Neue Regierungsjets für die Bundesregierung

MUCFLYER

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Neue VIP-Schaukeln
Nach einer Serie von Pannen mit den betagten „Challenger"-Jets der Regierungs-Flugbereitschaft hat das Bundeskabinett vergangene Woche die Anschaffung neuer Flugzeuge beschlossen. Die Ministerrunde unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es nun eilig: Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) sollen sich bis zum Ende der Sommerpause über die Finanzierung einigen und prüfen, ob einige Flugzeuge gekauft, weitere eventuell geleast werden könnten. Favorisiert wird aber der Ankauf von zwei Airbussen des Typs A 319 sowie weiterer vier Maschinen, die - mit 12 VIPs und etwa 30 Begleitpersonen von Berlin über den Atlantik bis nach Washington düsen können. In Frage kommt da bisher nur ein mit Zusatztanks bestückter „kleiner" Airbus A3lB, wie ihn etwa der französische Präsident nutzt. Förmlich besiegeln will das Kabinett den Plan im kommenden Jahr, 2008 sollen die ersten Gelder fließen. Jung verlangt, dass sich alle Ressorts an den auf mindestens 200 Millionen Euro geschätzten Anschaffungskosten beteiligen. Er sagte zugleich zu - wie bisher - für den Betrieb der VIP- Jets aufzukommen. Für extrem lange Strecken und große Passagierzahlen liegt der Bundesregierung zudem eine - inoffizielle - Offerte vor, Gebraucht-Airliner des Typs A 340 zu kaufen. Die Lufthansa hatte sie 2005 beim Erwerb der früheren Swissair übernommen.
 
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