Konsolidierung der Luftfahrt in Europa

MUCFLYER

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Die anstehende Konsolidierung in der europaeischen Luftfahrt droht an den noch im Staatsbesitz verbliebenen Airlines vorbeizugehen.
Die Regierung Ungarns versucht derzeit zum vierten Mal, einen Kaeufer fuer das einstige Staatsjuwel Malev zu finden. Olympic Airlines hat 2003/2004 einen Verlust in Hoehe von 100 Mio. Euro eingeflogen und Alitalia wird 2004 trotz Regierungshilfen voraussichtlich einen Verlust in Hoehe von insgesamt 850 Mio. Euro aufweisen. Die Regierung Polens will Staatscarrier LOT vor der geplanten Privatisierung einer Schlankheitskur unterziehen. Branchenexperten zufolge sei es illusorisch zu glauben, dass defizitaere Airlines im Staatsbesitz eine Rolle bei der anstehenden Konsolidierung spielen koennten. Die UEbernahme von Swiss durch Lufthansa sowie die Fusion von Air France und KLM zeigen, dass auch verlustreiche Airlines eine Chance haben, doch erst, wenn sie sich als attraktive Junior-Partner praesentieren koennen.
Alitalias Hoffnung, im Verbund mit Air France/KLM zu agieren, ist wegen der desastroesen finanziellen Situation der italienischen Gesellschaft nicht in Erfuellung gegangen.
 
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Das beste Beispiel ist doch die LH. Aus einem Quasi-Staatsbetrieb hat sich ein erfolgreiches Unternehmen entwickelt. Wenn sie das mit der defizitären Swiss auch schafft, kann die EU doch gar nicht mehr anders, als ihre Richtlinien konsequent umzusetzen. Damit hätten dann auch andere Staatscarrier alleine oder unter dem Dach anderer die Chance zur Profitabilität.
 
Grasser erwartet beim Ecofin keine Einigung zur Kerosinsteuer

Der österreichische Finanzminister Karl-Heinz Grasser erwartet keine Einigung der EU-Finanzminister am Wochenende auf eine Kerosinsteuer. "Ich glaube nicht, dass es einen Konsens in dieser Frage geben wird", sagte Grasser am Mittwoch am Rande einer Veranstaltung in Berlin. Die Positionen seien noch immer zu weit auseinander. Die EU Finanzminister und Notenbankgouverneure kommen Freitag und Samstag zu einem informellen Ecofin in Luxemburg zusammen.
Mit Blick auf die mittelfristige Finanzplanung der EU sagte Grasser, er hoffe, dass eine Einigung unter luxemburgischer Präsidentschaft erreicht werden könne. "Ich hoffe und bin sicher, dass Jean-Claude Juncker alles tun wird, um hier einen Konsens zu erreichen". "Ich glaube, dass es gut und notwendig wäre für Europa, sich in dieser Frage zu einigen." Danach werde es sich schwierig gestalten. Denn Großbritannien, das anschließend die Präsidentschaft übernehme, habe mit dem Britenrabatt ebenfalls ein wichtiges Thema auf der Agenda.
 
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