Sonstiges rund um MUC

Welche luftfahrtspezifische Qualifikation hat dieser Mann? Hermsen war Luftverkehrskaufmann, Kerkloh hat lt. Wikipedia Schwerpunkt Verkehrswissenschaft studiert und war lange lange Jahre in der Luftfahrt tätig, u.a. am Flughafen Frankfurt und Hamburg.
Und nun reicht es Söders Spezi zu sein, um Geschäftsführer vom zweitgrößten deutschen Flughafen zu werden?
 
In meinen Augen sollte am zweitgrößten Flughafen Deutschlands jemand an der Spitze stehen, der auch über eine entsprechende Vita in der Luftfahrt verfügt.

Für einen, entschuldigt bitte den Ausdruck, Wald und Wiesen Airport mag so eine Parteifreundgeschichte vielleicht funktionieren, für München halte ich es für nicht unbedingt erstrebenswert.
 
https://www.welt.de/wirtschaft/arti...efen-Kuenftig-unter-deutschem-Management.html

Interessant finde ich hier die Zusammensetzung des Konsortiums:
MUC, LH, AF, JL und KE.
Absolut, hat aber einen historischen Hintergrund. Schon bisher wird das Terminal 1 von den genannten ausländischen Carriern in einem JV betrieben. Das Konsortium besteht somit schon länger und war nie Allianz getrieben. Im Vordergrund stand den eigenen Fluggästen ein halbwegs ordentliches Airport Experience zu bieten. Das war und ist in NYC JFK teilweise heute noch nicht immer garantiert.

Den Zuschlag für EWR hat die FMG ja bereits vor längerer Zeit bekommen (ca Sommer 2018), das nun JFK auch dazukommt ist sicherlich dem JV-Partner und Finanzinvestor Carlyle zu verdanken. Finanzinvestoren lieben Infrastrukturprojekte - lange Laufzeiten und planbare, regelmässige Miet- und Gebühreneinnahmen.
 
In meinen Augen sollte am zweitgrößten Flughafen Deutschlands jemand an der Spitze stehen, der auch über eine entsprechende Vita in der Luftfahrt verfügt.
Welche luftfahrtspezifische Qualifikation hat dieser Mann?
Die Geschäftsführung der FMG ist keine one-man-show. Die Konzernführung besteht derzeit aus Dr. Kerkloh, Fr. Gebbeken und Hr. Weyer, wobei erstgenannter deren Vorsitzender ist.
Und wenn man sich jetzt überlegt wo in den zumindest nächsten fünf Jahren die Herausforderungen für die FMG liegen, dann macht ein guter Draht in die Politik doch Sinn. Bekanntlich wird ja der Bau der dritten Bahn politisch entschieden.
Auch ein Aufstieg von Herrn Weyer zum Vorsitzenden ist angeblich eine Option, dann könnte z.B. Herr Weidenbusch o.a. dessen Posten übernehmen...
 
Gefällt mir: T.H.
Oben