yogibear_II
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So eine Rumpfbesetzung hätte ich mir auch vorgestellt.Es sind immer ca. 5 Mitarbeiter da die alles fahren dürfen.
Was bringt aber eine Planung, die im Fall der Fälle nicht funktioniert? Da wird es halt schwierig. Um beim Busfahrer zu bleiben: Wenn zwei nicht kommen, weil es das Wetter nicht zulässt, dann zu sagen, wir schicken alle anderen trotzdem nach Hause und schauen wie weit wir mit einem kommen..... Auch nicht vertrauenserweckend. Da müsste man als Betriebsleiter schon anders reagieren.Was aber in dem ganzen Thema gar nicht bedacht wird, sind andere Faktoren wie eben Wetter, abseits des Flughafens. Es ist gut möglich, dass Mitarbeiter für die Nachtschicht, gar nicht zum Flughafen kamen, weil Öffis nicht gefahren sind oder Straßen nicht geräumt waren. Es muss nicht unbedingt an Fehlplanung liegen.
Ja, interessant und gut vorgetragen aber im Ergebnis äußert auch er Unverständnis und die Aussage, dass bei allem Verständnis für Mitarbeiter, die sich nach besten Möglichkeiten abarbeiten, dies eine Situation war, die eigentlich nicht passieren darf. Der Flughafen müsste "abfertigungsbereit" sein 24 Stunden am Tag und im Grunde bei jedem Wetter, schon weil zu jedem Zeitpunkt Notfälle in München landen könnten, die adäquat abgefertigt werden müssen. 1 Busfahrer ist für mich nicht abfertigungsbereit. 5 Loader, die alles fahren dürfen hingegen schon.Es darf sicher auch ein sachliches und unaufgeregtes Video der Plattform hier für etwas Aufklärung sorgen.
Man wird sehen, ob die bayerischen Eigentümer wieder Druck machen. Das letzte Mal wars glaube ich in der Wiesnzeit, das war ja geradezu ein Sakrileg, dass weltweit nicht über volle bayerische Maßkrüge berichtet wurde, sondern über Menschen, die in endlosen Schlangen ums MAC/Terminal2 gewickelt waren.eine persönliche Stellungnahme der letztendlich Verantwortlichen (Jost Lammers und/oder Thomas Hoff Andersson) inklusive einer Freisprechung der Lufthansa fehlt bis heute.
Jetzt sind bayerische Kommunalwahlen, mal schauen, ob der OB Reiter was mitbekommen hat und sich zu Wort meldet.
Lammers hat ja schon einen Aufpasser gestellt bekommen und den klaren Auftrag, dass die Dinge am Münchner Flughafen funktionieren müssen. Und zwar effizient und geräuschlos, wie in der Vergangenheit. Erlaubt sind eigentlich nur Erfolgsmeldungen. Schließlich ist der Flughafen das bayerische Tor zum weiß-blauen Himmel. Und zur Welt. Jetzt gibts wieder negative Schlagzeilen. Mal das Ergebnis abwarten, welche Gründe der Flughafen vorbringen kann, dass die Abfertigungsbereitschaft offenbar nicht vorlag. Und dann mal sehen, ob Lammers, der auf Bewährung sein dürfte, seinen Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen kann. Viel darf dann in Zukunft aber nicht mehr passieren fürchte ich.
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