Donnergeräusch
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Ich habe mal eine neues Thema eröffnet, da die Airbus-Krise uns in den nächsten Monaten stark beschäftigen wird:
A380-Krise: Airbus-Chef erwartet keinen Stellenabbau
Airbus-Chef Christian Streiff konkretisiert in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt das Sparprogramm des Flugzeugherstellers.
Airbus-Chef Christian Streiff hat in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt (Donnerstag-Ausgabe) das Sparprogramm des Flugzeugherstellers konkretisiert. "Die Kosten für Material, Qualitätssicherung und Verwaltung sollen um 30 Prozent reduziert werden. Wir werden weniger Aufträge für Consulting und Werbung vergeben. Wir müssen bei Airbus schon den Lebensstandard ändern", sagte Streiff der Zeitung. Der Airbus-Chef schloss weder längere Arbeitszeiten noch Lohnkürzungen und Abstriche bei Weihnachts- oder Urlaubsgeld aus. "Diese Dinge stehen aber nicht auf der Tagesordnung", sagte Streiff.
Zudem ging der Airbus-Chef näher auf einen möglichen Arbeitsplatzabbau ein. "Ich erwarte keine Reduzierung der Stellen bei den Werkern, weil die Auftragsbücher voll sind. Wir sind im Dialog mit den Betriebsräten. Bei den Zeitarbeitskräften außerhalb der Produktion wird gespart werden müssen. Zahlen gibt es bisher noch keine. Sie sollen möglichst im November vorliegen."
Über die künftige Arbeitsteilung beim Bau des Riesen-Airbus A380 zwischen den Standorten Hamburg und Toulouse will Streiff frühestens Anfang 2007 entscheiden. Bis dahin sollen "Ideen gesammelt und geordnet" werden. Zudem wolle sich Airbus vorher intensiv mit Politik und Sozialpartnern austauschen.
A380-Krise: Airbus-Chef erwartet keinen Stellenabbau
Airbus-Chef Christian Streiff konkretisiert in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt das Sparprogramm des Flugzeugherstellers.
Airbus-Chef Christian Streiff hat in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt (Donnerstag-Ausgabe) das Sparprogramm des Flugzeugherstellers konkretisiert. "Die Kosten für Material, Qualitätssicherung und Verwaltung sollen um 30 Prozent reduziert werden. Wir werden weniger Aufträge für Consulting und Werbung vergeben. Wir müssen bei Airbus schon den Lebensstandard ändern", sagte Streiff der Zeitung. Der Airbus-Chef schloss weder längere Arbeitszeiten noch Lohnkürzungen und Abstriche bei Weihnachts- oder Urlaubsgeld aus. "Diese Dinge stehen aber nicht auf der Tagesordnung", sagte Streiff.
Zudem ging der Airbus-Chef näher auf einen möglichen Arbeitsplatzabbau ein. "Ich erwarte keine Reduzierung der Stellen bei den Werkern, weil die Auftragsbücher voll sind. Wir sind im Dialog mit den Betriebsräten. Bei den Zeitarbeitskräften außerhalb der Produktion wird gespart werden müssen. Zahlen gibt es bisher noch keine. Sie sollen möglichst im November vorliegen."
Über die künftige Arbeitsteilung beim Bau des Riesen-Airbus A380 zwischen den Standorten Hamburg und Toulouse will Streiff frühestens Anfang 2007 entscheiden. Bis dahin sollen "Ideen gesammelt und geordnet" werden. Zudem wolle sich Airbus vorher intensiv mit Politik und Sozialpartnern austauschen.
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