Sonstiges rund um MUC

Warum die Spotter unbedingt nah am Zaun sich drängeln müssen ... :rolleyes:
Weil man da den Flieger viel besser erlebt wenn er direkt vor einem vorbeirollt. Da hört und fühlt man so einen Flieger einfach deutlich besser.
Ist schon eine Weile wieder her, dass ich am Südhügel war, da wächst die Aussicht auf den Anflug 26L auch immer mehr zu. Und am Besucherhügel in der Mitte ist der Lärm der Straße dominierend und man kassiert auch noch ab um rauf zu gehen.
 
Der Südhügel wurde sicherlich unglücklich zu weit entfernt vom Zaun angelegt. Da haben andere Flughäfen bessere Möglichkeiten geschaffen, bis hin zu kleinen Tribünen.
Den „dominierenden Straßen-Lärm“ am Besucherpark-Hügel kann ich nicht nachvollziehen. Hört man auf Bilder eh nicht ;) Aber real: auf Videos ist der höchstens im Hintergrund hörbar.
Es gibt aber auch viel schlimmere Airports wie z.B Charles de Gaulle
 
Soll der Flughafen doch gleich rund rum "Besucher nicht erwünscht"-Schilder aufstellen. "Hier gibts nichts zu sehen!".
Sorry, ich weiß, etwas überspitzt, aber wenn man sich anschaut, wie an anderen Flughäfen für Besucher und Planespotter aufgebaut wird, muss man sich hier als Seltenheitsfluggast (die hohen Kosten in MUC!) und mittlerweile fast-ehemaliger Planespotter schon ein wenig wundern...

Was machen denn andere Airports besser? Ich würde fast behaupten, es gibt in Deutschland keinen weiteren Airport, an dem man so viele Möglichkeiten zum Spotten hat wie in MUC.
 
Ich bin ja nicht zum Fotografieren vor Ort, das ist mir egal. Wenn ich am Flughafen bin will ich die Flieger so gut erleben wie es nur geht. D.h. sehen, hören, riechen, fühlen,... Und je näher man rankommt desto besser. Ob da jetzt ein Drahtzaun mit Maschen ist durch die ein Objektiv nicht passt oder Gegenlicht ist mir deshalb egal. Und das ist der Besucherpark-Hügel einfach zu weit entfernt und die Straße zu laut. Auch die T2-Terasse ist durch die Scheibe viel zu isoliert. Unter den Anflug kommt man auch nur sehr weit vom Aufsetzpunkt entfernt weil die Sicherheitsbereiche vor und hinter der Bahn sehr weit gehen.
Leider ist da MUC schon ziemlich mager um Flieger aus der Nähe zu erleben, außer man ist Airside. Aber da ist man dann auch in der Regel hinter Fenster außer man hat eine der ungeliebten Außenpositionen wo man beim Aus- und Einsteigen den Flughafen direkt erleben kann.
 
Was machen denn andere Airports besser? Ich würde fast behaupten, es gibt in Deutschland keinen weiteren Airport, an dem man so viele Möglichkeiten zum Spotten hat wie in MUC.
Zum Beispiel keine solchen Schutzbleche an den Toren befestigen (ich kenne keinen Airport außer MUC, wo das so ist).
Zum Beispiel kleine Aussichtspunkte einrichten, von denen man aus gut über den Zaun fotografieren kann (da kenne ich z.B. FRA, SZG, HAM, ZRH, BSL, VIE).
Zum Beispiel bestehende Spottingplätze nicht unbenutzbar machen (ich kenne keinen Airport außer MUC, wo das so ist).

Ich sags ganz ehrlich: Beim MUC weiß ich mittlerweile eigentlich kaum noch Stellen, wo ich hingehen kann zum Fotografieren. Hügel? Nein. Zaun an der Südbahn? Nein, geht nicht mehr.
Wasserspeicher? Wird man weggeschickt. Am Motorcross-Gelände? Kommt man nicht mehr hin, Zufahrt verboten und nirgendwo Parkmöglichkeiten. Die Löcher im Zaun/Netz? Waren letztes mal zugemacht worden, da brauch ich auch nicht mehr hin.
Am Südring? Sind jetzt so Barrieren aufgestellt, geht auch nicht mehr.
 
Da muß man gar nicht empfindlich sein, um das so zu sehen! Im Sommer natürlich schlimmer als im Winter.

Die Grundregel beim Photographieren war schon immer, und wird es auch noch lange sein, daß einem die beste Camera nix nützt, wenn man nicht seine Füße gebraucht un so nah wie möglich hingeht.
Moin, das sehe ich anders. Als Fotograf, der nicht "nur" Flieger fotografiert, langweilen mich die immer gleichen Perspektiven ala Jetphoto, ... total.
Distanz, Lanschaft (oder auch Macro) schafft m.E. wesentlich mehr kreative Räume und spannendere Bilder. Bewusste Unschärfe durch Hitze, Regen, Wolken, ... passen aber natürlich nicht so recht in eine standardiisierte Bilderwelt.

Aber natürlich kann jeder selbst entscheiden, was er/sie aus den Mögluchkeiten der jeweiligen Fotoausrüstung mit dem Motiv Flugzeug macht.
Schönen Feiertag und schöne Bilder.
VG Theo
 
Zum Beispiel keine solchen Schutzbleche an den Toren befestigen (ich kenne keinen Airport außer MUC, wo das so ist).
Zum Beispiel kleine Aussichtspunkte einrichten, von denen man aus gut über den Zaun fotografieren kann (da kenne ich z.B. FRA, SZG, HAM, ZRH, BSL, VIE).
Zum Beispiel bestehende Spottingplätze nicht unbenutzbar machen (ich kenne keinen Airport außer MUC, wo das so ist).

Ich sags ganz ehrlich: Beim MUC weiß ich mittlerweile eigentlich kaum noch Stellen, wo ich hingehen kann zum Fotografieren. Hügel? Nein. Zaun an der Südbahn? Nein, geht nicht mehr.
Wasserspeicher? Wird man weggeschickt. Am Motorcross-Gelände? Kommt man nicht mehr hin, Zufahrt verboten und nirgendwo Parkmöglichkeiten. Die Löcher im Zaun/Netz? Waren letztes mal zugemacht worden, da brauch ich auch nicht mehr hin.
Am Südring? Sind jetzt so Barrieren aufgestellt, geht auch nicht mehr.

Schutzbleche: das lag daran, dass es Idioten gab, die über diese Crashgates und durch den Zaun airside gelangt sind, um sich dort festzukleben. Dazu gab es auch Leute, die in der Feuerwehrzufahrt mit dem Auto standen, und dann beim Aussteigen vergessen haben, einen Gang einzulegen oder die Handbremse zu ziehen, und deren Auto dann in das Crashgate gerollt ist, und dieses dann aufgesprungen ist.

Die Spots in FRA kann man mittlerweile vergessen, da durch Skytrain oder Solarpanele und weitere Zäune im Bild verbaut. Einzig an der Nordwest geht es noch, aber nur mit Flimmern auf die Runway. SZG hat einen Hügel auf der Abendseite, HAM ist verglast und die Spots außerhalb vom Terminal sind kaum noch zugänglich wegen Vegetation, VIE muss man erst eine halbe Stunde laufen, ZRH hat den Heligrill auch für neue Vorfelder beseitigt. BSL kenn ich die Spots nicht.

In MUC ist lediglich der Sierra 5/6 Spot vor etlichen Jahren dem Anbau der Feuerwache Süd zum Opfer gefallen. Hier wollte man seitens Airport eigentlich eine Möglichkeit für Spotter auf dem Dach erschaffen, was aber rechtlich nicht möglich war. Hier kann der Airport also nichts dafür. Der Spot am S7/8 ist immer noch wie eh und je zugänglich (auch wenn der Fußweg dorthin nicht legal ist und auch nie war), das Parken an der Kraftverkehrsstraße war schon seit jeher verboten.

Warum geht der Zaun an der Süd nicht? 4km ohne Probleme möglich. Die Löcher in den Netzen sind weiterhin vorhanden, die werden schon seit Jahren einmal pro Jahr wieder verschlossen und dann wie die Tage schonmal erwähnt von Spottern oder Wind wieder geöffnet.
 
Schutzbleche: das lag daran, dass es Idioten gab, die über diese Crashgates und durch den Zaun airside gelangt sind, um sich dort festzukleben. Dazu gab es auch Leute, die in der Feuerwehrzufahrt mit dem Auto standen, und dann beim Aussteigen vergessen haben, einen Gang einzulegen oder die Handbremse zu ziehen, und deren Auto dann in das Crashgate gerollt ist, und dieses dann aufgesprungen ist.

Die Spots in FRA kann man mittlerweile vergessen, da durch Skytrain oder Solarpanele und weitere Zäune im Bild verbaut. Einzig an der Nordwest geht es noch, aber nur mit Flimmern auf die Runway. SZG hat einen Hügel auf der Abendseite, HAM ist verglast und die Spots außerhalb vom Terminal sind kaum noch zugänglich wegen Vegetation, VIE muss man erst eine halbe Stunde laufen, ZRH hat den Heligrill auch für neue Vorfelder beseitigt. BSL kenn ich die Spots nicht.

In MUC ist lediglich der Sierra 5/6 Spot vor etlichen Jahren dem Anbau der Feuerwache Süd zum Opfer gefallen. Hier wollte man seitens Airport eigentlich eine Möglichkeit für Spotter auf dem Dach erschaffen, was aber rechtlich nicht möglich war. Hier kann der Airport also nichts dafür. Der Spot am S7/8 ist immer noch wie eh und je zugänglich (auch wenn der Fußweg dorthin nicht legal ist und auch nie war), das Parken an der Kraftverkehrsstraße war schon seit jeher verboten.

Warum geht der Zaun an der Süd nicht? 4km ohne Probleme möglich. Die Löcher in den Netzen sind weiterhin vorhanden, die werden schon seit Jahren einmal pro Jahr wieder verschlossen und dann wie die Tage schonmal erwähnt von Spottern oder Wind wieder geöffnet.
Leider habe ich keine Transportable Leiter, mit der ich über den Zaun abseits der Tore fotografieren kann. Bisher war das an den Toren noch problemlos möglich, mittlerweile eben nicht mehr.
Und wenn man das berücksichtigt, kann man an vielen Flughäfen problemlos mit einer niedrigen oder keinen Leiter spotten. In MUC immer weniger.
 
Hamburg hat ebenfalls sämtliche Löcher und Öffnungen im Zaun (auch die offiziellen) verschlossen, die Aussichtsplattformen in den Terminals sind beide verglast, die alte unverglaste Plattform gibt es nicht mehr. Die Spotterterrasse im P1 wurde geschlossen, bzw nur einige ausgewählte Spotter haben einen Schlüssel. Sprich, auch an anderen Flughäfen wurde die Situation für Spotter verschlechtert.
 
Leider habe ich keine Transportable Leiter, mit der ich über den Zaun abseits der Tore fotografieren kann. Bisher war das an den Toren noch problemlos möglich, mittlerweile eben nicht mehr.
Und wenn man das berücksichtigt, kann man an vielen Flughäfen problemlos mit einer niedrigen oder keinen Leiter spotten. In MUC immer weniger.

Ich hab meine Leiter auch seit langem nicht mehr dabei, und trotzdem geht‘s am Zaun. Die Maschen sind zum Glück groß genug für das 100-400L von Canon, und nicht nur für 90 Grad Bilder, sondern auch mit Winkel.

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Der Südhügel wurde sicherlich unglücklich zu weit entfernt vom Zaun angelegt. Da haben andere Flughäfen bessere Möglichkeiten geschaffen, bis hin zu kleinen Tribünen.
Den „dominierenden Straßen-Lärm“ am Besucherpark-Hügel kann ich nicht nachvollziehen. Hört man auf Bilder eh nicht ;) Aber real: auf Videos ist der höchstens im Hintergrund hörbar.
Es gibt aber auch viel schlimmere Airports wie z.B Charles de Gaulle
Vor ein paar Jahren war ja mal die Rede von einer Plattform, ich glaube in S/W.
Aber die ist wohl Sicherheitsbedenken zum Opfer gefallen.
 
Leider habe ich keine Transportable Leiter, mit der ich über den Zaun abseits der Tore fotografieren kann. Bisher war das an den Toren noch problemlos möglich, mittlerweile eben nicht mehr.
An der Stelle muss ich jetzt aber auch sagen, dass hier vermeintliche falsche Maßnahmen des Airports einfach mit eigenen Limitationen vermischt werden. Am Spotten entlang des Zauns hat sich abgesehen davon dass immer mal wieder Mitarbeiter der FM Sicherheit oder der KS übers Ziel hinausschießen a la „3/5/10 Meter weg vom Zaun“ eigentlich nichts verändert - andere Zacken auf den Toren mal abgesehen - ansonsten kann man auch heute mit ein bisschen Koordinationsfähigkeit auch mit einer kleinen Leiter oder einem Hocker zwischen Rolle und Zaun fotografieren oder man beschafft sich halt tatsächlich eine Teleskopleiter um unbehelligt auf dem Feldweg stehen zu können, das ist dann letztlich eine Frage der eigenen Motivation.

Ansonsten bewegt man sich wie schon angesprochen an diversen Spots halt einfach in einem Graubereich - dass man an den Ecken N1/2/3/4 und S7/8 jetzt nicht wie auf dem Südhügel mit kompletter Campingausstattung einen gesamten Nachmittag verbringen wird, sei es wegen Lärm oder weil irgendwann doch Sicherheitskräfte welcher Art auch immer auf einen aufmerksam werden ist jetzt auch wahrlich keine brandneue Erkenntnis.

Natürlich könnte man immer noch mehr für Spotter machen, Parkplätze und Podeste bauen, aber letztendlich ist der Spotter halt nicht das Hauptgeschäft eines Airports und „da könnte man den Besuchern ja noch super Bratwurst und Getränke verkaufen“ schlägt sich in der FMG-Bilanz vermutlich nicht so eindeutig nieder, dass es einen hohen Stellenwert in der Planung hätte. Ohnehin finde ich hier aus fotografischer Sicht auch den Vergleich mit FRA schwierig, wo man als Spotter letztlich an 2 oder 3 Stellen beinahe schon zusammengepfercht mit allen anderen die genau gleichen Bilder macht. Klar, ich brauch eine Leiter, aber in MUC kann ich mir auf 4km pro Bahn aussuchen, welchen Winkel ich am liebsten fotografieren möchte und mit dem richtigen Fingerspitzengefühl, was an den kritischen Spots in Straßennähe machbar ist, geht in der Regel auch noch mehr als nur Schüsse auf die Bahn.

Besser geht immer, aber den Abgesang auf die Spotterfreundlichkeit in MUC teile ich nicht.
 
War es nicht mal so, das Spotter durchaus gern gesehen waren. Wenn ich mich richtig erinnere lautete die Aussage sinngemäß, das die Anwesenheit der Spotter der Sicherheit zuträglich sei. Erstens durch ihre Präsenz und zweitens durch ihre durchaus vorhandene Sensibilität gegenüber dem Flughafen und dessen Sicherheit.
 
Na ja, ich hatte vielleicht die letzten 3-4 Male auch einfach Pech - wurde die letzten Male immer von Polizei oder FMG-Sicherheit weggeschickt.
Am Tor unterhalb vom Südhügel, am Wasserspeicher, bei der Motocrossstrecke... Alles Punkte, wo ich früher nie Probleme hatte. Und wenn man es dann eh nur selten bis an den MUC schafft, zum Spotten, man sich extra Zeit nimmt, und dann unverrichter Dinge wieder knapp 1,5 h heim fährt, dann ist das halt echt ätzend. Vor allem, wo mir sowas bei anderen Flughäfen auch noch nie in diesem Ausmaß passiert ist.
Drum hat bei mir der Spaß am Spotten am MUC da schon sehr gelitten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei der Motocross habe ich noch nie Polizei oder Sicherheit gesehen. Man sollte nur nicht auf den Weg neben der Abschiebehaft.
 
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