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Seit einigen Tagen ist der Flugverkehr wegen des Vulkans auf Island in Europa komplett lahmgelegt. Passagiere sitzen im Transit-Bereich der Flughäfen fest, die Post hat Probleme mit der Auslieferung und der wirtschaftliche Schaden ist immens. Aber was würde passieren, wenn die Aschewolke länger bliebe?
Die Ausnahmesituation wird Normalität, bewirkt nachhaltige Umwertungen in Ökonomie und Gesellschaft. Im Zentrum steht weiterhin der flächendeckende oder weitgehende Ausfall des Luftverkehrs. Wichtige, scheinbar unumstößliche Errungenschaften der Wirtschaft werden infrage gestellt.
Das Prinzip des „Just in Time“, die Lagerhaltung, die das produzierende Gewerbe in der Luft und auf der Straße eingerichtet hatte, steht auf dem Prüfstand. Nach wie vor ist aufgrund der Ausfälle im Luftverkehr ja auch die Autobahn verstopft.
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Bei den Meetings auf Konzernebene, bei Präsentationen und anderen Treffen beginnt ein Umdenken, bei dem den Beteiligten immer klarer wird, dass es auch nach dem Ende der Ausnahmesituation Bestand haben wird: Konferenzen werden dauerhaft über viele Tausend Kilometer dezentral stattfinden, durch längst entwickelte Kommunikationstechnologie, die nur aus Trägheit noch nicht zum Durchbruch kam.
Andere, vermeintlich aufs Abstellgleis geschobene Technologien stehen nun wieder in der Debatte: Ein europaweites Netz von Magnetschwebebahnen etwa, die Berlin und Moskau bis auf wenige Stunden Fahrtzeit zusammenführen können.
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Deutsche Atmosphärenforscher wollen erst am Montag in die Aschewolke fliegen und erstmals verlässliche Daten für das seit Freitag verhängte Flugverbot sammeln. "Wir bereiten solch einen Messflug bis in 10 Kilometer Höhe vor", bestätigte ein Sprecher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Sonntag in Oberpfaffenhofen.
In das Atmosphärenforschungsflugzeug vom Typ Falcon 20 werden dem Sprecher Andreas Schütz zufolge derzeit spezielle Messinstrumente eingebaut, um die Dichte der Asche-Partikel je Kubikmeter Luft zu messen, die von dem Vulkan-Ausbruch in Island stammen. Zunächst müsse aber das Luftfahrtbundesamt eine Genehmigung für den Flug erteilen.
Die Schließung des gesamten Luftraums über Nordwesteuropa bis zunächst Sonntagabend 20.00 Uhr (MESZ) beruht bislang lediglich auf Daten einer Computersimulation beim Vulcanic Ash Advisory Centre (VAAC) in London. Konkrete Messergebnisse zur Dichte der Vulkanasche über Kontinentaleuropa gibt es bislang nicht.
Interessant ist wirklich KDG. Das scheint doch zum Teil offen zu sein. Immer wieder sind dort oben Flieger unterwegs. Gerade war eine AFL auf dem Weg, jetzt eine Orenair.
Im Moment fliegt auch gerade ein AUA A320 auf ca. 33.000 ft Höhe Graz Richtung Süden.
grad auf radarvirtuel gesehen:
Flight Number : CFG882
Company : Condor Flugdienst
ICAO Hex Code : 3C4AA1
Reg Code : D-ABUA
Model : Boeing - B767-330ER
Departure : FRA - Frankfurt, Rhein-Main - Germany
Arrival : SPC - Santa Cruz de la Palma, - Spain
Last Message : 11:55:40 UTC
Latitude : 49.84437
Longitude : 8.68054
Altitude : 2072 m - 6798 ft
Ground Speed : 476 km/h - 296 mph - 257 knots
Vertical Speed : -293 m/min - -961 ft/min (DESCENT)
Squawk : 7650
Heading : 285º
seltsam, oder?
D-ABIA kurz vor der Landung in TXLLH 735 D-ABIA ist soeben von DRS gestartet Richtung Nord FL 130
Flugsicherung lockert Flugverbot: Die DFS hat die Sperrung der Lufträume an sechs deutschen Flughäfen gelockert. in SXF TXL ERF LEJ HAM und HAJ seien wieder Flüge bis Sonntagabend 2000LT eingeschränkt möglich. [...]
Folgenede Meldung läuft gerade im N24-Ticker durch:
wohl aber nur fuer Fluege in Richtung Osten![]()