Boardingverfahren

Zumindest zu meiner Zeit auf dem TWR konnte man froh sein wenn die Mühle überhaupt irgendwohin durfte
War das in der Zeit vor T2?
Da hatte man eben nicht so viele Finger zur Verfügung und mußte deshalb mit kürzeren Pufferzeiten planen. Und wenn dann der Vorgänger sich verspätete, ist es nicht so einfach, umzuswitchen. Die Airline mag nicht an ein anderes Gate umziehen oder der nächste Flieger ist dort 10 Minuten später eingeplant (was eine schöne Kettenreaktion gäbe) oder das Gerät steht schon auf der Position bereit oder oder oder...:whistle:
 
War das in der Zeit vor T2?
Da hatte man eben nicht so viele Finger zur Verfügung und mußte deshalb mit kürzeren Pufferzeiten planen. Und wenn dann der Vorgänger sich verspätete, ist es nicht so einfach, umzuswitchen. Die Airline mag nicht an ein anderes Gate umziehen oder der nächste Flieger ist dort 10 Minuten später eingeplant (was eine schöne Kettenreaktion gäbe) oder das Gerät steht schon auf der Position bereit oder oder oder...:whistle:
Ja, das war aber zu Zeiten als das eine oder andere Gate dann die nächste Stunde nicht genutzt wurde. Letztes Jahrtausend ;)

Saigor
 
Das Reihenboarding ist ansich ja eine gute Idee, funktioniert hier in EU aber weitgehend nicht. Das Problem hierbei ist auch oftmals, dass viele Leute sich nicht dranhalten wenn man selber möchte und 1-2 Trollys als HAndgepäck mitführen, anstatt diese abzugeben. Wenn man dann in den Flieger geht stellt man dann oftmals fest, das die Gepäcksfächer alle voll mit Trollys sind und man mit seinem Rucksack brausen gehen kann. Das ist besonders dann ungut, wenn die Bestuhlung sehr dicht ist.

Als Konsequenz, zumindest für mich, ist dann ebenfalls so früh wie möglich in den Flieger, damit ich meinen Rucksack oder die Notebooktasche + JAcke oben ablegen kann und nicht auf meinem Schoß positionieren muss.
 
Besonders gross ist das Problem beim Avro, der ja ueber den Reichen 5 bis 9 nur sehr begrenzten Stauraum hat. Beim Avro habe ich bisher auch noch nie eine Handgepaeck delivery at Aircraft erlebt.
Da ich nun auch nicht zu den kleinsten gehoere und daher meinen Rucksack oder meine Tasche nicht auch noch zwischen meinen Fuessen haben moechte, versuche ich hier auch immer als einer der ersten hinein zu kommen.
Ausnahme hierzu ist nur wenn ich bei Air Dolomiti ganz hinten sitze (bevorzugt 16A), da dort ausreichend Stauraum hinter der letzten Sitzreihe ist.

Gruss Uwe
 
Besonders gross ist das Problem beim Avro, der ja ueber den Reichen 5 bis 9 nur sehr begrenzten Stauraum hat. Beim Avro habe ich bisher auch noch nie eine Handgepaeck delivery at Aircraft erlebt.
Da ich nun auch nicht zu den kleinsten gehoere und daher meinen Rucksack oder meine Tasche nicht auch noch zwischen meinen Fuessen haben moechte, versuche ich hier auch immer als einer der ersten hinein zu kommen.
Ausnahme hierzu ist nur wenn ich bei Air Dolomiti ganz hinten sitze (bevorzugt 16A), da dort ausreichend Stauraum hinter der letzten Sitzreihe ist.

Gruss Uwe


Beim Avro/BAe gibt es (zumindest bei LH) auch kein DAA Verfahren. ;)
 
Allerdings ist der Großteil der Gäste aufgrund der kurzen Umsteigezeiten garnicht in der Lage, vor einem pünktlichen (!) Weiterflug noch groß Schoppen zu gehen.

Ich sprach von Angebot, nicht von Zwang. Aber klar: Schoppen - für manchen selbstredend eine Verlockung. Shoppen auch.


Tagtäglich läuft es aber so, dass erst ungefähr zur Abflugszeit festgestellt wird, dass Gäste mit eingechecktem Gepäck nicht an Bord sind. [...]
Da sich eine Umlaufverspätung aus diesem Grund oftmals den ganzen Tag auswirkt, sind dann auch andere 'unschuldige' Gäste wie Du 2 oder 4 Legs später davon betroffen und erreichen dann wiederum ihre Anschlussflüge nicht. Von daher verstehe ich zwar grundsätzlich Deinen Wunsch nach 'Freier Wahl des Aufenthaltsorts' ;), fände aber ein wenig mehr Verständnis für die operationellen Aspekte begrüssenswert.

Tja, es liegt natürlich in der Verantwortung jedes einzelnen, ob man ein Angebot persönlich wahrnehmen will oder nicht, also auch da zu sein, wenn der Flug los geht oder in Kauf zu nehmen, dass man nicht mitkommt. Ist bei jedem anderen öffentlichen Verkehrsmittel auch so.
Und gegen Verständnis für operationelle Aspekte hab ich gar nichts, ist ja ohnehin so, dass in der Luftfahrt für den Pax kaum irgendwas so knapp ablaufen kann, wie bespielsweise "gerade noch den ICE zu erwischen". Aber das muss auch nicht in Ansätze legalisierter Freiheitsberaubung ausarten. Das hat dann nämlich überhaupt nichts mehr mit Verständnis des einzelnen für operationelle Aspekte zu tun, sondern, im Gegenteil, mit der Abnabelung von jeglicher persönlichen Verantwortung. So angenehm es für die Dienstleisterseite wäre, es bleibt dabei, das Klientel ist menschlich, und diese Tatsache lässt sich auch nicht mit dem zugegebener Maßen guten Argument der Komplexität der Luftfahrt aus der Welt definieren. Erste Lektion eines Lebenden: Konfliktsituationen existieren! Fullstop. No Appendix.

As you went...

Es ist zweifelsfrei richtig, dass die Interessen beim Betreiben eines pünktlichen (!) Hubs mit MCTs im Bereich von 30 bis 40 Minuten und der Wunsch mancher Gäste nach Bummeln im Terminal und Warten in der Lounge oder eine Bar manchmal kollidieren.

Absolut! Logisch! Immer da! Als solches akzeptiert!

Und - das mag heutzutage gewöhnungsbedürftig klingen - dafür, dass ich auch beim Fliegen Mensch bleiben darf, nehme ich in Kauf, dass einiges mal nicht reibungslos läuft. ;)

Und wenn ich dann dank über den Tag mitgeschlepptem Delay 2h warten muss, bin ich wenigstens froh, wenn mir der Abflugbereich genügend Möglichkeiten bietet, die Zeit tot zu schlagen. :p ;D

Natürlich ist aber die Komplexität der Luftfahrt ein Argument (ich habe nur Tadel am Stellenwert angedeutet), v.a. auch was Vorschriften anbelangt. Insofern kann ich das nur begrüßen:

Nachdem alle Airlines massiv lobbyisieren, ist u.U. damit zu rechnen dass 2010 die Vorschriften für das Befördern von unbegleitetem Gepäck (sofern nach EU-Richtlinien gescreent) gelockert werden.

Dann ist es nämlich wirklich your own business, ob du erst beim dritten persönlichen Aufruf dein steuerfreies Malzgetränk bezahlst oder dich schon nach dem 2. in Richtung Gate aufmachst (fragt sich ob nach dem 2. Aufruf oder nach dem 2. Malzgetränk).

Knappes Umsteigen wäre dann wieder ein extra Thema, so lang das airline- oder allianzintern läuft und entsprechende für 30min werben.
 
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Dann ist es nämlich wirklich your own business, ob du erst beim dritten persönlichen Aufruf dein steuerfreies Malzgetränk bezahlst oder dich schon nach dem 2. in Richtung Gate aufmachst (fragt sich ob nach dem 2. Aufruf oder nach dem 2. Malzgetränk).

Knappes Umsteigen wäre dann wieder ein extra Thema, so lang das airline- oder allianzintern läuft und entsprechende für 30min werben.

"Your own business" ist es erst dann, wenn jeder einzelne für die Kosten der Rückbeförderung seines Gepäcks aufkommt! (Kostet ca. 100€ pro Koffer)

Wenn dann die ersten wieder vor den VGH ziehen weil sie nicht einsehen die Kosten zu übernehmen oder aber die Delays massiv ansteigen weil die Leute die nun doch nicht fliegen darauf bestehen ihren Koffer nicht mitfliegen zu lassen wird das ganze ohnehin wieder gekippt... :dead:
 
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