Formel 1: Schumi kommt - BMW geht

Schumi kommt zurück. Das wird das erste Rennen seit langem, dass ich mir mal wieder zu sehen vornehme. Leider ist die F1 seit seinem Ausstieg bodenlos langweilig geworden. Zum Großteil nurnoch charakterlos wirkende Milchbubis und Regeln, die jegliche Competition erschweren oder unmöglich machen.

Das BMW aus der F1 aussteigt ist nur der logische Schritt der Erfolglosigkeit, auch wenn man das nie offiziel kommunizieren wird.
 
Ich bin ja mal gespannt, wie die FIA bzw. Ferrari MS ins Cockpit heben wollen. Die vorgeschriebene "Superlizenz" ist ausgelaufen. Und um sie zu erneuern müsste Schumi mindesntes 300 Kilimeter (eine Renndistanz) in einem aktuellen F1-Auto zurücklegen - und das mindestens 14 Tage vor dem ersten Rennen. Da derzeit aber "Sommerpause" inklusive Testverbot angeordnet ist, darf niemand auch nur einen Kilometer fahren...

Man wird also nicht um eine wie auch immer geartete "Lex Schumi" herumkommen.
 
Ausnahmeregelungen der FIA gibt es bezüglich Lizenzen ständig.
Der Hintergrund ist auch nicht einem Fahrer die Fähigkeit abzusprechen Auto fahren zu können sondern, dass mit der Lizenz automatisch eine Versicherung erworben wird.

Wie gesagt. Da wäre MS keine wirkliche Ausnahme sondern eine unter vielen. Man müsste seitens der FIA ja schon geistig umnachtet sein, wenn man MS nicht wieder fahren und der F1 einen Popularitätsschub versetzen lassen würde.
 
Selbst einen Schumacher sollte man nicht nach andethalb Jahren Pause direkt am Rennwochenende ins ein ihm unbekanntes Fahrzeug setzen.
Dann nenne dochmal eine einzige solche Ausnahmereglung. Ich wüsste von keiner.

Daß er fahren wird, steht für mich auch ausser Frage. Es fragt sich eben nur, WIE sie es anstellen.
 
Selbst einen Schumacher sollte man nicht nach andethalb Jahren Pause direkt am Rennwochenende ins ein ihm unbekanntes Fahrzeug setzen.
Dann nenne dochmal eine einzige solche Ausnahmereglung. Ich wüsste von keiner.

Daß er fahren wird, steht für mich auch ausser Frage. Es fragt sich eben nur, WIE sie es anstellen.

Der Tagesspiegel klärt einige der offenen Fragen. RTL Text zitiert Artikel 5.1.2a des Internationalen Sport-Codes, der davon spricht, daß eine Voraussetzung für die Superlizenz 15 Rennen in den letzten drei Jahren sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
FIA hat gesagt.:
5. Qualification for the Super licence
5.1 The Super licence is issued by the Formula One Commission,
on its sole decision, following a specifi c request and
recommendation from the driver’s ASN, accompanied by his/her
record of results, and on the following conditions:
i) the driver is party to an agreement with a team entered in the FIA
Formula One World Championship to race a Formula One car in
the Championship in the year of application as fi rst, second or
reserve driver,
ii) the driver is the holder of a Grade A licence,
iii) the driver:
either a): has been classified in the first 4 of the final classification of
the GP2 Series within the previous 2 years,
or b): has been classified in the fi rst 3 in at least 5 races, or in the
fi rst 6 in at least 10 races, of the GP2 Series, within the previous
2 years,
or c): has been classified in the first 3 of the final classifi cation of the
Japanese F/Nippon Championship within the previous 2 years,
or d): has been classifi ed in the fi rst 6 of the fi nal classification of
the Indy Racing League (IRL) series or of the Champ Car World
Series in the United States within the previous 2 years,
or e): is the current champion of the Euroseries 3000, the World
Series F/Renault V6 or the International F3000 Masters (the title
is considered valid for 12 months from the last race of his or her
championship season),
or f): is the current champion of the Formula 3 Euro Series or of
the principal National F3 Championship of one of the following
countries: Great Britain, Italy, Japan, (the title is considered valid
for 12 months from the last race of his or her championship
season),
or g): has started in at least 5 races counting for the FIA Formula One
World Championship for Drivers the previous year,
or h): (exceptionally), has a record of results which is judged
sufficient, unanimously, by the Bureau of the Formula One
Commission and has driven at least 300 km in a current Formula
One car at racing speeds, over a maximum period of 2 days,
certified by the ASN of the country in which the test took place.
Only results obtained with single-seater formula cars will be taken
into consideration. Should the members of the Bureau not agree
unanimously, the Commission in its entirety will be consulted.
In this case, the complete application must be received by the FIA
at least 14 days before scrutineering for the fi rst FIA Formula One
World Championship event in which the candidate is to compete.

ich seh da nix von 15 Rennen in den letzten drei Jahren. Das einzige, was ginge, wäre part h: 300 Kilometer in einem aktuellen Auto - wenn da nicht das Testvervobt entgegen stünde.
 
ich seh da nix von 15 Rennen in den letzten drei Jahren. Das einzige, was ginge, wäre part h: 300 Kilometer in einem aktuellen Auto - wenn da nicht das Testvervobt entgegen stünde.

Genauer suchen. ;)

5.1 Qualifi cations
5.1.1 The driver must be the holder of a current FIA International Grade
A licence.
5.1.2 The driver must also satisfy at least one of the following
requirements:
a) have made at least 5 starts in races counting for the FIA Formula
One World Championship for Drivers the previous year, or at
least 15 starts within the previous 3 years
.
b) have previously held the Super Licence and have been the
regular test driver with an F1 World Championship team for the
previous year.
c) been classifi ed, within the previous 2 years, in the fi rst 3 of
the fi nal classifi cation of the F2 Championship, or of the fi nal
classifi cation of the GP2 Series, or of the final classification of
the GP2 Asia Series or of the fi nal classifi cation of the Japanese
F/Nippon Championship

Source: International Sporting Code der FIA
zu finden unter folgender url: http://argent.fia.com/web/fia-public.nsf/2A9404B6E4C8FE4EC12575FA00440479/$FILE/Annexe%20L_2009_09.07.20.pdf
 
Zuletzt bearbeitet:
Verschwörungstheorie: Schumi wollte zurück ins Cockpit, sorgt für die Regeländerung und überredet dann seinen alten Stallgefährten Barichello, Massa die Feder an den Kopf zu werfen...:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Schumi in der Formel 1 für Mercedes GP, zusammen mit Brawn

Er kommt doch nicht
Und jetzt wieder doch... aber diesmal Mercedes GP zusammen mit Brawn und nicht mehr bei Ferrari... da kann BMW als Aussteiger nur ein langes Gesicht machen... :p

Es hat sich ja seit Tagen als Gerücht angekündigt:

Formel 1 - Schumacher soll für Mercedes starten - bei sueddeutsche.de
Formel-1-Comeback - Mercedes plant drei Jahre mit Schumacher - bei spiegel.de
Brawn hat großes Vertrauen in Schumacher - bei motorsport-total.com

Und natürlich gibt's auch gleich Ärger:
Formel-1-Comeback - Schumachers Rückkehr sorgt für Ärger - bei stern.de
 
Schumi kommt... folgt heuer die Ernte für gute Entwicklungsarbeit?

Michael Schumacher: Plötzlich Geheimfavorit - am 13.03.2011 bei faz.net
13. März 2011 - Es war ein unübersehbares Lebenszeichen. Mercedes hatte sich damit bis zum vorletzten Testtag Zeit gelassen. Zwei Wochen vor dem Saisonstart in Melbourne wurde aus einem Sorgenkind ein Geheimfavorit. So schnell kann das gehen in der Formel 1. Die Bestzeit von Michael Schumacher von 1:21,268 Minuten in Barcelona beeindruckte sogar Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull). „Als ich die Zeit gehört habe, dachte ich, dass Michael auf den extraweichen Reifen unterwegs war.“ Vettel wurde belehrt. Schumacher fuhr die Zeit auf Reifen der Marke „soft“. „Dann ist das verdammt schnell“, sagte Vettel und nickte anerkennend. Er selbst hatte zwei Tage zuvor eine Runde in 1:21,865 Minuten geschafft und war damit mehr als eine halbe Sekunde langsamer als Schumacher.
[...]
Auch der Konter von Ferrari verpuffte, Fernando Alonso fehlten 0,346 Sekunden auf Schumacher. Dabei fuhr er mit der extraweichen Reifenmischung, die im Vergleich zur Gummimischung „soft“ mindestens sechs Zehntelsekunden schneller ist. Das Facelift des roten Autos hat nicht das gebracht, was sich die Verantwortlichen in Maranello erwartet haben.
[...]
 
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