MUCFLYER
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif][SIZE=-1]HURRIKAN-FLIEGER
[SIZE=+1] Bilder aus dem Auge des Monsters
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Sie sind Wissenschaftler, aber ihr Beruf ist riskanter als der ihrer meisten Kollegen: Meteorologen, die in Hurrikane hineinfliegen, um dort Daten zu sammeln und Bilder zu machen. SPIEGEL ONLINE sprach mit einem Veteranen - und zeigt spektakuläre Aufnahmen aus dem Herzen von "Katrina".
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif][SIZE=-1]Michael Black hat aufgehört zu zählen. Seit 20 Jahren tut er immer wieder etwas, das die meisten schlicht als Irrsinn betrachten würden: Er fliegt in Wirbelstürme hinein, mit einem Propellerflugzeug. "Man hat dann schon eine Menge Adrenalin im Blut", sagt Black. Auch durch "Rita" und "Katrina", die große Gebiete im Süden der USA verwüsteten, ist er geflogen, hat im Inneren der Hurrikane Messungen vorgenommen, Fotos geschossen und gefilmt. "Manche Stürme sind Routine", sagt der Forscher, "'Katrina' und 'Rita' waren das aber nicht."
Ungefähr 400 Hurrikane hat Black inzwischen durchquert, schätzt er. Für den Meteorologen sind seine Ausflüge ins Auge des Sturms kein tollkühnes Hobby - weltweit freuen sich Experten, wenn er wieder einmal unterwegs war. Denn die Daten, die von den Hurrikan-Fliegern gesammelt werden, sind bitter nötig, um Vorhersagemodelle zu verbessern.
[/SIZE][/FONT] [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif][SIZE=-1] [/SIZE][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif][SIZE=-1]Dementsprechend gespalten ist die Einstellung, mit der Black neuen Tropenstürmen dabei zusieht, wie sie über dem Atlantik Schwung holen, um womöglich als Hurrikane über die USA hereinzubrechen: "Es scheint ein bisschen verrückt - aber so sehr wir es hassen, sie zu sehen, brauchen wir sie auch, um unsere Vorhersagen zu verbessern." Am liebsten wäre es den Forschern, die Stürme blieben stets über dem offenen Meer. Da sind sie für die Menschen ungefährlich - und gleichzeitig am stärksten.
Denn ein starker Hurrikan verhält sich anders als ein schwacher. Und schließlich, stellt Black lakonisch fest, "interessieren sich die Leute mehr für starke als für schwache Stürme". Je größer die Gefahr, desto notwendiger sind präzise Vorhersagen.
Mit "Katrina" etwa verband sich für die Meteorologen auch, so bizarr das klingt, ein Erfolg: Das leichte Abdrehen des Sturmes in letzter Sekunde, das verhinderte, dass er New Orleans mit voller Wucht traf, hatten sie vorhersagen können. Das gleiche gilt für die mächtigen Flutwellen, die "Rita" an die Küste von Texas und Louisiana warf. Die Schäden können zwar so nicht verhindert werden, aber zumindest ist es inzwischen möglich, Evakuierungen rechtzeitig zu empfehlen, wie es bei "Rita" gelang.
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[SIZE=+1] Bilder aus dem Auge des Monsters
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Sie sind Wissenschaftler, aber ihr Beruf ist riskanter als der ihrer meisten Kollegen: Meteorologen, die in Hurrikane hineinfliegen, um dort Daten zu sammeln und Bilder zu machen. SPIEGEL ONLINE sprach mit einem Veteranen - und zeigt spektakuläre Aufnahmen aus dem Herzen von "Katrina".
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[FONT=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif][SIZE=-1]Michael Black hat aufgehört zu zählen. Seit 20 Jahren tut er immer wieder etwas, das die meisten schlicht als Irrsinn betrachten würden: Er fliegt in Wirbelstürme hinein, mit einem Propellerflugzeug. "Man hat dann schon eine Menge Adrenalin im Blut", sagt Black. Auch durch "Rita" und "Katrina", die große Gebiete im Süden der USA verwüsteten, ist er geflogen, hat im Inneren der Hurrikane Messungen vorgenommen, Fotos geschossen und gefilmt. "Manche Stürme sind Routine", sagt der Forscher, "'Katrina' und 'Rita' waren das aber nicht."
Ungefähr 400 Hurrikane hat Black inzwischen durchquert, schätzt er. Für den Meteorologen sind seine Ausflüge ins Auge des Sturms kein tollkühnes Hobby - weltweit freuen sich Experten, wenn er wieder einmal unterwegs war. Denn die Daten, die von den Hurrikan-Fliegern gesammelt werden, sind bitter nötig, um Vorhersagemodelle zu verbessern.
[/SIZE][/FONT] [FONT=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif][SIZE=-1] [/SIZE][/FONT][FONT=Verdana, Arial, Helvetica, Geneva, sans-serif][SIZE=-1]Dementsprechend gespalten ist die Einstellung, mit der Black neuen Tropenstürmen dabei zusieht, wie sie über dem Atlantik Schwung holen, um womöglich als Hurrikane über die USA hereinzubrechen: "Es scheint ein bisschen verrückt - aber so sehr wir es hassen, sie zu sehen, brauchen wir sie auch, um unsere Vorhersagen zu verbessern." Am liebsten wäre es den Forschern, die Stürme blieben stets über dem offenen Meer. Da sind sie für die Menschen ungefährlich - und gleichzeitig am stärksten.
Denn ein starker Hurrikan verhält sich anders als ein schwacher. Und schließlich, stellt Black lakonisch fest, "interessieren sich die Leute mehr für starke als für schwache Stürme". Je größer die Gefahr, desto notwendiger sind präzise Vorhersagen.
Mit "Katrina" etwa verband sich für die Meteorologen auch, so bizarr das klingt, ein Erfolg: Das leichte Abdrehen des Sturmes in letzter Sekunde, das verhinderte, dass er New Orleans mit voller Wucht traf, hatten sie vorhersagen können. Das gleiche gilt für die mächtigen Flutwellen, die "Rita" an die Küste von Texas und Louisiana warf. Die Schäden können zwar so nicht verhindert werden, aber zumindest ist es inzwischen möglich, Evakuierungen rechtzeitig zu empfehlen, wie es bei "Rita" gelang.
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