'Online Flight Data- und Voice Recorder'

Nein, es braucht keinen Fallschirm, in dem Link steht, es hat ein aerodynamisches Profil (ich stelle es mir so im Etwa wie Ahorn-Samen o.ä. vor). Dann segelt 30 m katapultiert von einem Feder. Und es bildet sonst wahrscheinlich eine Oberfläche vom Flugzeug in normalem Zustand, eine elegante Lösung. Es wird von Sensoren ausgelöst.
Eine andere Lösung wäre es mehrere Speicherchips (zusätzlich zur zentralen Blackbox) am Flugzeug anzubringen, zwar nur "schwach" geschützt, aber in der Hoffnung eins wird es überleben, (was statistisch der Fall sein sollte, s. z.B. Seitenleitwerk) die könnten sehr leicht sein (man könnte sie ohne Sender bauen, nur der Speicherchip, so braucht man wiederum weniger Schutzhülle), einziger Nachteil wäre die Verkabelung, aber es sollte auch leichte Lösungen geben. Mit der digitalen Technik kann man jetzt vom ursprünglichen Blackbox-design abweichen und so der Aufwand in Grenzen halten.
Gruß,
Cirrus
 
Man könnte auch im aktuellen Fall der AF die Frage stellen welches Interesse die französische Regierung hat den FDR auch wirklich zu finden.
Hmmmm, Airbus hätte zumindest ein Interesse daran, um die Zweifeln an dem Flugzeug aufzuräumen, und ich mag nicht glauben, dass eine Regierung wirklich es nicht aufklären will... obwohl es schon Präzedenten gibt...
Mit mehreren Speichern wäre eine Vertuschung auch schwieriger, so wie damals Habsheim (Airbus) oder Amsterdam (El AL Cargo).

Gruß,
Cirrus
 
Das glaub ich gern, er muß es ja nicht bezahlen - im Gegenteil, die Hardware-Hersteller werden daran verdienen.

Aber der Einwand vom VC-Sprecher trifft es eigentlich genau:
«Warum schickt man nicht Satelliten-Bilder live oder im Minuten-Abstand ins Cockpit?» Bislang sei es üblich, vor dem Flug eine Karte mit der Großwetterlage zu erhalten. «Und dann fliege ich damit eventuell zehn Stunden oder länger durch die Gegend»

Sprich: das Geld was man für den Online-FDR ausgeben muss, wäre woanders einfach besser angelegt.
 
In der tat ein sehr gutes Beispiel, wobei sich ja grundsätzlich das eine und das andere nicht ausschließen müssen. Dennoch glaube ich, dass solche 'populistischen' Forderungen nur dazu dienen bei AI ein Image nach der Art 'wir haben nichts zu verbergen' aufzubauen. Wenn die Öffentlichkeit erst mal diese ganze 'Schmiere' mit den Service Bulletins etc. aufgetisch bekommt, wird dieses Image nämlich noch ordentlich strapaziert - und das nicht zu unrecht. ´Wobei B dabei nicht besser oder schlechter als A ist.

Ausserdem will und kann halt kein Fussgänger verstehen, wie es Wochen, Monate oder gar Jahre dauern kann, biss ein Flugunfall abschließend untersucht ist. Das ist schon an den Kommentaren in den Nachrichten am 3. Abend danach erkennbar: 'Die Ursache ist IMMER NOCH ungeklärt' und dann kommen die 'Experten' und wissen alles schon ganz genau.

Offenbar kann man mit der Forderung nach 'Livedaten' auch diese Klientel bedienen, dass jedoch idR (also wenn die Recorder nicht tausende Meter unter Wasser liegen) nur Tage vergehen, bis die Untersucher die Daten haben und sie trotzdem noch Monate und Jahre benötigen, bis der Bericht vorliegt kann man ja bei Desinteresse ruhig verdrängen.

Aber zum Thema Wetterinfos: Als das FLYNET noch ging, war es tatsächlich usus, bei entsprechenden Wetterlagen (Hurricane, Tayphoon, etc) über www auf den einschlägigen Flugwetterseiten AKTUELLE Infos zu ziehen, weil das was man mit dem Briefingpaket bekommt in dieser Hinsicht extrem unzureichend ist.Gruß MAX
 
Zuletzt bearbeitet:
Dennoch glaube ich, dass solche 'populistischen' Forderungen nur dazu dienen bei AI ein Image nach der Art 'wir haben nichts zu verbergen' aufzubauen.
Auch mir scheint es so, daß wir Zeuge einer Art Nachrichtenkrieg verschiedener französischer (bzw.
dt.-frz.) Geschehensbeteiligter werden.

Aber zum Thema Wetterinfos: Als das FLYNET noch ging, war es tatsächlich usus, bei entsprechenden Wetterlagen (Hurricane, Tayphoon, etc) über www auf den einschlägigen Flugwetterseiten AKTUELLE Infos zu ziehen, weil das was man mit dem Briefingpaket bekommt in dieser Hinsicht extrem unzureichend ist.Gruß MAX
Anders gesagt mußte die rückständige Lufthansa dieses Investment nach nur zwei Jahren 2006
teilabschreiben, weil sich die Masse der Konkurrenz wiederum für Freibier für alle (aka Eco-VOD)
entschieden hatte und der Dienstanbieter (Connexion) mangels Masse zum Diensteinsteller wurde.
Aber hey...
 
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