, weil die auf den meetings die lorbeeren einstreichen wollen: alles fertig...

gruß, peter
 
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