Ausbau MUC: 3. Bahn - der neue Thread (ab 12/2013)

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Nicht offen für weitere Antworten.
Dann ist doch alles bestens werter @someone
Der Airport macht dicht, auf der Nordbahn bekommt Audi, auf der Südbahn BMW eine Teststrecke.
Die Vorfelder eignen sich für Skaterparks.
Das Leben wird schön, oder?
 
Kostensenkungen sind bei Lufthansa ja seit Jahren ein Dauerbrenner. Das wird auch vor MUC nicht haltmachen, gerade wenn der Einstieg von EY bei AZ abgeschlossen ist und das Wachstum von TK anhält. Dass sich LH angesichts der hoffnungslosen Unterlegenheit gegenüber den Golf-Airlines langfristig zwei deutsche Drehkreuze leisten kann, halte ich für ausgeschlossen. Eine Studie, die 1999 im Auftrag der Lufthansa erstellt wurde, hat damals festgestellt:



Soll ich hier jetzt alle Käufe/Verkäufe/Neugründungen/Schließungen/Kooperationen/Abwicklungen etc auflisten? Beispiele gefällig? Wie gut geht es eigentlich Lufthansa Italia? Wie stehen LH und TK aktuell zueinander? Ist die Übernahme maroder Airlines jetzt abgeschlossen? Waren Billigflieger und P2P-Langstrecke immer schon ein Zukunftsmodell bei LH...

Wo soll denn ein Unternehmen wie Lufthansa mit lokal gebundenen Erzeugnissen wachsen, wenn jede Investitionsentscheidung im Inland auf Fundamentalopposition trifft und in keinem wirtschaftlich sinnvollen und absehbaren Zeitzusammenhang zu ihrem Beschluß umgesetzt werden kann?

Wo?

Seid nicht ihr geradezu der Inbegriff von Selbstgefälligkeit und Bequemlichkeit?

Wer seine Zeit darauf verwendet, andere Leute an ihrer Arbeit zu hindern, sagt diesen obendrein ihren Untergang vorher?

Selbstgefällige Zyniker.

Infam!
 
Wo soll denn ein Unternehmen wie Lufthansa mit lokal gebundenen Erzeugnissen wachsen, wenn jede Investitionsentscheidung im Inland auf Fundamentalopposition trifft und in keinem wirtschaftlich sinnvollen und absehbaren Zeitzusammenhang zu ihrem Beschluß umgesetzt werden kann?

Wo?

Seid nicht ihr geradezu der Inbegriff von Selbstgefälligkeit und Bequemlichkeit?

Wer seine Zeit darauf verwendet, andere Leute an ihrer Arbeit zu hindern, sagt diesen obendrein ihren Untergang vorher?

Selbstgefällige Zyniker.

Infam!

Amen!!! Besser kann man es nicht sagen.

Deutschland führt Krieg gegen die eigene Wirtschaft. Deutschland schafft sich selber ab.

Eigentlich müsste es so kommen und unsere Wirtschaft komplett den Bach runtergehen. Erst dann würde wir sehen, wie gut es uns einst ging. Allerdings werden uns dann unsere Kinder fragen, warum habt ihr das zugelassen...
 
Dass sich LH angesichts der hoffnungslosen Unterlegenheit gegenüber den Golf-Airlines langfristig zwei deutsche Drehkreuze leisten kann, halte ich für ausgeschlossen.
Welche "hoffnungslose Unterlegenheit" bitte? Und was DU für "ausgeschlossen" hälst, ist sch... egal, denn deine Sichtweise entbehrt ohnehin jeder Grundlage.

Eine Studie, die 1999 im Auftrag der Lufthansa erstellt wurde, hat damals festgestellt:... dass Airlines aus Wettbewerbsgründen versuchen müssten, bei einem Hub-and-Spoke-System den Vekehr auf einem Flughafen zu konzentrieren.
Wie wäre es mal mit einem Link, wo man diese Studie in Gänze nachlesen kann, statt nur einen Halbsatz hinzuknallen und damit auch noch einen falschen Kontext erzeugen zu wollen. Denn dieser Halbsatz ist so herausgerissen (wohl absichtlich) zweideutig bzw. falsch zu verstehen. Denn es geht hier nur um eine Erklärung des Hub-and-Spoke-Prinzips, wo man natürlich den Verkehr auf einen - nicht NUR UND NUR EINEN! - Flughafen konzentriert. Dass eine Airline auch zwei oder mehr Hubs in einem Land haben kann und damit auch noch erfolgreich fliegt, ist weltweit an vielen Beispielen zu sehen.

Und warum wohl sollte LH bitte wie hier schon angesprochen seine Gefäßgrößen in MUC immer weiter aufstocken und groß in den Satelliten investieren, wenn es hier doch nach deiner privaten Meinung praktisch nix mehr zu holen gibt und alles kurz vor dem Zusammenbrechen ist? Meinst du vielleicht, die LH baut den Satelliten nur aus Jux und Dollerei?
 
Und warum wohl sollte LH bitte wie hier schon angesprochen seine Gefäßgrößen in MUC immer weiter aufstocken und groß in den Satelliten investieren, wenn es hier doch nach deiner privaten Meinung praktisch nix mehr zu holen gibt und alles kurz vor dem Zusammenbrechen ist? Meinst du vielleicht, die LH baut den Satelliten nur aus Jux und Dollerei?

Das ist etwas das mir immer wieder aufstößt bei Projekten hierzulande: Jeder Bauer, jeder selbsternannte Kritiker, gleich welcher Herkunft/Profession meint die Kompetenz zu besitzen, besser als (die planenden) Firmen und die Politik zu wissen, ob für ein Projekt der Bedarf besteht, die Kosten adäquat berechnet wurden, usw. Welches Unternehmen würde denn freiwillig ein teures Projekt verwirklichen wollen, wäre es sich nicht sicher dass es sich finanziell lohnt?

Was erdreisten sich diese Leute, nur weil ihre "primären" Argumente (Siehe schön der jüngste Prozess in München) nicht als relevant angesehen werden, dann zu behaupten sie könnten diese Dinge besser beurteilen als wirkliche Experten? Das ist so durschaubar: Zuerst ist man "gegen" etwas, aus diversen Gründen, das steht jedem zu. Nur ob man etwas zu melden hat ist die Frage. Dann kommt man mit Einwänden a la "Schützenswerte Pflanzen, Tiere". Zieht das nicht, versucht man mit der Kostenkeule zu kommen. Als letztes Mittel wird dann versucht Mitleid für eine winzige Minderheit betroffener Menschen zu erzeugen, auf Kosten der Allgemeinheit...

So gesehen bei diversen großen Projekten im Land. Überlegt mal wo wir in Deutschland heute wären, hätte man diesen Leuten schon immer so viel Gehör geschenkt wie heutzutage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon wahr. Ich überleg mir aber gerade, wo wir in Bayern wären, wenn man nicht auf die Manager der BayernLB gehört hätte und die Politiker im Aufsichtsrat... 10 Mrd. Euro weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon wahr. Ich überleg mir aber gerade, wo wir in Bayern wären, wenn man nicht auf die Manager der BayernLB gehört hätte und die Politiker im Aufsichtsrat... 10 Mrd. Euro weiter.

Mal gewinnt man, mal verliert man. Wenn man schon immer gegen alles gewesen wäre, würden wir heute... du weißt schon was, ich wiederhole mich.

Also, geh weiter den Feld umplügen, aber bitte nicht mit Traktor etc, weil der verstopft und verschmutzt die Straßen. Achja, ohne die Industrie gäbe es ja weder asphaltierte Straßen noch Traktoren...
 
Wie wäre es mal mit einem Link, wo man diese Studie in Gänze nachlesen kann, statt nur einen Halbsatz hinzuknallen und damit auch noch einen falschen Kontext erzeugen zu wollen. Denn dieser Halbsatz ist so herausgerissen (wohl absichtlich) zweideutig bzw. falsch zu verstehen. Denn es geht hier nur um eine Erklärung des Hub-and-Spoke-Prinzips, wo man natürlich den Verkehr auf einen - nicht NUR UND NUR EINEN! - Flughafen konzentriert. Dass eine Airline auch zwei oder mehr Hubs in einem Land haben kann und damit auch noch erfolgreich fliegt, ist weltweit an vielen Beispielen zu sehen.

Für die Studie musst Du nur nach "Szenarien zur Entlastung des Flughafens Frankfurt" googeln. Dabei wurde u.a. auch eine Aufteilung des Frankfurter Luftverkehrs auf mehrere Flughäfen diskutiert und mehr oder weniger verworfen.

Und warum wohl sollte LH bitte wie hier schon angesprochen seine Gefäßgrößen in MUC immer weiter aufstocken und groß in den Satelliten investieren, wenn es hier doch nach deiner privaten Meinung praktisch nix mehr zu holen gibt und alles kurz vor dem Zusammenbrechen ist? Meinst du vielleicht, die LH baut den Satelliten nur aus Jux und Dollerei?

Times are changing. Es gibt unzählige Beispiele für Bauwerke, die bereits zum Zeitpunkt der Fertigstellung nicht mehr benötigt wurden. Manchmal lassen sich Manager eben zu sehr von den eigenen Hochglanzprospekten täuschen.

Haben sich die Verkehrsplaner denn bereits aus diesem Forum verabschiedet? Rechnet mir doch einfach mal vor, wie sich eine Airline auf Dauer gegen Wettwerber durchsetzen kann, die zu deutlich geringeren Kosten anbieten können? Es scheint aber so, dass Ihr lieber den Kopf in den Sand steckt...
 
Wo soll denn ein Unternehmen wie Lufthansa mit lokal gebundenen Erzeugnissen wachsen, wenn jede Investitionsentscheidung im Inland auf Fundamentalopposition trifft und in keinem wirtschaftlich sinnvollen und absehbaren Zeitzusammenhang zu ihrem Beschluß umgesetzt werden kann?

Wo?

Seid nicht ihr geradezu der Inbegriff von Selbstgefälligkeit und Bequemlichkeit?

Wer seine Zeit darauf verwendet, andere Leute an ihrer Arbeit zu hindern, sagt diesen obendrein ihren Untergang vorher?

Selbstgefällige Zyniker.

Infam!

Ich könnte mir weitaus bequemere Freizeitbeschäftigungen ausmalen, als hier zu diskutieren. Wenn man den Überbringer der schlechten Nachricht beschimpft, anstatt sich mit den Argumenten auseinanderzusetzen, das ist bequem! Glaubt Ihr im Ernst, dass das LH-Management nicht auch solche Planspiele im Schubladen liegen hat, die ihr hier als völlig abwegig abstempelt?

Ich sage ja nicht, dass die Lufthansa unter geht. Sie muss halt rechtzeitig umdenken. Schaut Euch doch mal Beispiele aus anderen Branchen an, z.B. Siemens. Da steht kaum mehr ein Stein auf dem anderen. Die Verlustbringer haben sie einfach abgestoßen und sich statt dessen auf die profitablen B2B-Geschäfte konzentriert.
 
Das ist etwas das mir immer wieder aufstößt bei Projekten hierzulande: Jeder Bauer, jeder selbsternannte Kritiker, gleich welcher Herkunft/Profession meint die Kompetenz zu besitzen, besser als (die planenden) Firmen und die Politik zu wissen, ob für ein Projekt der Bedarf besteht, die Kosten adäquat berechnet wurden, usw. Welches Unternehmen würde denn freiwillig ein teures Projekt verwirklichen wollen, wäre es sich nicht sicher dass es sich finanziell lohnt?
Sicherheit gibt es nicht, nur Wahrscheinlichkeit - und auch die ändert sich ständig.

Was erdreisten sich diese Leute, nur weil ihre "primären" Argumente (Siehe schön der jüngste Prozess in München) nicht als relevant angesehen werden, dann zu behaupten sie könnten diese Dinge besser beurteilen als wirkliche Experten?
Meinst du diejenigen Experten, die den Berliner Flughafen planen? Oder Intraplan, die seit Jahren falsche Movements vorhersagen? Ich hinterfrage hier nur einfachste betriebswirtschaftliche Grundregeln, die jeder Realschüler lernt.

Das ist so durschaubar: Zuerst ist man "gegen" etwas, aus diversen Gründen, das steht jedem zu. Nur ob man etwas zu melden hat ist die Frage. Dann kommt man mit Einwänden a la "Schützenswerte Pflanzen, Tiere". Zieht das nicht, versucht man mit der Kostenkeule zu kommen. Als letztes Mittel wird dann versucht Mitleid für eine winzige Minderheit betroffener Menschen zu erzeugen, auf Kosten der Allgemeinheit...
Da ich hier seit 6 Jahren weit überwiegend wirtschaftlich argumentiere, kannst du mich damit ja nicht meinen.

So gesehen bei diversen großen Projekten im Land. Überlegt mal wo wir in Deutschland heute wären, hätte man diesen Leuten schon immer so viel Gehör geschenkt wie heutzutage.
Es gibt selten nur eine Wahrheit - aus einer fairen Diskussion kann man immer was mitnehmen. Die FMG versteckt sich aber lieber hinter Gesetzen, an denen die Luftfahrtlobby mitgeschrieben hat.
 
Oder Intraplan, die seit Jahren falsche Movements vorhersagen? Ich hinterfrage hier nur einfachste betriebswirtschaftliche Grundregeln, die jeder Realschüler lernt.

Stimmt. Nur waren die Schätzung in all den Jahren zumeist deutlich niedriger als die Realität - man ging mal davon aus, daß Müncehn 30 mio Paxe erst im Jahr 2030 haben würde - davon ausgehend, daß es in München vier Bahnen hätte. Die Realität sagt, daß in MUC 2 der genehmigten Bahnen noch immer fehlen, die 30Mio-grenze aber trotzdem weit übertroffen wurde, und das lange vor dem Jahr 2030.

Da ich hier seit 6 Jahren weit überwiegend wirtschaftlich argumentiere, kannst du mich damit ja nicht meinen.

Und seit 6 Jahen erweisen sich deine wirtschafltichen Argumentationen als nicht mit der Realität vereinbar. Umdenken sollen aber die anderen, weil deine wirtschaftliche argumentaion ja unantastbar ist, und sich gegälligt zu erfüllen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur als Randbemerkung: Eine Prognose, die zu niedrige ist, ist genauso falsch (oder ungenau) wie eine, die zu hoch liegt. Es gibt kein (Natur)-gesetzt wonach die bisher zu niedrigen Schätzungen sich auch in Zukunft so fortsetzen werden. Ebenso kann man nicht nach dem "Gesetz der großen Zahlen" argumentieren, und behaupten: na die meisten Prognosen waren bislang zu niedrig, also muss sich das in Zukunft durch zu hohe Prognosen ausgleichen.

Alles was man aus dem Abweichen der Prognosen folgern kann ist, dass entweder die Methoden nicht gut genug oder die Parameter nicht genau genug bekannt sind.

Im übrigen lohnt immer ein Blick auf die Luftverkehrsprognose der Fa. Intraplan für Kassel Calden ....
 
Haben sich die Verkehrsplaner denn bereits aus diesem Forum verabschiedet? Rechnet mir doch einfach mal vor, wie sich eine Airline auf Dauer gegen Wettwerber durchsetzen kann, die zu deutlich geringeren Kosten anbieten können? Es scheint aber so, dass Ihr lieber den Kopf in den Sand steckt...

Vielleicht überlegst du erstmal, wieso die europäischen, vor allem aber die deutschen Wettbewerber nicht zu solch günstigen Konditionen arbeiten können wie die Araber. Seit 40 Jahren will man in MUC mehr als die zwei Bahnen, aber dank der ganzen Neinsager verzögert sich das ganze. Durch Gerichtskosten, Prognosen, etc steigen die Kosten immer mehr an. Nicht nur für den Steuerzahler, denn die Bahn wird so oder so kommen (kostet dann halt das 20fache der ursprünglichen Summe), sondern auch die deutschen Airlines haben dadurch Zusatzkosten für Personal, was sich mit diesem Schmarn von euch rumschlagen muss.

Ich bin zwar froh, dass wir in Deutschland eine weitestgehend vernünftige Demokratie haben, aber bei solche international wichtigen Themen geht die Demokratie entschieden zu weit. Da sollte man sie am Besten komplett abschaffen.


Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk
 
Prognosen sind nunmal Prognoson, und keine Glaskugeln. Wenn aber aber 30 jahre lang die Erfahrung gemacht hat, daß die Realität sich auf lange Sicht zumeist besser entwickelt, als die Prognose, dann kann man das durchaus als Trend wahrnehmen. Natürlich gibt auch das keine absolute Sicherheit - auch Trends können sich umkehren, und dieses Risiko muss letzlich eingegangen werden. Wenn die Politik das Ruder nicht aus der hand gibt, und auf die eigenen Fachleute nicht hört, dann geht das meist nach hinten los - siehe Berlin und Kassel.

Allerdings kann man kaum von München behaupten, derartige Fehler wie dort zu sehen sind, selbst zu machen, oder gemacht zu haben.
 
Ich glaub ja nicht, dass die Experten in Berlin oder Kassel wissentlich Fehler geamcht haben. Die waren bestimmt - zumindest zunächst - in gutem Glauben, das Richtige zu tun. Nachher ist man natürlich klüger.

Bei Intraplan ist das etwas anders. Beide Prognosen sind mit gleicher Methode und vom namentlich gleichen Gutachter verfertigt. Da gibt es keine Ausrede.

P.S.: Ja natürlich, die Luftverkehrsprognose ist "qualitätsgesichert". Das wäre, wenn man dafür Geld ausgegeben hätte, die für Kassel aber auch. Gleiche Methode, gleicher Gutachter, (potentiell) gleicher Qualitätssicherer.
 
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Nein, Intraplan wird dafür bezahlt, Gutachten zu erstellen, die den Bedarf für den Bau rechtfertigen. (so neutral wie möglich formuliert ...)
Hätte Intraplan begutachtet, dass sich für Kassel kein Neubau rechtfertigt, wäre der Bau unterblieben.
 
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