Hallo,
die TAZ berichtete vor einem knappen Jahr, daß rein statistisch bei jedem 1400. Passagier ein medizinisches Problem eintritt, welches bei rund 8% der Fälle zu einer ungeplanten Zwischenlandung führt. Das würde (je nach Bestuhlung) bei dem A 380 also etwa bei jedem zweiten Flug einen entsprechenden Zwischenfall, bei vier von hundert Flügen einen ungeplanten Zwischenstop bedeuten.
Weiter berichtet die Taz, daß laut Mitteilung des Instituts für Gesundheit im Flugwesen in Oxford die Problematik der recht rar gesäten Flughäfen mit einer für den A 380 nutzbaren Landebahn für die Fluggesellschaften eigentlich nur eine Lösung des Problems der medizinischen Versorgung eines Notfalls an Bord anbietet: es müsse medizinisches Personal mitfliegen, welches die Behandlung eines Notfalls bis zum Eintreffen an einem entsprechenden Flughafen übernehmen kann.
Dies hat nun bei uns zu einer Diskussion geführt, welche nicht wirklich vom Fleck kommt. Einerseits kann sich kaum einer vorstellen, daß sich so etwas durchsetzen wird - andererseits könnte bereits eine einzige durch anwesende Hilfe verhinderte Zwischenlandung ja die Personalkosten amortisieren.
Meine Fragen dazu wären nun:
- Aus welchen Kosten setzen sich die oft horrenden Summen zusammen, welche im Zusammenhang mit Zwischenlandungen genannt werden (Marco Dadomo, Pressesprecher der LTU, spricht bei der ARD von 15.000 bis 40.000 Euro).
- wie seht ihr das? wird bei den Riesenflugzeugen der Zukunft eine medizinische Betreuung mitfliegen oder reichen die eigenen Kapazitäten (Ausbildung der Crew)?
- wird es überhaupt Flughäfen mit einer geeigneten Landebahn zwischen Start- und Zielort geben?
Liebe Grüße aus Niedersachsen!
die TAZ berichtete vor einem knappen Jahr, daß rein statistisch bei jedem 1400. Passagier ein medizinisches Problem eintritt, welches bei rund 8% der Fälle zu einer ungeplanten Zwischenlandung führt. Das würde (je nach Bestuhlung) bei dem A 380 also etwa bei jedem zweiten Flug einen entsprechenden Zwischenfall, bei vier von hundert Flügen einen ungeplanten Zwischenstop bedeuten.
Weiter berichtet die Taz, daß laut Mitteilung des Instituts für Gesundheit im Flugwesen in Oxford die Problematik der recht rar gesäten Flughäfen mit einer für den A 380 nutzbaren Landebahn für die Fluggesellschaften eigentlich nur eine Lösung des Problems der medizinischen Versorgung eines Notfalls an Bord anbietet: es müsse medizinisches Personal mitfliegen, welches die Behandlung eines Notfalls bis zum Eintreffen an einem entsprechenden Flughafen übernehmen kann.
Dies hat nun bei uns zu einer Diskussion geführt, welche nicht wirklich vom Fleck kommt. Einerseits kann sich kaum einer vorstellen, daß sich so etwas durchsetzen wird - andererseits könnte bereits eine einzige durch anwesende Hilfe verhinderte Zwischenlandung ja die Personalkosten amortisieren.
Meine Fragen dazu wären nun:
- Aus welchen Kosten setzen sich die oft horrenden Summen zusammen, welche im Zusammenhang mit Zwischenlandungen genannt werden (Marco Dadomo, Pressesprecher der LTU, spricht bei der ARD von 15.000 bis 40.000 Euro).
- wie seht ihr das? wird bei den Riesenflugzeugen der Zukunft eine medizinische Betreuung mitfliegen oder reichen die eigenen Kapazitäten (Ausbildung der Crew)?
- wird es überhaupt Flughäfen mit einer geeigneten Landebahn zwischen Start- und Zielort geben?
Liebe Grüße aus Niedersachsen!
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