Notlandung in Hamburg

Tageschau:
Defektes Triebwerk: Notlandung in Hamburg
Mit dem Schrecken davon gekommen sind rund 50 Menschen an Bord eines Passagierflugzeugs, das in Hamburg wegen eines defekten Triebwerkes notlanden musste. Von den Passagieren und Besatzungsmitgliedern wurde ersten Informationen zufolge niemand verletzt. Nach Angaben einer Flughafensprecherin verließen sie die Maschine über Notrutschen und wurden anschließend im Terminal betreut.

Die zweimotorige Propellermaschine vom Typ "Dash 8" der Scandinavian Airlines SAS war unterwegs von Zürich nach Stockholm, als Instrumente dem Piloten im norddeutschen Luftraum Rauch oder Feuer in einem Triebwerk anzeigten. Daraufhin habe er das betreffende Triebwerk ausgeschaltet und sei problemlos auf der Landebahn in Hamburg-Fuhlsbüttel aufgesetzt.

Vorsorglich war der gesamte Flughafen während der Notlandung von 12.39 bis 12.45 Uhr gesperrt worden. Entgegen ersten Informationen war die Maschine nicht mit einem brennenden Triebwerk gelandet. Zahlreiche Schaulustige wurden Augenzeugen der Notlandung: Sie warteten im Flughafen auf die Ankunft der Popsängerin Whitney Houston, die zur Verleihung der Women's World Awards in der Hansestadt erwartet wurde.



Stand: 09.06.2004 13:44 Uhr
 
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