Alles über die A380 incl. Bilder

Sogar die SZ arbeitet dbzgl. wie die BILD.
Bei der Überschrift habe ich mich anfangs gar nicht getraut den Artikel zu lesen, dann aber doch getan.

Hammer-Titel, aber nichts dahinter! :mad: :mad: :mad:
Unklare Fahrwerksanzeigen gibt's doch ständig...

Airbus A 380
Durchgefallen - schon vor dem Test

Der Super-Airbus A 380 leidet immer noch unter so vielen Kinderkrankheiten, dass die eigentlichen Härtetests im Ansatz scheitern. Ein banales Malheur verhinderte jetzt eine Untersuchung der Hitzetauglichkeit.


Der Pilot konnte während des Fluges nicht feststellen, ob das Fahrgestell eingefahren war oder nicht. Zwei Kontrolllampen hätten unterschiedlich angezeigt, so ein Sprecher des europäischen Flugzeugbauers.
Daher kehrte der Jumbo nach wenigen Minuten auf den Startflughafen in Toulouse zurück. Die Sicherheit des Jumbos war laut Angaben des A380-Teams jedoch nicht gefährdet.
Für den Airbus bedeutet dies einen weiteren Rückschlag. Nachdem das Unternehmen im Juni Verzögerungen bei der Produktion bekannt gegeben hatte, fielen die Aktien des Mutterkonzerns EADS um 25 Prozent. Seither steht das A380-Programm unter genauer Beobachtung.

"Völlig normaler Vorgang"
Das Unternehmen wertet die Flugpanne als einen völlig normalen Vorgang in der Testphase, wie Sprecherin Anne Galabert betonte. Airbus verfügt insgesamt über fünf Testflugzeuge von Typ A380.
Diese absolvierten bislang 582 Flüge mit insgesamt 1832 Flugstunden absolviert - darunter in Gebieten, in denen extreme Kälte oder große Hitze herrscht.
Auf der Strecke nach Tozeur-Nefter im Süden Tunesiens sollte die Hitzetauglichkeit des Airbus geprüft werden. Der Flug wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, sagte Galabert.

Testpassagiere per Los ausgewählt
Anfang September soll der A380 erstmals Passagiere an Bord nehmen. Dazu wurden interessierte Airbus-Mitarbeiter per Los ausgewählt, die den Komfort des Riesen testen sollen. Vier Langstreckenflüge von im Schnitt je acht Stunden, darunter ein Nachtflug, sind nach Unternehmensangaben geplant.
(sueddeutsche.de/AP/dpa)

 
Sogar die SZ arbeitet dbzgl. wie die BILD.
Bei der Überschrift habe ich mich anfangs gar nicht getraut den Artikel zu lesen, dann aber doch getan.

Hammer-Titel, aber nichts dahinter! :mad: :mad: :mad:
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Auch wenn' s völlig off topic ist fällt mir da spontan nur das ein:

breakingnews.jpg



So sind leider die Medien heute. Der letzte Schmarrn wird hochgespielt... :thbdwn::dead::help::(
 
oh! das hab´ ich ja noch gar nicht mitgekriegt! wann ist das passiert?
:o :o :o

damit klärt sich die frage um die reisflughöhe!
wird air china das finanziell überleben oder erhält wöhrl in den nächsten tagen eine einladung von der chinesischen regierung? wenn air berlin jetzt ca übernimmt, was wird dann aus dem deal mit der sa? vielleicht findet sich auch ein kluger manager in china, der den untergang in letzter minute abwenden kann, z.b. durch die umstellung auf chinesische nudeln... :think:
könnte für ltu die rettung dann im reis liegen?

:sstars:
 
Zuletzt bearbeitet:
heute haben alle 4 einen formations-flug über toulouse geflogen:
 

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Dieser Lärm! Bei uns hätten da gleich wieder dutzende Leute angerufen und sich beschwert!

Coole Bilder!
 
Heute soll der A380 erstmals mit Passagieren an Bord abheben. Start gegen 10 Uhr, wenn N24 recht hat (die hatten eben sogar Herrn Raps dabei).
 
dazu noch die LH Meldung:

A380-Langstreckentest mit Lufthansa-Crew

05.09.06
Der Airbus A380 ist zum ersten Mal mit mehreren 474 Passagieren - allesamt Airbus-Mitarbeiter - zu einem Langstreckenflug gestartet.
Am 4. September um 9.58 Uhr hob der Jet bei strahlend blauem Himmel vom Flughafen Toulouse-Blagnac ab. Es war der erste Flug von insgesamt vier „Early Long Range Flights“ (ELF). Dies sind erste Flugerprobungen auf Langstrecken unter realen Bedingungen. Die insgesamt 23-köpfige Kabinencrew für diese Flüge stellt Lufthansa. Während der Flüge werden die Lufthansa-Kabinencrew und die Passagiere, überwiegend Airbus-Mitarbeiter, die Abläufe in der Kabine einem umfangreichen Test unterziehen. Die Test-Passagiere waren unter rund 15 000 Mitarbeitern von Airbus-Werken in aller Welt ausgelost worden.
Die ersten Langstreckenflüge sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Indienststellung der A380. Diese Flüge bieten die Möglichkeit, das Kabinenambiente und die Kabinensysteme während des Flugs vor der endgültigen Zulassung zu bewerten. In einer Woche startet Airbus von Toulouse aus zu vier Langstreckenerprobungsflügen von sieben, zehn, zwölf und 15 Stunden Flugzeit. Für die kürzeren Flüge wurden Strecken in Spanien, Frankreich, Großbritannien und Deutschland ausgewählt. Auf den längeren Flügen werden weiter entfernte Ziele wie Norwegen in Nordeuropa oder die Kanarischen Inseln im Süden Europas angesteuert. Alle Flüge werden mit dem Versuchsflugzeug mit der Seriennummer MSN002 durchgeführt, das in Hamburg mit einer kompletten Standardkabine in Dreiklassenkonfiguration für 474 Passagiere ausgerüstet wurde.
 
Auch LH will Entschädigung

Frankfurt - Wegen der Lieferverzögerungen beim A380 verhandelt die Lufthansa mit dem europäischen Flugzeugbauer über Entschädigungszahlungen. Das bestätigte ein Sprecher der Kranich-Linie am Dienstag in Frankfurt. Zahlen nannte er nicht. Statt wie geplant im Herbst 2007 soll Lufthansa nun erst "im Sommer 2008" die erste Maschine erhalten. Einen genauen Zeitplan gebe es jedoch noch nicht, sagte der Sprecher. Insgesamt hat der deutsche Branchenprimus 15 der größten Passagierflugzeuge der Welt bestellt.
Zuvor hatten bereits Singapore Airlines, die ursprünglich schon Mitte dieses Jahres den ersten A380 erhalten sollten, sowie die australische Qantas angekündigt, Entschädigung von Airbus zu fordern. (AFP)
 
Ziemlich Cool das Video...
Die fliegen ja so eng zusammen dass Turbulenzen kein Thema zu sein scheinen... Das Ergebnis der Wirbelschlepptestversuche???;D
 
Zur Abwechslung mal wieder was anderes zum A380 und zwar zu den Wirbelschleppen

Airbus A380 Wake Vortex Study Completed


Toulouse, 28 September 2006

Following three years of exhaustive studies, the Airbus A380 Wake Vortex Steering Group has rendered its conclusions and is now in a position to recommend more specific guidance, based on a unique and very extensive flight test programme. The Steering Group comprised representatives from the Joint Aviation Authorities (JAA), Eurocontrol, US Federal Aviation Administration (FAA), and Airbus.

The study has demonstrated that en route the A380 is very similar to the Boeing 747. In cruise and when flying in a “holding pattern”, the A380 is considered to be identical to any other aircraft, both for vertical and horizontal spacing between it and any following aircraft.

The study has also established that there are no wake constraints for the A380 following any other aircraft, including another A380.

On approach, the spacing for the following aircraft is increased compared with the existing separation rules for aircraft currently in service, by two nm for another “heavy”, by three nm for a “medium” sized aircraft, and by four nm for a “light” aircraft. However, because there are no constraints for the A380 following another aircraft, the A380 can land as close as practicable to the preceding aircraft. This can compensate for the additional spacing required for the following one.

On departures, a “heavy” aircraft following the A380 will have to wait two minutes, and the “medium” sized and “light” aircraft will have to wait three minutes. But here again, the A380 can take-off as close as possible to any preceding airliner. (See details in table below)

Though not specifically addressed, flight tests provided no indication of impact on parallel runway operations for runways separated by more than 760 m (2500 ft). This should be monitored in operational service for verification

These values are subject to review and possible reduction based on further study or changes in aircraft categories and operational experience. A significant aspect of this new guidance is that it has revealed the need for a future review of the existing aircraft categories, also taking into account operational experience.

The study was initiated in June 2003 with the objective of conducting investigations and gathering data to support recommendations, which would be made to the International Civil Aviation Organization (ICAO), regarding safe wake vortex separation criteria for aircraft following an A380 for various flight conditions.

The detailed scientific work was conducted by a subgroup consisting of the majority of the leading international experts in this complex field. It was supported by an unprecedented programme of flight tests with innovative aspects such as back to back comparative testing of different aircraft, cruise wake encounter tests, and ground and airborne LIDAR wake measurements, totalling over 180 hours flight time.

As an interim measure, pending completion of the scientific work, temporary guidance material was recommended to ICAO in 2005, to enable ICAO Member States to safely accommodate, from an air traffic management aspect, the A380 during its worldwide developmental flights. This interim guidance was necessarily conservative because data collection, processing, and analysis were still ongoing at that time.


Note to the editors:


Details of the key elements of the guidance for ICAO Heavy, Medium, and Light aircraft categories:
  • Vertical Spacing:
    • Vertical spacing in all cases to be the same as for other aircraft.
    • Evidence and data from encounter flight tests at cruise altitude, supported by airborne LIDAR measurements, have demonstrated that the A380 wake characteristics are equivalent to those of the B744 (chosen as the benchmark aircraft) for this phase of flight. Therefore, the current ICAO vertical separations are confirmed to be appropriate for A380 operations.
  • Horizontal spacing en-route:
    • En-route horizontal spacing to be the same as for other aircraft
  • Holding:
    • Vertical spacing to be the same as for other aircraft
  • Approach / Landing:
    • No wake constraint for the A380 as a following aircraft
    • A380 followed by Heavy = +2nm extra to existing ICAO separation (6 nm absolute distance)
    • A380 followed by Medium = +3nm extra to existing ICAO criteria (8 nm absolute distance)
    • A380 followed by Light = +4nm extra to existing ICAO separation criteria (10 nm absolute distance)
  • Departure following A380:
    • No wake constraint for the A380 as a following aircraft.
    • Same radar spacing as for Approach / Landing
    • Or, for time based operations: Heavy = 2 minutes; Medium, Light = 3 minutes.
 
aber er ist vorbei! ;D

ehrlich gesagt finde ich das aber immernoch komisch. dass v.a. die 747 "normal" behandelt wird und der A380 gleich um so vieles mehr an sicherheitsabständen erfordert.
 
aber er ist vorbei! ;D

ehrlich gesagt finde ich das aber immernoch komisch. dass v.a. die 747 "normal" behandelt wird und der A380 gleich um so vieles mehr an sicherheitsabständen erfordert.

ich zitiere mal:
Wirbelschleppen werden an den Tragflächenenden von Flugzeugen infolge des unterschiedlichen Drucks an Flügelunter- und Flügeloberkante erzeugt. Dadurch entsteht ein Wirbel, der von der Flügelunterseite um das Tragflächenende zur Oberseite gerichtet ist. Die Größe des Differenzdruckes hängt von der Flugzeugeigengeschwindigkeit, dem Tragflächenprofil und dem Anstellwinkel, die Stärke der Wirbel vom Flugzeuggewicht ab.
Demnach dürfte der A380 die stärksten Wirbel haben, die sich zudem länger halten können bevor sie sich auflösen.

Hier noch ein paar optische Leckerbissen

http://www.airliners.net/open.file/0999242/L/

http://www.airliners.net/open.file/1091105/L/

http://www.airliners.net/open.file/1008033/L/
 
Demnach dürfte der A380 die stärksten Wirbel haben, die sich zudem länger halten können bevor sie sich auflösen.

Von den Passagierflugzeugen sicherlich. Aber weiß jemand, wie das mit einer voll beladenen An-225 aussieht? Theoretisch produziert die doch die momentan größtmöglichen Wirbelschleppen, da sie das größte und schwerste Flugzeug der Welt ist.
 
Das entscheidende für die Wirbelbildung ist der Differenzdruck im Aussenflügel. Der ist abhängig vom Gewicht und einigen anderen Faktoren, die ich mal zusammengefasst als "Tragflächeneigenschaften" bezeichnen möchte.


Erklärtes Ziel von Airbus war, die Wirbelschleppen durch verbesserte "Tragflächeneigenschaften" im Bereich der leichteren B747 zu halten.

Die Erzeugung dieser Eigenschaften ist wohl nicht gelungen.

Von diesen Eigenschaften hängen aber auch noch andere für Airlines wichtige Faktoren ab, Reichweite, Verbrauch etc.

Hoffentlich werden da die Ziele erreicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Airbus macht sich langsam aber sicher richtig lächerlich mit dem A380, für LH bedeutet das nun eine Verzögerung um ca. 2 Jahre, das wird mit einem " sorry " von Airbus nicht erledigt sein. :thbdwn::thbdwn::thbdwn::thbdwn:

Das schlimmste an der Sache ist, daß als erstes natürlich die Expansion in MUC dadurch erheblich leiden wird. :thbdwn:
 
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