Boardingverfahren

Es stehen ja derzeit auch 1-2 LEutchen am Gate-Eingang, und sorgen dafür, daß keiner verfüht einsteigt. Die andere Möglichkeit wären RFID-Chips in der Boradkarte. So kann sich jeder frei im Sicherheitsbereich bewegen, und zB einkaufen, aber wenn er durchs falsche Gate gehen will, leuchten rote Lampen auf. das würde sogar noch Personalkosten sparen.

Aber hier entsteht ja ein Sicherheitsproblem, dass entsteht wenn nicht garantiert werden kann dass jeder der im Vorfeld geboardet wurde auch tatsächlich am Ende auch an Bord ist.

Außerdem haben die 1-2 (oder auch 3-4) Leute in der Regel auch was wichtigeres zu tun haben als die Passagiere zu überwachen. :cool:
 
ist einen eigenen Thread wert und wurde von mir aus der berühmten FRA Rundfahrt ausgekoppelt.
 
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Wobei ich noch eine recht einfache Methode hätte, das Boarding zu beschleunigen: Die Boardkarten-kontrolle früher durchführen. Habe ich auch wieder schön beobachten können: Da sitzen 300 und mehr Leute rum, und langweilen sich, bis die Cabincrew bereit ist, und dann beginnt das Baorden, die Paxe werden aufgerufen, stellen sich an, und gehen tröpfchenweise ins Flugzeug, was seine Zeit dauert. Eigentliich könnte man erst die 300+ Boardkarten kontrollieren, und dann die Leute warten lassen. Wenn dann die Kabine soweit ist, können alle wesentlich zügiger einsteigen.

Das wird in FRA im nicht rennovierten Teil von B so gemacht. Boardingpass-Kontrolle vorm Gate, dann in nem abgeschlossenen Bereich und von da dann in die Finger. Die geschlossenen Bereiche haben beim boarden einer 747 immer so was von Vorhoelle :) Deshlab gibts sie wohl im rennovierten Teil nichtmehr..
 
Gab und gibt es nicht hierzu schon etliche Untersuchungen und Simulationen. Ich kann mich da vage an Versuche der LH erinnern, das Boarden von Sitzreihen um 90 Grad zu drehen, sprich erst die Fensterplätze und zum Schluss die Gangplätze einsteigen zu lassen - war wohl nicht sooo überzeugend.

Beim Einsteigen auf einer Vorfeldposition, wo vorne und hinten eine Treppe ist, gehts schon deutlich schneller.... Also Umbau Terminalpositionen mit 2 Fingern....

Ich selber glaube nicht, dass der "alte" Ablauf mit seperaten Warteräumen viel schneller ist. Mein letzter Abflug von FRA im B-Bereich war einfach grausam - ca. 40min warten im Bereich, um auf die Toilette zu gehen - nochmal raus! Und wir waren dann im Gang auch gleich wieder gestanden. Bringt also nichts, v.a. mit dem Barcode-Check.
 
Gab und gibt es nicht hierzu schon etliche Untersuchungen und Simulationen. Ich kann mich da vage an Versuche der LH erinnern, das Boarden von Sitzreihen um 90 Grad zu drehen, sprich erst die Fensterplätze und zum Schluss die Gangplätze einsteigen zu lassen - war wohl nicht sooo überzeugend.

ja, das berühmt berüchtigte Zonen Boarding. Erst Fenster, dann Mittel, dann Gang Passagiere. Gibts an einigen Airports bei manchen Airlines immer noch (LH bin ich mir an manchen Orten nicht sicher). Habe dabei nicht ein einziges Mal erlebt das es -besonders in Eco- halbwegs funktioniert hätte. Man kennt ja den Herdentrieb der Wartenden. Und wenn man nicht alleine fliegt, käme noch hinzu das man mit seinen Mitreisenden und Familienangehörigen nicht gleichzeitig einsteigen kann.
Aus diesem Grunde gab es auch kein konsequentes Abweisen der zu früh Einsteigenden bei der Boarding Control. Also alles für die Katz...;)
 
Für manche Familien wäre es ohnehin am gesündesten, hintereinanderweg
zu sitzen; und am besten durchgehend Mittelsitze.

"Sie werden plaziert."

;D

aka: Bei Metallmessern käme solchen als letztes in den Sinn, die Besatzung zu bedrohen.
 
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Man kennt ja den Herdentrieb der Wartenden.

Stimmt, das ist immer wieder eine Augenweide.... Ich amüsiere mich da bei jeden, aber auch jeden Flug. Kaum ist ersichtbar, dass das boarden beginnt, steht auch schon die Schlange durch den halben Flughafen. Man könnte ja was verpassen....

Genauso toll beim Aussteigen. Kaum steht der Flieger ist auch der komplette Gang wieder belegt. Ich glaube, es hat denen noch keiner gesagt, dass es einen Moment dauert, bis die Türen aufgehen.

Ganz toll bei einer Vorfeldposition: Denn die letzten die dort in den Bus steigen sind die ersten die dann aussteigen dürfen....

Extremes Beispiel von mir auf Kreta: als wirklich letzter aus dem Flieger raus, noch auf die Toilette - ans Gepäckband gekommen, genau im richtigen Augenblick als unsere Koffer die ersten waren. Am Bus haben wir dann 20 min. auf die nächsten Gäste gewartet!!! Lag wohl am Vorabend-check-In. Ich habe da den Eindruck, dass die Koffer als letztes verladen werden.
 
ja, das berühmt berüchtigte Zonen Boarding. Erst Fenster, dann Mittel, dann Gang Passagiere. Gibts an einigen Airports bei manchen Airlines immer noch (LH bin ich mir an manchen Orten nicht sicher).

Wobei man folgendes sagen muss:
Alle große Amerikanischen Carrier arbeiten mit Zonenboarding, was dort aber auch einwandfrei funktioniert.

Das bei LH nach dem Zonen (oder auch Easy-) Boarding eingeführte Reihenboarding ist nun auch wieder im Sande verlaufen.

Der Mensch ist halt nun mal leider doch ein Gewohnheitstier und schwer an neue Prozesse zu gewöhnen.
 
Wobei man folgendes sagen muss:
Alle große Amerikanischen Carrier arbeiten mit Zonenboarding, was dort aber auch einwandfrei funktioniert.

Das stimmt. Allerdings machen die auch kein Boarding nach Fenster - Mitte - Gang, sondern "Die hintersten Reihen steigen zuerst ein, dann der Mittelsektor, dann die vorne". Das eliminiert die "Reihe3GangSteher" sehr effizient. Die prüfen das dann aber auch und Drängler werden wieder zurückgeschickt. Allerdings haben die Amis da auch eine etwas andere Obrigkeitshörigkeit. Die Anweiser schauen genervt oder griesgrämig - der Zuhörer weiß nicht genau, ob die gerade eine Schußwaffe dabeihaben, also folgen alle friedlich.

Grüße
Michael
 
Is immer besonders schön zu beobachten auf den Aussenpositionen. Bus hält bei strömenden Regen und alle stürmen aus dem Bus. :thbup:
5 Minuten im Regen stehen muss da schon was haben.

Gruss
abacus

...und meistens wird beim Einsteigen gemeckert, weils so lange dauert, und man draußen stehen muß, aber kaum in der Kabine wird erst mal in Ruhe das Gepäck verstaut, die Jacke ausgezogen, die Tasche hochgepackt, hingesetzt, 3 Passagiere vorbeigelassen, um dann wieder aufzustehen, den Gang nochmals zu blockieren, weil man was - gaaaanz gemütlich - in der Tasche suchen muß! Sind doch alle gleich! :eyeb:

Und auch gaaaanz beliebt ist bei Außenpositionen das Einsteigen am falschen Ende! (Reihe 2 steigt da hinten ein und 32 am liebsten vorne!) :(
 
Leider sind die Airports inzwischen nur noch Einkaufszentren mit Landebahn. Da ein Großteil der Einnahmen durch Provisionen der Geschäfte/Gastronomie im Terminal erzielt wird, sähe man es dort natürlich nur ungern wenn die Paxe die letzten 30 Minuten vor Abflug im geschlossenen Warteraum sitzen. Viel lieber soll man noch kräftig konsumiert werden.

Genau. Nur, dass ich das auch durchaus in Ordnung finde. Ich muss schließlich nichts kaufen und auf einen nicht übertrieben eng gefassten Bewegungsspielraum lege ich als menschliches Wesen ENORMEN Wert, auch im geistigen Sinne (auch wenn man vielleicht behaupten mag, geistiger Begrenztheit vermag kein Airportlayout abzuhelfen ;D), d.h. gegen ein gewisses Angebot an Möglichkeiten zur Überbrückung der Wartezeit hab ich gar nichts. Im Gegenteil, selbst das hochgelobte MUC T2 hätte in "meiner Ausführung" noch deutlich mehr "Facetten" bekommen. Und so toll ZRH zum Fliegen oder zum Spotten sein mag, zum Auf-den-Flieger-warten finde ich es einfach nicht die angenehmste Reiseerfahrung bei Delay 2h in einem stickigen, kaum überdimensionierten und völlig zugestellten A-Riegel mit einer Bar, einem Duty-Freechen und 5 Raucherlounges zu hocken. Lieber 2 Museen und ein Zoo zu viel im Abflugbereich.


Allerdings haben die Amis da auch eine etwas andere Obrigkeitshörigkeit.

Genau. Und auf zu viel künstliche Blindheit kann ich auch hervorragend verzichten. Damit gabs schon zu viele schlechte Erfahrungen (gute fallen mir eigentlich gar nicht ein). Leider scheint sich der Verdacht, dass irgenwas wohl doch nicht im eigenen Interesse abgelaufen ist, immer erst dann allgemein durchzusetzen, wenn die eigene Stadt in Trümmern liegt. Lieber Nacktscanner und andere Systeme statt menschlicher Kompetenz, schließlich fliegen auch nicht mehr Menschen, sondern kodierte Gegenstände, die gerade noch der CO2-Ausstoß als potenzielle Lebewesen deklariert, was nach allgemeiner Überzeugung allerdings nicht als letzt verbliebener Hoffnungsschimmer, sondern als unkalkulierbares Gefahrenpotential ausgelegt wird. Btw., weiß eigentlich jemand, wann "unkalkulierbar" mit "böse" gleichgesetzt wurde? Man scheint davon auszugehen, dass zu irgendeinem nicht näher spezifizierten Anfang mal alles mit keinerlei Risiko verbunden war und die Welt seitdem unaufhörlich schlechter wird, wobei dem mit immer mehr Geißeln entgegenzuwirken ist. Längst vergessen, dass wir Geißel einst zu genau dem Schlechten zählten. And we got, what we wanted not. Immerhin, Erfahrung lehrt, wir werden es verstehen, wenn der Krieg vorbei, i.e. verloren ist. War knows no victory.

Sorry, bei so was schweif ich ab.

Jedenfalls finde ich es allein schon als Passagier gut, wenn dem Übertreiben mit dem Einpferch-Habit nicht noch geholfen wird, ganz unabhängig von zusätzlich noch Sicherheitsaspekten zwecks Koffern und deren Anhängseln im oberen Frachtraum.

Und hintere Reihen zuerst fänd ich auch logisch und machbar. Meine aber mich zu erinnern, dass die SZ mal eine Studie zitiert hat, wonach - in der Praxis - ein "wies kommt" jegliches systematisierte Verfahren konsequent tief in den Schatten gestellt hat, was Boarding-Zeiten angeht.
 
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Es ist zweifelsfrei richtig, dass die Interessen beim Betreiben eines pünktlichen (!) Hubs mit MCTs im Bereich von 30 bis 40 Minuten und der Wunsch mancher Gäste nach Bummeln im Terminal und Warten in der Lounge oder eine Bar manchmal kollidieren.

Allerdings ist der Großteil der Gäste aufgrund der kurzen Umsteigezeiten garnicht in der Lage, vor einem pünktlichen (!) Weiterflug noch groß Schoppen zu gehen. Vor diesem Hintergrund fand ich auch die Aussage der 'Center Managerin' der FMG in der letzten AERO Intl 'Die Flieger am T2 werden so geparkt werden, dass die Paxe am für Sie 'richtigen' Laden vorbeikommen' (also der Russe am Uhrenladen usw.) völlig weltfremd. Dazu hat ohnehin keiner Zeit mit einem knappen Anschluss und in der tatsächlichen Positionsvergabe überwiegen zum Glück noch die operationellen Aspekte und Notwendigkeiten.

Tagtäglich läuft es aber so, dass erst ungefähr zur Abflugszeit festgestellt wird, dass Gäste mit eingechecktem Gepäck nicht an Bord sind. Dann sind idR die Abfertigungsgeräte schon abgezogen, d.h. es müssen die Bänder bzw. Highlifter wieder angefahren werden, Container werden ausgeladen oder der Halbe Frachtraum muss bei Losebeladung durchsucht werden.

Bis alle Türen wieder zu sind und der Flieger fertig zum Pushback ist, vergehen schnell 10 Minuten, oftmals mehr und wenn dann noch der Slot flöten gegangen ist gibt es nach oben fast kein Limit. Für uns heißt das dann, dass man oftmals für den Rest des Tages dem Schedule hinterher hechelt und jeweils 'Vollgas' fliegen muss im vergeblichen Versuchen, einzelne Minuten wieder reinzuholen. Dabei kann ein A320 pro Flugstunde gerade mal 2 Minuten wieder aufholen und verballert dafür 200 kg mehr Sprit.

Da sich eine Umlaufverspätung aus diesem Grund oftmals den ganzen Tag auswirkt, sind dann auch andere 'unschuldige' Gäste wie Du 2 oder 4 Legs später davon betroffen und erreichen dann wiederum ihre Anschlussflüge nicht. Von daher verstehe ich zwar grundsätzlich Deinen Wunsch nach 'Freier Wahl des Aufenthaltsorts' ;), fände aber ein wenig mehr Verständnis für die operationellen Aspekte begrüssenswert.

Nachdem alle Airlines massiv lobbyisieren, ist u.U. damit zu rechnen dass 2010 die Vorschriften für das Befördern von unbegleitetem Gepäck (sofern nach EU-Richtlinien gescreent) gelockert werden. Spätestens dann werden sich einige 'wichtige' Herrschaften sauber umschauen, denn läuft das beispielhaft eher so:

2 Gäste sitzen nach dem 3. und letzten Aufruf ihrese Fluges immer noch vor einem vollem Weißbier in der Bar. Sagt der eine 'Du, ich glaube wir sollten dann mal...'. Darauf der anderen 'Nööö wieso - wir haben doch Gepäck aufgegeben. Die warten schon auf uns'.

Auf den Tag an dem Herr Dr. Oberwichtig und sein Kollege dann mit langem Gesicht am Gate stehen, um ihrem Flieger beim Pushback zuzuschauen freue ich mich schon sehr. Wenn dann aus dem Cockpit einer zum Abschied winkt, wisst Ihr ja wer es ist :bye: Sag zum Abschied leise 'AIRBUS':p

Gruß MAX
 
Mein Onkel ist auch so einer. Nur, daß er nicht gemütlich bei einem Bier da sitzt, sondern fast immer zusätzlich zum aufgegebenen Gepäck zuviel Handgepäck dabei hat. Und offensichtlich ist er mit seiner Masche, erst in (aller-)letzter Minute als ahnungsloser "Erstflieger" anspaziert zu kommen, sehr erfolgreich. Offensichtlich ist es den Airlines lieber, ihn mitsamt seinen 3 oder 4 Taschen in den Flieger zu schubsen, als seine Koffer im Frachtraum suchen, und alles ausladen zu müssen...
 
Es ist zweifelsfrei richtig, dass die Interessen beim Betreiben eines pünktlichen (!) Hubs mit MCTs im Bereich von 30 bis 40 Minuten und der Wunsch mancher Gäste nach Bummeln im Terminal und Warten in der Lounge oder eine Bar manchmal kollidieren.

Allerdings ist der Großteil der Gäste aufgrund der kurzen Umsteigezeiten garnicht in der Lage, vor einem pünktlichen (!) Weiterflug noch groß Schoppen zu gehen. Vor diesem Hintergrund fand ich auch die Aussage der 'Center Managerin' der FMG in der letzten AERO Intl 'Die Flieger am T2 werden so geparkt werden, dass die Paxe am für Sie 'richtigen' Laden vorbeikommen' (also der Russe am Uhrenladen usw.) völlig weltfremd. Dazu hat ohnehin keiner Zeit mit einem knappen Anschluss und in der tatsächlichen Positionsvergabe überwiegen zum Glück noch die operationellen Aspekte und Notwendigkeiten.

Seit der Inbetriebnahme des Dachganges auf Eben 06 ist die Aussage bzgl. Fliegerpositionierung ohnehin nur noch im geringen Maße umsetzbar da alle unclean-Flüge ja ohnehin erst Zentral vor der Passkontrolle in Reichweite von Shops kommen.

Allerdings muss man hinzufügen dass viele Passagiere (besonder gerne aus Russland) sich von knappen Umsteigezeiten nicht abschrecken lassen und den Tax-Free-Bummel bis 10 Min. vor STD nicht nehmen lassen.

Problematik hier ist wie bereits von Max angesprochen, dass die Gepäckausladung länger dauert als eine zusätzliche Busbestellung inkl. Anfahrt zum Flieger.

Momentan werden allerding neue Verfahren zur Verringerung von Delays durch Gepäckausladung ausgearbeitet.
 
Allerdings ist der Großteil der Gäste aufgrund der kurzen Umsteigezeiten garnicht in der Lage, vor einem pünktlichen (!) Weiterflug noch groß Schoppen zu gehen.

Nur weil 30 Minuten möglich sind, haben immer noch die meisten Passagiere wesentlich mehr Transitzeit. Und es gibt auch noch Russen die in MUC zusteigen...

Vor diesem Hintergrund fand ich auch die Aussage der 'Center Managerin' der FMG in der letzten AERO Intl 'Die Flieger am T2 werden so geparkt werden, dass die Paxe am für Sie 'richtigen' Laden vorbeikommen' (also der Russe am Uhrenladen usw.) völlig weltfremd.

Das mag für dich nachvollziehbar weltfremd sein, für die Dame der FMG ist es die einzige logische Konsequenz, um ihrer Aufgabenstellung gerecht zu werden.
Beispiele hierfür sind der Humpen-Fahnen-Wolperdinger-Laden Richtung UA- und US-Gates oder auch ehemals eine Werbung der Macau Government Tourist Office gegenüber des tagtäglich gleichen HKG-Gates. Früher war auch eine TG direkt vor dem DutyFree geparkt, fast ohne Gatebereich, so ein Volltreffer. Heute sollen dort die Japaner von der 714 am sinnlosen Rumsitzen gehindert werden und stattdessen ihre Dosen-Weisswürste kaufen...

Dazu hat ohnehin keiner Zeit mit einem knappen Anschluss und in der tatsächlichen Positionsvergabe überwiegen zum Glück noch die operationellen Aspekte und Notwendigkeiten.

Da täuscht du dich leider, zumindest bei den Interkont-Departures...
 
Die 30 Min. sind ja nur die Minimalumsteigezeit. Den Wert erreichen meistens nur 1 - 5 % der Umsteiger.
Ausserdem sind bei 30 Min die Paxe kaum das Problem, aber wenn der Incoming Flight ein Containerflug ist ist es sehr problematisch das der Pax auch seine Koffer mitbekommt.
 
Dazu hat ohnehin keiner Zeit mit einem knappen Anschluss und in der tatsächlichen Positionsvergabe überwiegen zum Glück noch die operationellen Aspekte und Notwendigkeiten.

Da täuscht du dich leider, zumindest bei den Interkont-Departures...


Interkont-Departures ist klar, die werden sind auch größtenteils tagtäglich gleich positioniert und kaum kurzfristig umpositioniert.

Ich denke Max meint eher verspätet reinkommende Flüge mit "nach operationellen Aspekten" kurzfristig z.B. doch noch von Vorfeld auf Gate getauscht werden bzw. bei vielen Umsteigern auf einen bestimmten Flug näher an den Outbound-Flug positioniert werden.
 
Das mag für dich nachvollziehbar weltfremd sein, für die Dame der FMG ist es die einzige logische Konsequenz, um ihrer Aufgabenstellung gerecht zu werden.
Beispiele hierfür sind der Humpen-Fahnen-Wolperdinger-Laden Richtung UA- und US-Gates oder auch ehemals eine Werbung der Macau Government Tourist Office gegenüber des tagtäglich gleichen HKG-Gates. Früher war auch eine TG direkt vor dem DutyFree geparkt, fast ohne Gatebereich, so ein Volltreffer. Heute sollen dort die Japaner von der 714 am sinnlosen Rumsitzen gehindert werden und stattdessen ihre Dosen-Weisswürste kaufen...
Also werden doch die Flugzeuge nach operationellen Aspekten (=Wunschkonzept der LH) geparkt und die Läden entsprechend positioniert...
 
Interkont-Departures ist klar, die werden sind auch größtenteils tagtäglich gleich positioniert und kaum kurzfristig umpositioniert.

Ich denke Max meint eher verspätet reinkommende Flüge mit "nach operationellen Aspekten" kurzfristig z.B. doch noch von Vorfeld auf Gate getauscht werden bzw. bei vielen Umsteigern auf einen bestimmten Flug näher an den Outbound-Flug positioniert werden.

Zumindest zu meiner Zeit auf dem TWR konnte man froh sein wenn die Mühle überhaupt irgendwohin durfte, mal schnell das Gate wechseln war wie ein Sechser im Lotto. Mehr als einmal war der Inbound früh dran, mußte dann auf irgendeinem Rollweg dumm rumstehen und darauf warten das genau das eine noch belegte Gate frei wird (der Flieger da war noch am einladen des Gepäcks). Rechts und links davon je fünf oder sechs freie Gates, aber genau dieses eine mußte es sein. Jetzt ist das alles klar, da mußten die Paxe nach dem Aussteigen noch an einem ihnen zugeteilten Shop vorbei. :yes:

Ich hoffe das geht jetzt etwas reibungsloser vonstatten, kann ich ja nicht beurteilen, bis zu den Brücken kann ich noch gucken, dann ist Schluß....
Da ich aber selten Flieger in der 'Pampas' rumstehen sehe, gehe ich davon aus.


Saigor
 
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