Operative Unregelmäßigkeiten 2022

Im Umkehrschluss bedeutet jede weitere Störung führt zum Chaos. Das kann doch eine Airline wie Lufthansa sich nicht auf die Fahne schreiben.
Der Mangel zieht sich das ganze Jahr bereits durch, warum wird nicht Schritt für Schritt zumindest die Belegschaft erhöht.
9 Tage zwangsweise Angola ist eine heftige Bestrafung für die Fluggäste.
Ich hätte hier als Fluggast keine Lust mehr auf Lufthansa.

Vorgezogene Fanhansa Flüge sind auch möglich und man hat Crew und Einsatzgerät!
 
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Für mich frägt sich, was da alles stimmt. Beim heutigen Flug Luanda Frankfurt (A330) von Lufthansa gibts noch freie Plätze..... G3 Y9 B9 ...... Spätestens da würde man doch die letzten Passagiere drauf buchen.......
Könnte mir durchaus vorstellen, daß solche "Horrorgeschichten", wie frühestmöglicher Flug sei 9 Tage ab jetzt daher rührt, daß die Passagiere sagen z.B. mit TAAG Angola flieg ich nicht oder ähnliches......
 
Für mich frägt sich, was da alles stimmt. Beim heutigen Flug Luanda Frankfurt (A330) von Lufthansa gibts noch freie Plätze..... G3 Y9 B9 ...... Spätestens da würde man doch die letzten Passagiere drauf buchen.......
Könnte mir durchaus vorstellen, daß solche "Horrorgeschichten", wie frühestmöglicher Flug sei 9 Tage ab jetzt daher rührt, daß die Passagiere sagen z.B. mit TAAG Angola flieg ich nicht oder ähnliches......
Kann gut sein, aber trotzdem schwierig, weil man von Lissabon auch erst wieder eine Weiterbeförderung von vielen Paxen braucht.
Sinnvoll wäre dann ein Routing LAD-MUC-LIS, wird aber nicht gemacht aus verschiedenen Gründen. Zusammenarbeit von Airlines ist offenbar schwieriger als man glauben könnte.
 
Kann gut sein, aber trotzdem schwierig, weil man von Lissabon auch erst wieder eine Weiterbeförderung von vielen Paxen braucht.
Sinnvoll wäre dann ein Routing LAD-MUC-LIS, wird aber nicht gemacht aus verschiedenen Gründen. Zusammenarbeit von Airlines ist offenbar schwieriger als man glauben könnte.
Was hat der Flug Luanda Frankfurt von Lufthansa mit Lissabon zu tun...... :D
 
Laut der Aussage eines betroffenen Passagiers, war der Emirates-Flug von LAD nach DXB (zumindest in der YCL) halb leer... An beschränkt verfügbaren Kapazitäten während der Vorweihnachtszeit scheint‘s mithin nicht unbedingt zu liegen … Vielleicht doch eher an der mangelnden Flexibilität des Kranichs bei der Handhabung des Problems? Von insgesamt acht B747-400 in FRA, sind i.d.R. zwei, max. drei täglich im Einsatz, zwei weitere in der Wartung. Was macht der Rest? Sind die schon in den „Winterschlaf“ versetzt worden, samt der dazugehörigen Crews? Kein Wunder, wenn man den ach so gern beworbenen „5 Star“-Titel verloren hat. Bei solchen, zumeist unvorhersehbaren Ereignissen zeigt sich erst, was eine Premium-Airline zu leisten vermag bzw. zu leisten bereit ist …
 
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Laut der Aussage eines betroffenen Passagiers, war der Emirates-Flug von LAD nach DXB (zumindest in der YCL) halb leer... An beschränkt verfügbaren Kapazitäten während der Vorweihnachtszeit scheint‘s mithin nicht unbedingt zu liegen … Vielleicht doch eher an der mangelnden Flexibilität des Kranichs bei der Handhabung des Problems?
Emirates selbst hat aber überall Überkapazitäten, daher ein halbvoller Flieger auf LAD-DXB ist nichts anderes wie auf vielen Europastrecken. Aber an der mangelnden Flexibilität ist vermutlich was dran. Scheinbar gibt es ja eine Lösung, nachdem die Premiumgäste mit TAP via LIS transportiert wurden und der Rest mit Air Baltic abgeholt wird und am Dienstag wohl zurückkommt laut Gerüchten.
Vielleicht hat die Presse hier auch wieder ein wenig zu viel Wirbel gemacht - trotzdem unschön für die Beteiligten!
 
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Emirates selbst hat aber überall Überkapazitäten, daher ein halbvoller Flieger auf LAD-DXB ist nichts anderes wie auf vielen Europastrecken
Eben, in Kenntnis dessen noch ein Grund mehr darauf zurückzugreifen bzw. eine Umbuchung auf EK zumindest in Erwägung zu ziehen, oder? Gut, ich will nicht orakeln. Wir waren alle nicht vor Ort, können über die konkrete Situation in Luanda mithin also nicht wirklich urteilen. Angeblich seien den Gästen von den lokalen Behörden ja auch erstmal die Reisepässe abgenommen worden. Dennoch, wenn nur ein Fünkchen von dem wahr ist, was hier über die Medien an uns rüberschwappt, kann man sich nur fassungslos an den Kopf greifen …
 
Ich würde Passagier-Feedback bei Irregular Operations immer mit Vorsicht genießen. Die sind genervt und verunsichert. Außerdem werden die automatischen generierten Umbuchungen in der Regel händisch optimiert. Ich bin während des LH Pilotenstreiks im Sommer in BKK hängengeblieben. Die automatische Umbuchungen gaben einigen Paxen ein Weiterflug mehr als eine Woche später. EIn paar Stunden sah die Welt für die meisten sehr viel besser aus.

Herausforderungen gab es mit Paxen die sich weigerten auf anderen Carriern zu fliegen. Umbuchungen auf Eva Air wurden abgelehnt (O-Ton: ist ja Kriegsgebiet), andere wollten überhaupt nur mit deutschsprachigen Carrier fliegen (haben selbst SQ via SIN abgelehnt). Das war alles hochemotional und der Großteil war einfach mit der Situation überfordert. Die LH hat aber den Backlog relativ schnell abgearbeitet. Aber es gibt bei ein paar hundert Paxen immer die eine oder andere unangenehme Story (da sind Paxe oft aber nicht ganz unschuldig).

In Angola zu stranden ist einfach für alle Beteiligte kein Spass aber auch kein Untergang. Am kritischsten ist es für Familien mit kleinen Kindern und Erwachsenen die ihre Medikamente im Koffer eingecheckt haben.
 
Wir waren alle nicht vor Ort, können über die konkrete Situation in Luanda mithin also nicht wirklich urteilen.

So sieht's aus! Keimzelle dieser Diskussion ist die Aussage eines "deutschen Augenzeugen" gegenüber dem STERN. Dieser auf eigenen Wunsch anonyme 44-jährige Hamburger Geschäftsmann hat sich u.U. etwas voreilig selbstständig einen Weiterflug mit EK für €6000.- gebucht und wünscht sich vermutlich diese Ausgaben von LH erstattet zu bekommen. Dementsprechend sollten seine dramatisierenden Aussagen nicht unbedingt als Fakten gesehen werden.

Ich zumindest möchte nicht glauben, dass nach 48h noch Paxe der 575 in Luanda auf eine Weiterreise warten müssen.
Nachdem ein Triebwerkswechsel zur Debatte steht, könnte die Air Baltic auch ein AST der LH Technik vor Ort bringen.
 
So sieht's aus! Keimzelle dieser Diskussion ist die Aussage eines "deutschen Augenzeugen" gegenüber dem STERN. Dieser auf eigenen Wunsch anonyme 44-jährige Hamburger Geschäftsmann hat sich u.U. etwas voreilig selbstständig einen Weiterflug mit EK für €6000.- gebucht und wünscht sich vermutlich diese Ausgaben von LH erstattet zu bekommen. Dementsprechend sollten seine dramatisierenden Aussagen nicht unbedingt als Fakten gesehen werden.

Ich zumindest möchte nicht glauben, dass nach 48h noch Paxe der 575 in Luanda auf eine Weiterreise warten müssen.
Nachdem ein Triebwerkswechsel zur Debatte steht, könnte die Air Baltic auch ein AST der LH Technik vor Ort bringen.
Nur aus Interesse, wo sollte besagtes AST zusteigen? In RIX oder in PMI?
 
Was ja bei der ganzen Sache schon etwas gruselig ist, ist die Tatsache, dass das doch relativ neue und von LH sicherlich vorschriftsmäßig gewartete Triebwerk bei dieser zweistrahligen Langstreckenmaschine im Reiseflug ausfällt. Klar: inzwischen sind die Triebwerke so zuverlässig, dass fast alle Airlines zweimotorige Maschinen auf lange Überseerouten oder große Wüsteneien schicken können, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen. Letztlich bleibt es aber trotzdem dieses Restrisiko der Twins, wegen Triebwerksproblemen unplanmäßig landen oder umkehren zu müssen. Jedenfalls stelle ich mir sowas z.B. auf der Rio-Strecke relativ uncool vor. Im vorliegenden Fall wäre ein Jumbo auch mit dem Ausfall eines Motors wohl bis Deutschland weitergeflogen.
 
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Jedenfalls stelle ich mir sowas z.B. auf der Rio-Strecke relativ uncool vor. Im vorliegenden Fall wäre ein Jumbo auch mit dem Ausfall eines Motors wohl bis Deutschland weitergeflogen.
Rio? Gerade da gibts nun wirklich keine extrem langen Strecken übers Wasser, der Sprung über den Atlantik ist kurz und unterwegs sind die Kanaren und Kap Verde. Auf AKL-SCL und dergleichen (Südpazifik) - da kommt Freude auf, da man das volle ETOPS330 benötigt.
However: Ich kann mich an keinen ETOPS relevanten Zwischenfall (damit meine ich Ausfall beider Engines) in mindestens den letzten zwanzig Jahren erinnern.
 
ETOPS-relevanter Zwischenfall ist jeder Ausfall eines Motors auf einem ETOPS-Segment. Ausfall eines Motors ist bei jedem Twin emergency & land asap. Äußerst eventuell nearest suitable. (Stationäres Gewitter über LAD, gehst du Cabinda, Kinshasa, Windhoek…?)

Lufthansa ist bei einem Ausfall im Reiseflug bei einem Typ, der täglich ETOPS fliegt, gut beraten, diesen als ETOPS-relevant zu analysieren, selbst wenn der Ausfall nicht augenscheinlich auf einem ETOPS-Segment geschah.
 
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