Absturz Air France (Flug Paris Toronto)

SR-71 hat gesagt.:
munich hat gesagt.:
[...]
...... eine andere Moeglichkeit ausser einer Laengeren befaestigten Auslaufstrecke sehe ich im Moment nicht... das Schotter Sand oder Erdreich das Flugzeug zu Stark beschaedigen Koennte was zum Wegbrechen des Fahrwerks fueren koennte. Daraus resultierend wuerden die Triebwerke Bodenkontakt bekommen und unter Umstaenden Abreissen .... dann verlierst du Fuel und es kommt zur Katastrophe ... oder die Triebwerke saugen den Sand und den Schotter ein damit zerstoerst du es dann ... ist auch nicht so doll .....[...]

Ich muss nochmals auf diese "einbrechende" Auslaufstrecke zurückkommen.

"Det Dingen" scheint schon zu funktionieren:

Hier der Vorfall und hier die Beschreibung des Vorfalls und die Lösung dazu

md-11overrun-1.jpg


md-11overrun-0.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Na super, ich wußte gar nicht, daß diese Bremszone schon eingesetzt wird. Jetzt stellt sich nur die Frage, warum dies nicht bei anderen Flughäfen ebenfalls der Fall ist, wo doch klar ist, daß es anscheinend sehr gut funktioniert.
 
Alles hat 2 Seiten, auch diese Bremszone:
Contra:
-Nach jedem "Einsatz" muß der Bereich erneuert werden
-Hochgewirbelte Teile können ins Triebwerk gelangen und dort Schäden anrichten
-Das Bugrad muß die Bremswirkung übertragen
Pro:
-Das Risiko für die Passagiere sinkt gewaltig
-Das Flugzeug bleibt (hoffentlich) unbeschädigt

Das beste dürfte immer noch sein:
Ausreichende Bahnlänge, kein Sparen am falschen Platz!
Als zusätzlicher "Notnagel" allerdings finde ich die Idee auch sehr gut. :thbup:
Wie reagiert übrigens diese Zone auf Winter, Schnee und Kälte? Hat sie Auswirkungen auf den Localizer?
 
Contra:
-Nach jedem "Einsatz" muß der Bereich erneuert werden
-Hochgewirbelte Teile können ins Triebwerk gelangen und dort Schäden anrichten
-Das Bugrad muß die Bremswirkung übertragen

Vergleich dies mal mit den Beschädigungen am Air France A340 und sag mir dann ins Gesicht, daß die Schäden mit einer Bremszone größer gewesen wären ;D .
 
Ähnliches wird vom ORF berichtet:

[FONT=arial, helvetica][SIZE=+2]"Menschen sind Menschen"[/SIZE][/FONT]
[FONT=arial,helvetica][SIZE=-1]Für den Chefermittler steht fest, dass der Pilot "nicht getan hat, worauf er trainiert wurde".[/SIZE][/FONT]

[FONT=arial,helvetica]Für die Bruchlandung eines Airbus der Air France in Toronto letzte Woche, bei der wie durch ein Wunder niemand ernsthaft zu Schaden kam, dürften die Piloten verantwortlich sein. Offenbar wollte der Pilot selbst die Landung verhindern. Es soll zum Streit im Cockpit gekommen sein.[/FONT]
[FONT=arial,helvetica]Bei der Landung war laut dem kanadischen Chefermittler Real Levasseur der Kopilot am Steuer. Nach einer Teilauswertung der Daten des Flugschreibers und Gesprächen mit beiden Piloten ergebe sich das Bild, dass die beiden gestritten hätten, so Levasseur vorsichtig.[/FONT]

...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zitat: "Among the issues they'll explore is whether the ravine poses a danger to aircraft that run off the runway." :mad:
Was für eine Aussage! Was auch immer dazu geführt hat, dass der Bus über das Ende der Runway hinausgerollt hat, die Rolle der Ravine in der Zerstörung des Flugzeuges ist ja wohl offensichtlich. Das Überrollen des Landebahnendes ist der klassische Landeunfall und, wie bereits in diesem Thread schon angesprochen, haben derartige Hindernisse wie Senken oder Wälle unmittelbar am Ende der Landebahn schlichtweg nichts verloren. Wenn der Flughafen von Toronto jetzt nicht die Konsequenzen zieht (insbesondere angesichts der Tatsache, dass der Airbus ja nicht das erste "Opfer" dieser Senke war), dann handelt er schlichtweg unverantwortlich!
Hoffentlich konzentriert sich der Chefermeiitler nicht nur auf die Rolle der Piloten, sondern legt den Finger auch in diese Wunde.
 
Und warum nicht in deutsch ;-) ?

BTW: Ausfall des ABS bei trockener Piste, Anti-Skid bei einer 738 (Ferry). Um wieviel verlängert sich der Bremsweg? Kann mir bestimmt ein Spezialist beantworten ...:confused:
 
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