P&W plant ein Comeback

Alwan

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Pratt & Whitney will wieder an die Spitze. Eine strategische Fehlentscheidung in den 80ern brachte den einstigen 75% Marktführer weg vom Fenster.

Mit einer neuen Triebwerksgeneration für die Nachfolgergeneration von B737 und A32X soll das gelingen. Die entscheidende Änderung zu den bisherigen Triebwerken soll ein neuartiges Getriebe sein, das einen sehr viel günstigeren Fan - Betrieb ermöglicht.

GE und RollsRoyce werden aber sicher nicht so schlafen, wie P&W in den 80ern...

Quelle
 
Zuletzt bearbeitet:
Neuartiges Getriebe? Bisher hatte Triebwerke (von der Turboprps mal abgesehen) doch kein Getriebe, oder? So wie ich das lese, bezieht sich die Neuerung darauf, dass Hochdruck- und Niederdruck-Verdichter/Turbine mit unerschiedlichen Drehzahlen laufen sollen? Weiß jemand da näheres?
 
Die Triebwerke der Airliners (Turbofans) haben in der Regel 3 Bereiche zur Druckerzeugung:

- Fan (Gebläse zur Beschleunigung von Luftmassen), der für über 90% des Vortriebes sorgt.
- Niederdruckverdichter
- Hochdruckverdichter

Diese haben unterschiedliche Durchmesser und damit auch verschiedene optimale Drehzahlen. Mit Ausnahme der RollsRoyce Trent-Triebwerke sind die gebräuchlichen Triebwerke als 2-Wellenturbinen ausgeführt (Trent: 3-Wellentriebwerk), wobei die Hochdruckturbine den Hochdruck-, die Niederdruckturbine die auf einer Welle liegenden Niederdruckverdichter und Fangebläse antreiben.
Um die Drehzahlen und damit den Wirkungsgrad zu optimieren, will P&W den Fan über die Niederdruckwelle via Getriebe antreiben.
 
Hochdruck und Niederdruck haben immer unterschiedliche Drehzahlen. :)

Nicht unbedingt, gibt auch ältere Einwellentriebwerke...
Aber so neu ist das Ganze dann doch auch wieder nicht, bei einem Turboprop wird der Propeller doch auch schon über ein Planetengetriebe angetrieben, nun halt dann auch der Fan, was ist da so revolutionär? OK, die Schwierigkeiten liegen bestimmt im Detail, aber vom Prinzip...
 
Nicht unbedingt, gibt auch ältere Einwellentriebwerke...
Aber so neu ist das Ganze dann doch auch wieder nicht, bei einem Turboprop wird der Propeller doch auch schon über ein Planetengetriebe angetrieben, nun halt dann auch der Fan, was ist da so revolutionär? OK, die Schwierigkeiten liegen bestimmt im Detail, aber vom Prinzip...

Einwellentriebwerke => schlechter Wirkungsgrad und schlechtes Regelverhalten


Die Schwierigkeiten liegen in der Baugröße und im Gewicht im Verhältnis zur übertragenen Leistung und der Verlustwärmeabführung.
 
Nicht unbedingt, gibt auch ältere Einwellentriebwerke...
Aber so neu ist das Ganze dann doch auch wieder nicht, bei einem Turboprop wird der Propeller doch auch schon über ein Planetengetriebe angetrieben, nun halt dann auch der Fan, was ist da so revolutionär? OK, die Schwierigkeiten liegen bestimmt im Detail, aber vom Prinzip...

Klar gibt es Einwellentriebwerke, aber bei diesen gibt es keine Unterscheidung zw. Hoch - und Niederdruck. Einwellentriebwerke haben nur einen Verdichter mit mehreren Stufen und nur eine Turbine mit mehreren Stufen. ;)
 
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