News von Touristikunternehmen wie TUI, NUR usw.

THOMSON LAUNCHES 2005 HOLIDAY FORECAST

Brazil, Morocco, Egypt and Oman are just some of the holiday destinations tipped to be big in 2005 according to a new report out today from Thomson.

The report looks at new destinations, developing resorts, major film launches, exchange rates and travel fashions which will influence where people travel in 2005.

Thomson’s top 10 destinations tipped for success next year are (in order):

1. Brazil
2. Egypt
3. Morocco
4. Croatia
5. Thailand
6. Sardinia
7. Oman
8. Bratislava
9. Serbia
10. Paris

The report puts Brazil at the top of destinations to watch. Direct charter flights from the UK to Brazil will be increased in Thomson’s winter 2005/06 brochure, which goes on sale in January. The resort of Natal, in the North East of Brazil, is new to the British market and is only an eight and a half hour flight away, which is less than some Caribbean destinations. Other destination with increase flights will be Salvador and Rio de Janeiro.

Another destination on the rise is Egypt. Sales have been soaring over the last year, but 2005 will be even bigger.
 
TUI-Airline Arkefly startet in Amsterdam
Die TUI gründet in den Niederlanden eine eigene Airline. Die neue Fluggesellschaft TUI Airlines Nederland operiert unter dem Markenamen Arkefly. Arke ist eine traditionsreiche Veranstalter-Marke in Holland. Arkelfy übernimmt rund 400 Mitarbeiter und die Flotte der insolventen Holland Exel. Die vier Boeing B-767-300 werden von TUI Nederland geleast. Die Gründung der Fluggesellschaft hatte sich seit längerem abgezeichnet. Die niederländischen TUI-Veranstalter beförderten rund die Hälfte ihrer Gäste mit Holland Exel, deren Betrieb durch einen Überbrückungskredit aufrechterhalten wurde. Arkefly wird mit einer Dreiklassenkonfiguration (Business, Comfort, Economy) ab dem 21. April touristische Mittel- und Langstreckenziele am Mittelmeer und in der Karibik anfliegen.
 
wenn ich so zwischen den Zeilen und im Kaffeesatz lese, könnte ich mir folgendes Szenario gut vorstellen.
Der Name Thomas Cook (mittlerweile ungeliebtes Kind von Karstadt und Lufthansa), könnte im LH Konzern bald Geschichte sein.
Neckermann ist wieder in aller Munde und dürfte bald zu alten Ehren gelangen.
Und vor allem die Condor könnte durchaus 'heim ins Reich' also wieder zu 100% unter das LH Konzerndach schlüpfen.
Allerdings ist nicht abzusehen in welcher Form. Condor/Condor Berlin könnte auch auf eine vergleichbare Basis wie GermanWings gestellt werden.
Verkauft wird Condor eher nicht. Bietet sie doch der LH ein geeignetes Mittel die Tarifverträge im eigenen Haus teilweise zu umgehen...
 
Es wäre auch regelrecht hirnverbrannt eine Marke mit einem sehr hohen Bekanntheitsgrad und dem Image "Lufthansa des kleinen Mannes" zu verscherbeln.
 
Aber wenn da was dran ist währe es echt Klasse ! Weil Thomas Cook langweilt mich schon seit Anfang an. Und das alte Gesicht wieder herstellen mit dem Condor Emblem und der Gelben Farbe das währe echt Super. :D
 
Gerüchterweise will der TUI-Konzern LTU und Hapag Fly zusammenführen.
Ist hier etwaas dran, oder nur ein dummes Gerücht???
 
Nordic Leisure takes 2nd MD90 [size=-1]Jul 05
[/size]
[size=-1]Nordic Leisure[/size][size=-1] has taken its 2nd Douglas MD90, previously operated by SAS, and this one has the "Neckermann Reisen" titles and logo on its tail.
8970.jpg
[/size]
 
Condor erweitert ihren Winterflugplan von 28 auf 32
Fernstreckenziele. Nach fuenf Jahren Pause fliegt der Carrier wieder
Salvador da Bahia in Brasilien an. Fuer das indische Goa hat Condor
Linienflugrechte erhalten und kann dorthin auch Passagiere ohne
Hotelarrangement befoerdern. Der Einzelplatzverkauf bei Condor
floriert. Dabei wurden im ersten Halbjahr wurden 75 % der Fluege
ueber Reisebueros, zehn Prozent ueber Call Center und 15 % ueber das
Internet gebucht. Fuer Herbst ist ein neuer Online-Auftritt mit
verbesserten Funktionen geplant. (fvw international, 8. 7., S. 80;
Welt, 9. 7., S. R 5)
 
Weil das Wettbewerbsumfeld in der Touristik stabiler ist als bei den
Charterfliegern, hat Thomas Cook-Vertriebsdirektor Guenter Geske
versprochen, 'nie am Handelsvertreterstatus der Reisebueros zu
kratzen.’ Daher bleibt bei der Reisebueroverguetung fuer das
Touristikjahr 2005/06 fast alles beim Alten. So wird bei
unveraenderten Saetzen weiter zwischen Grund- und Staffelprovision
unterschieden. Die Grundprovision betraegt zwischen zehn Prozent ab
einem Mindestumsatz von 135.000 Euro und zwoelf Prozent ab einem
Umsatz von 1,19 Mio. Euro. Mit der Staffelprovision kann die
Verguetung auf insgesamt 12,5 % steigen. Selbst Agenturen, die ihren
TC-Vorjahresumsatz um bis zu fuenf Prozent unterschreiten, koennen
noch mit 0,2 % Bonus rechnen. Bei noch schlechterem Abschneiden
muesse TC, so Geske, die Reissleine ziehen. Insgesamt ist die
Provisionsregelung ein Signal fuer Kontinuitaet und Verlaesslichkeit.
Dazu passt, dass auch die Konditionen fuer Kleinstreisebueros
verbessert wurden. (fvw international, 8. 7., S. 8)
 
TUI-Billigflieger HLX : Sind auf dem Weg in die schwarzen Zahlen

13.07.05
Der Billigflieger HLX des Touristikkonzerns TUI hat nach dem ersten Halbjahr sein Ziel bekräftigt, 2005 erstmals keine Verluste mehr zu schreiben. "Unser Ziel ist für 2005 weiterhin eine schwarze Null. Wir sind auf gutem Wege dorthin", sagte ein HLX-Sprecher am Dienstag.

Die 2002 gegründete Billigflugtochter von TUI steigerte in den ersten sechs Monaten die Zahl der Fluggäste um 40 Prozent auf 1,68 Millionen. Die Auslastung der 15 Maschinen habe sich um vier Prozentpunkte auf knapp 80 Prozent verbessert, teilte HLX mit. Für das Gesamtjahr rechne die Fluggesellschaft mit 3,7 Millionen Fluggästen
LH Intranet
 
Fuer TR-Kommentator Scharrer ist Air Berlin fuer die Charterflieger
Condor, Hapagfly und LTU die aktuelle Benchmark. Die Mischung von
Staedteverbindungen und touristischen Strecken ist nicht nur das
erklaerte Ziel von Ralf Teckentrup. Nicht verzichten wolle man dabei
auf die enge Zusammenarbeit mit den Konzernveranstaltern, die fuer
die Grundauslastung der Maschinen sorgen. Anders als bei LTU mit
ihren 'City Quickies’ fehle es bei Condor keineswegs am Know-how fuer
den Linieflugverkehr, doch spraechen drei Gruende gegen einen raschen
Einstieg in die Staedteverbindungen. Erstens gelte Condor trotz aller
Sparbemuehungen gegenueber Ryanair und Co. als noch zu teuer.
Zweitens sei unter dem frueheren Chef Pichler so viel Geld verbrannt
worden, dass weder Lufthansa noch KarstadtQuelle bereit seien, in
neue Flugzeuge zu investieren. Drittens sei offen, ob LH ueberhaupt
gruenes Licht fuer ein neues Abenteuer geben wuerde. Noch
komplizierter ist die Lage bei TUI, die in Deutschland zwei und
europaweit sogar sieben Airlines unterhaelt. (Touristik Report, 14.
7., S. 66)
 
Thomas Cook-Vertriebschef Guenter Geske hat einen wichtigen Beitrag
zur Sanierung des Unternehmens geleistet. Er legte Abteilungen
zusammen, verteilte Aufgaben neu und trimmte die Organisation auf
Effizienz. Geske haelt nichts von Verhandlungen mit Kooperationen,
die mit Zusatzzahlungen verbunden sind, sondern will nur noch
Einzelvertraege mit den Agenturen abschliessen. Das neue
Provisionsmodell von TC-Reisebuerovertriebs-Leiter Ralph Michaelsen
verspricht zwar einerseits Kontinuitaet, neu ist jedoch, dass fuer
'Underperformer’ andere Regeln gelten. Schon ab 95 % des
Vorjahresumsatzes muss eine Agentur auf die Vorzuege der Staffel
verzichten. Ab 90 % unter Vorjahr tritt ein Malus in Kraft. Was die
Franchise-Vertraege angeht, so wird im Unternehmen bereits ueber eine
Senkung der Gebuehren diskutiert. Eine Alternative koennte das
'Franchise-Light’-Modell Neckermann Partner sein, das TC zusammen mit
der Kooperation RTK betreibt. Viel verspricht sich Geske von dem
neuen Geschaeftsmodell fuer die rund 50 Flughafenbueros, die direkt
an Bucher angeschlossen werden. (Touristik Report, 14. 7., S. 11)
 
KarstadtQuelle wollen ihr Verkaufsprogramm ausweiten



15.07.05
Der angeschlagene Handelskonzern KarstadtQuelle hat seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Jahr von 500 auf 350 Millionen Euro vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen gesenkt. Jetzt möchte das Unternehmen sein geplantes Verkaufsprogramm deutlich erweitern, teilte es am Donnerstag mit. Die Erlöse aus dem Verkauf von Konzernteilen sollten deutlich über den bisher erwarteten 1,1 Milliarden Euro liegen. Firmenchef Thomas Middelhoff sagte, die Beteiligung am gemeinsam mit Lufthansa kontrollierten Reisekonzern Thomas Cook stehe aber nicht zum Verkauf: "Das Reisegeschäft von Thomas Cook ist unser Stammgeschäft. Wir würden unseren Anteil sogar noch gerne erhöhen". Lufthansa liegt allerdings kein Angebot von KarstadtQuelle vor. Mit dem operativen Geschäft von Thomas Cook ist Lufthansa sehr zufrieden.
 
Thomas Cook erwartet bei Neckermann Reisen in diesem Geschaefts-
jahr einen Gewinn im zweistelligen Millionenbereich. Thomas Cook-
Vorstandsmitglied Peter Fankhauser bekraeftigte, dass der Gesamt-
konzern fuer dieses Geschaeftsjahr ebenfalls einen Gewinn erwarte.
Fuer das kommende Geschaeftsjahr rechnet Neckermann mit einem Anstieg
der Gaestezahlen um bis zu drei Prozent. Im Winterprogramm will man
erneut mit massiven Preissenkungen moeglichst viele Fruehbucher
gewinnen. In diesem Sommer konnte Neckermann seine Gaestezahlen fuer
Flugreisen um 3,5 % steigern. (Financial Times Deutschland, S. 8;
FAZ, S. 16; Frankfurter Rundschau, S. 11; Welt, S. 14)
 
Die Menschen haetten inzwischen akzeptiert, dass das Lebensrisiko
durch Terrorgefahren groesser geworden sei, heisst es vom DRV.
Daher verursachen die juengsten Bombenanschlaege in London und der Tuerkei keine Panik bei den Reisekonzernen. Es setzt eine Art Gewoehnungseffekt ein, der schon nach den Attentaten in Madrid im Maerz 2004 an wenig veraenderten Buchungszahlen zu bemerken war. Auch fuer die Airlines geht der Alltag weiter. Lufthansa konnte ebenso wie BA auch am Tag der Londoner Anschlaege ihre Flugplaene nahezu unveraendert ein- halten. Auch haetten wenige Kunden das LH-Angebot genutzt, London-
fluege kostenlos umzubuchen. Ebenso wenig kann TUI, die mit der Marke
Thomson Travel in Grossbritannien einen wichtigen Markt bedient, eine
ploetzliche Zurueckhaltung bei den Briten erkennen. Das Reiseunter-
nehmen bietet bis zum 30. Juli kostenlose Umbuchungen fuer Tuerkeiur-
lauber an. Der Einbruch der TUI-Aktie war nur voruebergehend. Das
Papier des Unternehmens ist laut Experten noch deutlich unterbewer-
tet. TUI-Vorstandschef Frenzel berichtet von um 10% gestiegenen
Buchungszahlen fuer die Sommersaison. Bei Thomas Cook vermeldete man
im Vorjahresvergleich ein Buchungsplus von 9,8 %. Bis zum 31. Juli
koennen Tuerkeiurlaube bei TC kostenlos umgebucht werden.
 
Die Reisebranche bleibt nach den Terroranschlaegen im aegyptischen
Scharm el Scheich ruhig, denn inzwischen reagieren die meisten Urlau-
ber auf Attentate in mit weniger Panik. Die Buchungen fuer die Region
werden nur kurzfristig sinken und der DRV haelt an seiner fuenfpro-
zentigen Wachstumsprognose fuer 2005 fest. Moegliche Einbussen im
Aegyptengeschaeft werde man mit anderen Zielgebieten kompensieren
koennen. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige
Aegyptens und erholt sich gerade erst von Terroranschlaegen der ver-
gangenen Jahre. Thomas Cook geht davon aus, dass sich die Erholung
der Branche von den Folgen des 11. September 2001 trotz der juengsten
Attentate fortsetzen wird. Dennoch haben die Anschlaege, bei denen am
Wochenende 88 Menschen ums Leben kamen, negative Auswirkungen auf die Boerse. TUI-Aktien verloren etwa 1,7 %. Die Papiere der Lufthansa
gaben um 1,23 % auf 10,43 EUR nach. Auch BA und Air France mussten
Kursverluste hinnehmen. Mit Sondermaschinen flogen TC und TUI rund
350 Urlauber vorzeitig aus Scharm el Scheich zurueck. Weitere Sonder-
fluege sind nicht geplant. Zum Zeitpunkt des Anschlags waren ueber
4.000 deutsche Urlauber in der Region. Die meisten von ihnen wollen
ihren Urlaub fortsetzen.
 
Zahlen für die Sommersaison
s.gif

Urlauberansturm auf Tui
s.gif

Die Deutschen verreisen gern. Davon hat besonders Europas größter Reisekonzern Tui profitiert. Urlauberzahlen und Umsätze legten in der Sommersaison zu.
s.gif
s.gif
HB POTSDAM. „Das Urlaubsgeschäft brummt“, sagte der Chef von Tui Deutschland, Volker Böttcher, am Freitag bei der Vorstellung der Winterkataloge in Potsdam. Die gebuchten Umsätze für die Zeit von 1. Mai bis 31. Oktober seien um 8,1 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Die Zahl der Gäste liege 17,8 Prozent über dem Vorjahr. Das zweite Geschäftsquartal sei gut gelaufen, teilte die Tui weiter mit, ohne nähere Angaben zu machen. Für die Wintersaison kündigte Böttcher trotz erheblich gestiegener Kosten für Kerosin im Schnitt stabile Reisepreise an.

Das Geschäft habe schleppend begonnen und sei zu Jahresbeginn durch die Flutkatastrophe in Südostasien zusätzlich beeinträchtigt worden, sagte Böttcher. „Nicht zuletzt dank unserer konsequenten Frühbucherstrategie konnten wir aber seit März rasant aufholen.“

Zu dem überproportionalen Anstieg bei den Gästezahlen hat die Konsolidierung der Billigfluglinie Hapag-Lloyd Express (HLX) erheblich beigetragen. Bereinigt um HLX stieg die Gästezahl um 7,5 Prozent, die gebuchten Umsätze legten um 6,4 Prozent zu.

„Für die Sommersaison haben wir 80 Prozent der gebuchten Umsätze bereits im Kasten“, fügte Sören Hartmann, Mitglied der Geschäftsführung der Tui Deutschland, hinzu. In den Monaten Mai, Juni und Juli bewegten sich die Buchungszahlen etwa auf Vorjahresniveau. „Im August, September und Oktober liegen wir aber rund 25 Prozent über dem Vorjahr“, erklärte Hartmann die einzelnen Monate der Sommersaison.

Für die Wintersaison 2005/2006 rechnet die TUI mit einem spürbaren Wachstum bei Umsatz und Gästezahlen: Das Marktwachstum werde bei drei bis vier Prozent liegen. „Unser Ziel ist es, etwas stärker zu wachsen als der Markt“, sagte Böttcher. Die Tui setze dabei weiter konsequent auf Frühbucher.


s.gif

HANDELSBLATT, Freitag, 29. Juli 2005, 12:30 Uhr

s.gif
s.gif
 
Freitag 29. Juli 2005, 13:39 Uhr

[size=+1]TUI-Deutschland bringt 8 Prozent Umsatzwachstum[/size]

[font=arial,helvetica]Potsdam (AP) Der Reisekonzern TUI hebt trotz teurem Kerosin und der jüngsten Terrorwelle ab wie lange nicht mehr: Im wichtigsten Markt Deutschland liegt die Zahl der Gäste im Sommer um fast 18 Prozent über dem Vorjahr. Die gebuchten Umsätze liegen 8,1 Prozent höher. «Der TUI-Motor läuft rund wie schon lange nicht mehr», sagte Deutschland-Chef Volker Böttcher am Freitag in Potsdam bei der Vorstellung der Winterkataloge. Die Reisepreise sollen aber trotzdem stabil bleiben.

Vor allem der Spätsommer macht dem Reisekonzern aus Hannover Freude. Die Monate August, September und Oktober sind um 25 Prozent besser gebucht als im vorigen Jahr. Obwohl die Sommersaison noch bis Ende Oktober läuft, sind schon jetzt 80 Prozent aller angebotenen Reisen verkauft, wie Vorstandsmitglied Sören Hartmann sagte.

Die TUI machte allerdings klar, dass ein Teil des Umsatzplus aus der Einrechnung des Billigfliegers HLX stamme. Ohne diesen Sondereffekt beträgt die Steigerung der Buchungen in Euro zur Zeit 6,4 Prozent, bei den Gästen 7,5 Prozent. «Wir haben fast schon wieder das Niveau des Rekordjahres 2001 erreicht», sagte Touristikchef Hartmann.

Als Grund für das kräftige Plus nannte er den Nachholbedarf der Bundesbürger beim Reisen. Im Jahr 2006 will TUI wieder das Niveau von 2001 schaffen. Einzelheiten über den Gewinn nannte der Konzern nicht. Anfang August will TUI die Halbjahresbilanz vorlegen.

Auch für die kommende Wintersaison setzt der größte Reiseveranstalter auf steigende Nachfrage: «Ich rechne mit einem Marktwachstum von 3 bis 4 Prozent. Unser Ziel ist es, etwas stärker zu wachsen als der Markt», sagte Böttcher. Laut TUI ist der Verkauf der Winterreisen gut angelaufen. Als neue Ziele wurden Brasilien, Vietnam und Indien in den Katalog aufgenommen.

Die Anschläge in der Türkei und Ägypten haben der TUI kaum geschadet: In der Türkei gab es praktisch keinen Buchungseinbruch, in Ägypten haben 3.000 der 100.000 Kunden umgebucht.

Trotz höherer Preise für Flugbenzin soll der Urlaub in der Wintersaison nicht teurer werden. Im Durchschnitt würden die Preise stabil gehalten. Billiger werden Länder wie die Türkei (- 7 Prozent), Thailand (- 5 Prozent) und Ägypten (- 2 Prozent). Mallorca bleibt unverändert, die Kanarischen Inseln werden 1,3 Prozent teurer. Portugal und Italien werden ein Prozent teurer, Portugal zwei Prozent. TUI kann laut Vorstand die Preise halten, weil Flugbenzin schon vor Monaten zu günstigen Preisen eingekauft worden sei und weil bei den Hotels günstige Einkäufe gelungen seien.

TUI will in den nächsten Jahren neben den Pauschalurlaubern auch den Individualreisenden mehr Angebote machen: So sollen verstärkt fremde Hotels oder Ferienhäuser über TUI-Internetseiten vermittelt werden, der Konzern kassiert nur eine Provision. Böttcher erinnerte daran, dass 38 Millionen Deutsche ihren Urlaub selbst organisieren, an diese Kunden wolle der Konzern herankommen.

In diesem Zusammenhang bereitet der Konzern eine grundlegende Änderung bei den Buchungsmöglichkeiten vor: Langfristig sollen die Kunden auf einer TUI-Internetseite Flug, Hotel, Mietwagen und mehr zu tagesaktuellen Preisen buchen können. Der Kunde könne dann wie beim Buchversender Amazon seine Ferienwünsche mit einem Klick in einen Warenkorb legen.
[/font]
 
Nachdem Ralf Teckentrup die Eiszeit mit Alltours-Chef Verhuven
in einem langen persoenlichen Gespraech beendet hatte, erhoeht der
Veranstalter zum Winter die Zahl der woechentlichen Fluege mit Condor
von 162 auf 253. Das soll erst der Anfang sein, denn Verhuven kann
ein Gegengewicht zu Air Berlin gut gebrauchen. (Touristik Report, 28.
7., S. 3)
 
Zurück
Oben