MUCflyer88
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Und jetzt sehen wir was aus der Abendzeitung geworden ist ;D;DIch glaube die Abendzeitung hat mal was von Gigantomanie im Erdinger Moos geschrieben.
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Und jetzt sehen wir was aus der Abendzeitung geworden ist ;D;DIch glaube die Abendzeitung hat mal was von Gigantomanie im Erdinger Moos geschrieben.
Und jetzt sehen wir was aus der Abendzeitung geworden ist ;D;D
Als Befürworter muss ich trotzdem sagen mit welcher Naivität die Bahn geplant wurde. Es war doch abzusehen, dass so einem Projekt, insbesondere von den Attachingern, auf erheblichen Gegenwind stößt?! Es wurde eben auch die Variante mit dem fast höchsten Flächenverbrauch genommen, Mann hätte sie ja auch kürzer machen können, denn für A32X reichen schon 2.5 locker?
Nein man hat maximale Flexibilität durchgeboxt, bis man auf Granit gestoßen ist.
Es bleiben die Optionen Auslastung durch besseres Yield-Management (der A330 fliegt fast lehr nach Riyadh), Rausschmiss der Canadair und Auffüllen der ganzen Frequenz-Reduzierungen, die bis in den SFP14 reichen (-∆ 2008 gegenüber 2013 ~50.000! Und sag mir einer nur aus den Rand Verkehrszeiten!), größer Jets ala B779 und A321, damit lässt sich meiner Meinung nach üppig Wachstum bis 2025 schaffen.
Eben. Man hätte vielleicht Schritt 2 mit Schritt 3 vertauschen sollen? Aber gut ich seh ein, die Attachinger hätte man auch mit einer 2km weit entfernten Bahn nicht besänftigen können. "Unter größtmöglicher Schonung der Belange von Menschen, Kommunen sowie Natur und Landschaft" ist aber auch wirklich eine sehr schwammige Formulierung, deren Inhalt man beliebig ausdehnen bzw. einengen kann.Ein kürzere Bahn wäre überhaupt nur in die engere Wahl gekommen, wenn man die Planungsziele niedriger gesteckt hätte.
Prognosen für 2025?!?Es stimmt, auch im Prognosenullfall findet Wachstum statt aber 2 Bahnen sind nicht in der Lage, die erwartete Nachfrage zu befriedigen (S. 55)
Wie jetzt? Man soll aus 4 Varianten 6 auswählen? Wie das mathematisch gehen soll, musst du mir mal zeigen.Eben. Man hätte vielleicht Schritt 2 mit Schritt 3 vertauschen sollen?
Eben. Man hätte vielleicht Schritt 2 mit Schritt 3 vertauschen sollen? Aber gut ich seh ein, die Attachinger hätte man auch mit einer 2km weit entfernten Bahn nicht besänftigen können. "Unter größtmöglicher Schonung der Belange von Menschen, Kommunen sowie Natur und Landschaft" ist aber auch wirklich eine sehr schwammige Formulierung, deren Inhalt man beliebig ausdehnen bzw. einengen kann.
Ich verstehe Deine Frage nicht. Hast Du generell ein Problem mit Prognosen oder stört Dich der Zeithorizont?Prognosen für 2025?!?
Wird ganz bewusst nicht gemacht, weil der Aufwand für Schritt 2 logisch erheblich größer als für Schritt 1 ist. Wenn man schon viel Zeit, Hirnschmalz und Geld in eine Bahnvariante reinsteckt, die zwar besser ins Umfeld passt aber dann im Schritt 2 betrieblich garnicht geht, dann ist das völlig ineffektiv und würde teils sogar das Drehen einer Schleife zurück bedeuten. Es hat also schon seinen logisch Sinn und da solltest du den Experten der Planfeststellung, die das im Gegensatz zu dir tagtäglich machen, vielleicht doch mal vertrauen. Oder traust du denen genau so wenig wie den Slot-Managern, die das Managen von Slots im Gegensatz zu dir auch jeden Tag machen?Ziehen mit Zurücklegen!
Nein, gemeint ist Schritt 1 und 2
Die Planungsziele konsens-realistischer formulieren? MIR ist nicht zu schwammig, ich werden den Beschluss auch sicher nicht durchlesen, aber es ist ein Unterschied, was die Anrainer und die Planer unter größtmöglicher Berücksichtugung menschlicher Belange verstehen.Es ist egal in welcher Reihenfolge man die Varianten geprüft hätte. Die kürzeren Bahnen sind alle ausgeschieden, weil sie die Planungsziele nicht erfüllt haben.
Wenn Dir die Zusammenfassung der Untersuchungen zu "schwammig" ist, dann lies Dir halt die betreffenden Passagen im Planfeststellungsbeschluss durch
Letzteres! Wann wurde die Prognose erstellt? Man wäre doch 2008 mit einer Wachstumsprognose für 2009 schon falsch gelegen, was ist mit 10 Jahren? Das schließt natürlich mit ein, dass die Prognosen zu negativ sein können.Hast Du generell ein Problem mit Prognosen oder stört Dich der Zeithorizont?
Glaubst Du wirklich, dass eine 2600m-Bahn konsensfähiger gewesen wäre? Ich bin überzeugt davon, dass der Widerstand heute genau der gleiche wäre. Nur hätte man dazu noch eine suboptimale Planung.Die Planungsziele konsens-realistischer formulieren?
Sorry, aber wenn Du wirklich über das Stammtischniveau hinaus willst, dann bleibt Dir nichts anderes übrig, als Dich in die Details einzulesen.MIR ist nicht zu schwammig, ich werden den Beschluss auch sicher nicht durchlesen, aber es ist ein Unterschied, was die Anrainer und die Planer unter größtmöglicher Berücksichtugung menschlicher Belange verstehen.
Auch hier hilft Detailwissen natürlich weiter. Zum Basisszenario wurden eine ganze Reihe von Alternativszenarien untersucht, die ebenfalls den Bedarf einer 3. Bahn untermauerten. Ich wiederhole: für die Investitionsentscheidung ist es völlig unerheblich, ob die prognostizierte Zahl der Passagiere und Flugbewegungen exakt eintreten wird. Die einzig entscheidende Frage für einen Investor ist doch die, ob 2 Bahnen die erwartete Nachfrage befriedigen können und die Antwort darauf ist eindeutig Nein. Es gibt bereits jetzt Engpässe in Spitzenzeiten und die Prognose sagt, dass diese Engpässe zunehmen werden.Letzteres! Wann wurde die Prognose erstellt? Man wäre doch 2008 mit einer Wachstumsprognose für 2009 schon falsch gelegen, was ist mit 10 Jahren? Das schließt natürlich mit ein, dass die Prognosen zu negativ sein können.
Ich glaube aber, dass es einen Bürgerentscheid auf jeden Fall gegeben hätte. Ich glaube auch nicht, dass das Ergebnis anders ausgefallen wäre wenn man mit den Anrainern besser kommuniziert hätte. Das Ergebnis wäre dann anders ausgefallen wenn man in München die Befürworter besser mobilisiert hätte. Das Planfeststellungsbeschluss als solcher steht ja, es könnte ab sofort gebaut werden wenn die Münchner nicht mehrheitlich dagegen gestimmt hätten.@hangar7 Also man plant mit großem TamTam eine 3.Bahn, sicherlich Millionen Planungskosten, die dann womöglich garnicht gebaut werden kann? Blöd oder? Ich hab im übrigen nichts gegen den Planfeststellungsbeschluss, auch nichts gegen die Slot-Manager, wie du vielleicht überlesen hast. Allerdings bringen einem hohe Ziele nichts, wenn sie nicht durchsetzbar sind! Und von daher hätte man einfach besser mit den Anrainern kommmunizieren, deren Anliegen ernstnehmen und die Vorteile der Bahn besser vermitteln müssen! Hätte man das gemacht, würde der Planungsfestellungsbeschluss vielleicht etwas anders aussehen, aber besser eine so als gar kein Ausbau. Persönlich, das merkt man vielleicht, bin hin und hergerissen. Nur so abschließend, wenn man so langfristig denkt, wie die FMG, machen die sich eigentlich auch gedanken, wo in 20,30,40 Jahren das Kerosin herkommen soll? Oder nur wo man noch ein paar Glühbirnen durch LEDs ersetzten kann ...
Chek Lap Kok fertigte auf dem Münchner Bahnsystem 2013 101 Mio Verkehrseinheiten ab, das sind 243% der Münchner 41,5 Mio.Die einzig entscheidende Frage für einen Investor ist doch die, ob 2 Bahnen die erwartete Nachfrage befriedigen können und die Antwort darauf ist eindeutig Nein. Es gibt bereits jetzt Engpässe in Spitzenzeiten und die Prognose sagt, dass diese Engpässe zunehmen werden.
Dort hat man aber auch und gerade wegen der geoprafischen Lage durchgehend erheblich größere durchschnittliche Flugzeuggrößen als in München. Zudem ist Hong Kong wegen wegen seines größeren Umfeld eben DER Cargo-Hub dort, weshalb hier auch entsprechend große Flugzeuge landen und starten. Deshalb kannst du das schon allein deshalb nicht mit München vergleichen und diese Diskussion haben wir hier bereits dutzende Male gehabt, weshalb es sich langsam abnutzt.Chek Lap Kok fertigte auf dem Münchner Bahnsystem 2013 101 Mio Verkehrseinheiten ab, das sind 243% der Münchner 41,5 Mio.
Genau dafür macht man ja so eine umfangreiche Konfigurationsanalyse und Umweltverträglichkeitsprüfung der verschiedenen Bahnlagen, damit man am Ende genau sagen kann, welche baubar ist und welche nicht. Das ist ja die Grundlage einer Raumordnung bzw. einer Planfestellung, die genau das prüfen soll. Und falls es an irgendwelchen Stellen hackt, dann wird das nach ganz normalem Verfahren gelöst. Der VGH hat jüngst bekanntlich auch gerichtlich bestätigt, dass die Planfestellung korrekt und rechtens ist, also haben die Planer alles richtig gemacht, was ja auch ihre Pflicht ist. Ein ganz normaler Ablauf also, der wie gesagt seinen vollen Sinn hat, damit man am Ende mit bestem Wissen und Gewissen die Lösung erhält, die baubar ist und gebaut werden kann.@hangar7 Also man plant mit großem TamTam eine 3.Bahn, sicherlich Millionen Planungskosten, die dann womöglich garnicht gebaut werden kann? Blöd oder?
Das hat sich aber eben noch ganz anders gelesen...Ich hab im übrigen nichts gegen den Planfeststellungsbeschluss, auch nichts gegen die Slot-Manager, wie du vielleicht überlesen hast.
Man hat mit den Anliegern einen sehr intensiven Dialog gemacht und sich dafür viel Zeit genommen. Diesen Vorwurfe deinerseits kann ich deshalb nicht gelten lassen.Und von daher hätte man einfach besser mit den Anrainern kommmunizieren, deren Anliegen ernstnehmen und die Vorteile der Bahn besser vermitteln müssen!
Welche realistische Alternativen haben denn bitte die Anlieger vorgeschlagen, wie man gleichzeitig die gewünschte Zahl der Movement mit entsprechendem Flugzeugmix und mehr Schutz der Anwohner unter einen Hut bringen will? Da kam überhaupt nix! Sie waren nur immer gegen alles, womit natürlich keine Basis für einen echten Sachdialog da war. DAS war das Problem! Hätten sie eine realistische Alternative aufgezeigt und mit dieser in den Dialog gegangen, wäre glaube ich die FMG der Letzte gewesen, der sich dagegen streubt. Doch diese Alternative kam wie gesagt nicht.Hätte man das gemacht, würde der Planungsfestellungsbeschluss vielleicht etwas anders aussehen, aber besser eine so als gar kein Ausbau.
Das kann man wohl sagen. Hier kommst du jedenfalls wie ein Hardliner unter den Startbahngegner rüber...Persönlich, das merkt man vielleicht, bin hin und hergerissen.
Die Anrainer haben bei dem Bürgerentscheid ja auch überhaupt nicht abgestimmt, sondern nur die Münchner, wo der Flughafen weit von entfernt ist. Da hätte also bessere Kommunikation mit den Anrainern garnix gebracht. Wie du richtig sagst, haben es die Befürworter einfach nicht geschafft, die stille Mehrheit für die 3. Bahn in genügender Zahl an die Urnen zu bringen, so dass am Ende bekanntlich eine Minderheit über eine Mehrheit entschieden hat, die zu faul zum abstimmen war. Das war eben das Problem.Ich glaube aber, dass es einen Bürgerentscheid auf jeden Fall gegeben hätte. Ich glaube auch nicht, dass das Ergebnis anders ausgefallen wäre wenn man mit den Anrainern besser kommuniziert hätte. Das Ergebnis wäre dann anders ausgefallen wenn man in München die Befürworter besser mobilisiert hätte. Das Planfeststellungsbeschluss als solcher steht ja, es könnte ab sofort gebaut werden wenn die Münchner nicht mehrheitlich dagegen gestimmt hätten.
Genau deswegen sollte man jetzt an geografischer Lage und Größe des Umfelds arbeiten, und sodann die Airside-Erweiterung wieder angehen. Das Umfeld (ergo Einzugsgebiet) bestimmt erheblich die Profitabilität, wörtl. die Ertragsmöglichkeiten, eines Hubs - und damit wohl auch seine Dauerhaftigkeit sowie seine Verleg- bzw. Verzichtbarkeit.Dort hat man aber auch und gerade wegen der geoprafischen Lage durchgehend erheblich größere durchschnittliche Flugzeuggrößen als in München. Zudem ist Hong Kong wegen wegen seines größeren Umfeld ...
@Hangar7: Wie kommst Du darauf, dass eine "stille Mehrheit" für die 3. Bahn war?
@Hangar7: Wie kommst Du darauf, dass eine "stille Mehrheit" für die 3. Bahn war?