Flughafen München wird als wichtiger Impulsgeber identifiziert:
Internationale Studie bestätigt Flughäfen als Wirtschaftsmotoren
Eine neue Studie des Dachverbandes der europäischen Verkehrsflughäfen "Airport Council International" (ACI Europe) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen York Aviation dokumentiert die ökonomischen und beschäftigungswirksamen Effekte, die der Betrieb internationaler Flughäfen hervorbringt. Der Flughafen München war einer von insgesamt 60 europäischen Airports, die im Rahmen dieser Untersuchung begutachtet wurden. Die umfangreiche Dokumentation illustriert die Schlüsselrolle, die den Flughäfen im Hinblick auf die volkswirtschaftliche Gesamtsituation sowie die regionale Wirtschaftsentwicklung an den Flughafenstandorten zukommt.
Mit derzeit insgesamt 450 Flughäfen, 130 Fluggesellschaften und 60 Anbietern von Flugsicherungsleistungen verfügt die Zivilluftfahrt in Europa über eine äußerst leistungsfähige Infrastruktur. Wie die neue ACI-Studie deutlich macht, trägt die Luftfahrtbranche in erheblichem Umfang zu Konjunktur und Beschäftigung in Europa bei. Demzufolge waren im Jahr 2001 allein an den europäischen Flughäfen insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigte im Einsatz. Bis zum Jahr 2010 wird die Anzahl der Flughafenbeschäftigten der Studie zufolge auf 1,4 Millionen wachsen. Diese Zunahme korrespondiert unmittelbar mit dem prognostizierten Verkehrswachstum an den europäischen Flughäfen. Wie die Untersuchung belegt, gewinnt ein Flughafen, der sein Passagieraufkommen um eine Million steigert, durchschnittlich 950 Arbeitsplätze hinzu. Mit jedem neuen Arbeitsplatz am Airport entstehen überdies 2,1 weitere Arbeitsplätze außerhalb des Flughafens, die vom Betrieb der Verkehrsanlage abhängig sind.
Am Beispiel des Münchner Airports lässt sich die Rolle des Flughafens als Jobmaschine belegen. Die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe, die heute doppelt so viele Fluggäste verzeichnet wie im Eröffnungsjahr 1992, erreichte 2003 mit 24,2 Millionen Passagieren eine neue Rekordmarke. Wörtlich heißt es in der ACI-Studie zur Münchner Wachstumsdynamik: "Das Gebiet, das in bis zu 30 Minuten Fahrzeit vom Flughafen aus erreicht werden kann, hat durch den neuen Airport einen rapiden Entwicklungsschub erhalten. Die Arbeitslosenquoten in Erding und Freising liegen drei Prozent unter den bayerischen Durchschnittswerten."
Auch bei der Ansiedlung neuer Investoren haben die Flughafenstandorte der Studie zufolge einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Regionen. So wurden im Rahmen der Studie unter anderem auch Unternehmen befragt, die sich seit 1988 im Umland des neuen Münchner Flughafens angesiedelt haben. 97 Prozent der befragten Wirtschaftsvertreter gaben an, dass ihr Unternehmen den Flughafen München für Geschäftsreisen nutzt. 61 Prozent der Unternehmen partizipieren am Luftfrachtverkehr des München Airports. Immerhin 31 Prozent der Befragten erklärten sogar, dass die Nähe zum Flughafen München der ausschlaggebende Grund für ihre Standortentscheidung war.
Nach den aktuellen Prognosen zur künftigen Luftverkehrsentwicklung in Europa wird ein jährliches Wachstum von fünf bis sechs Prozent erwartet. Mit dem Verkehr werden auch die positiven Impulse des Luftverkehrs im Hinblick auf Konjunktur und Beschäftigung weiter zunehmen. Wie die Autoren der ACI-Stuidie deutlich machen, setzt diese Entwicklung allerdings voraus, dass der Luftverkehr nicht durch Kapazitätsbeschränkungen oder zusätzliche finanzielle Belastungen in seiner Entwicklung beeinträchtigt wird. Sollte es nicht gelingen die Kapazitäten im Luftverkehr der stetig steigenden Nachfrage anzupassen, so könnte dies der Studie zufolge das Bruttosozialprodukt des betroffenen Wirtschaftsraumes um 2,5 bis 3 Prozent senken.
Die Empfehlung des ACI, frühzeitig eine adäquate Infrastruktur für den Luftverkehr von morgen zu sichern, wird auf nationaler Ebene auch von der Initiative "Luftverkehr für Deutschland" vehement unterstützt. Unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe haben sich in dieser Initiative die führenden Systempartner im Luftverkehr - Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Flugsicherung GmbH, Fraport AG und Flughafen München GmbH (FMG) - zusammengeschlossen, um die Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland zu stärken. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der FMG, Dr. Michael Kerkloh, sieht in der neuen ACI-Studie eine wichtige Unterstützung für die gemeinsamen Anstrengungen der Luftverkehrspartner: "Diese Untersuchung belegt einmal mehr die enorme volkswirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs. Wer dieses riesige Potential zugunsten von Konjunktur und Beschäftigung ausschöpfen will, muss gewährleisten, dass sich die Wachstumsdynamik der Luftverkehrsbranche auch tatsächlich entfalten kann", erklärte Kerkloh.
Das ACI-Europe hat die Studie "The social and economic impact of airports in Europe" auch auf seinen Webseiten veröffentlicht. Internetnutzer finden die entsprechenden Informationen unter www.aci-europe.org.
Internationale Studie bestätigt Flughäfen als Wirtschaftsmotoren
Eine neue Studie des Dachverbandes der europäischen Verkehrsflughäfen "Airport Council International" (ACI Europe) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen York Aviation dokumentiert die ökonomischen und beschäftigungswirksamen Effekte, die der Betrieb internationaler Flughäfen hervorbringt. Der Flughafen München war einer von insgesamt 60 europäischen Airports, die im Rahmen dieser Untersuchung begutachtet wurden. Die umfangreiche Dokumentation illustriert die Schlüsselrolle, die den Flughäfen im Hinblick auf die volkswirtschaftliche Gesamtsituation sowie die regionale Wirtschaftsentwicklung an den Flughafenstandorten zukommt.
Mit derzeit insgesamt 450 Flughäfen, 130 Fluggesellschaften und 60 Anbietern von Flugsicherungsleistungen verfügt die Zivilluftfahrt in Europa über eine äußerst leistungsfähige Infrastruktur. Wie die neue ACI-Studie deutlich macht, trägt die Luftfahrtbranche in erheblichem Umfang zu Konjunktur und Beschäftigung in Europa bei. Demzufolge waren im Jahr 2001 allein an den europäischen Flughäfen insgesamt 1,2 Millionen Beschäftigte im Einsatz. Bis zum Jahr 2010 wird die Anzahl der Flughafenbeschäftigten der Studie zufolge auf 1,4 Millionen wachsen. Diese Zunahme korrespondiert unmittelbar mit dem prognostizierten Verkehrswachstum an den europäischen Flughäfen. Wie die Untersuchung belegt, gewinnt ein Flughafen, der sein Passagieraufkommen um eine Million steigert, durchschnittlich 950 Arbeitsplätze hinzu. Mit jedem neuen Arbeitsplatz am Airport entstehen überdies 2,1 weitere Arbeitsplätze außerhalb des Flughafens, die vom Betrieb der Verkehrsanlage abhängig sind.
Am Beispiel des Münchner Airports lässt sich die Rolle des Flughafens als Jobmaschine belegen. Die bayerische Luftverkehrsdrehscheibe, die heute doppelt so viele Fluggäste verzeichnet wie im Eröffnungsjahr 1992, erreichte 2003 mit 24,2 Millionen Passagieren eine neue Rekordmarke. Wörtlich heißt es in der ACI-Studie zur Münchner Wachstumsdynamik: "Das Gebiet, das in bis zu 30 Minuten Fahrzeit vom Flughafen aus erreicht werden kann, hat durch den neuen Airport einen rapiden Entwicklungsschub erhalten. Die Arbeitslosenquoten in Erding und Freising liegen drei Prozent unter den bayerischen Durchschnittswerten."
Auch bei der Ansiedlung neuer Investoren haben die Flughafenstandorte der Studie zufolge einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Regionen. So wurden im Rahmen der Studie unter anderem auch Unternehmen befragt, die sich seit 1988 im Umland des neuen Münchner Flughafens angesiedelt haben. 97 Prozent der befragten Wirtschaftsvertreter gaben an, dass ihr Unternehmen den Flughafen München für Geschäftsreisen nutzt. 61 Prozent der Unternehmen partizipieren am Luftfrachtverkehr des München Airports. Immerhin 31 Prozent der Befragten erklärten sogar, dass die Nähe zum Flughafen München der ausschlaggebende Grund für ihre Standortentscheidung war.
Nach den aktuellen Prognosen zur künftigen Luftverkehrsentwicklung in Europa wird ein jährliches Wachstum von fünf bis sechs Prozent erwartet. Mit dem Verkehr werden auch die positiven Impulse des Luftverkehrs im Hinblick auf Konjunktur und Beschäftigung weiter zunehmen. Wie die Autoren der ACI-Stuidie deutlich machen, setzt diese Entwicklung allerdings voraus, dass der Luftverkehr nicht durch Kapazitätsbeschränkungen oder zusätzliche finanzielle Belastungen in seiner Entwicklung beeinträchtigt wird. Sollte es nicht gelingen die Kapazitäten im Luftverkehr der stetig steigenden Nachfrage anzupassen, so könnte dies der Studie zufolge das Bruttosozialprodukt des betroffenen Wirtschaftsraumes um 2,5 bis 3 Prozent senken.
Die Empfehlung des ACI, frühzeitig eine adäquate Infrastruktur für den Luftverkehr von morgen zu sichern, wird auf nationaler Ebene auch von der Initiative "Luftverkehr für Deutschland" vehement unterstützt. Unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe haben sich in dieser Initiative die führenden Systempartner im Luftverkehr - Deutsche Lufthansa AG, Deutsche Flugsicherung GmbH, Fraport AG und Flughafen München GmbH (FMG) - zusammengeschlossen, um die Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandortes Deutschland zu stärken. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der FMG, Dr. Michael Kerkloh, sieht in der neuen ACI-Studie eine wichtige Unterstützung für die gemeinsamen Anstrengungen der Luftverkehrspartner: "Diese Untersuchung belegt einmal mehr die enorme volkswirtschaftliche Bedeutung des Luftverkehrs. Wer dieses riesige Potential zugunsten von Konjunktur und Beschäftigung ausschöpfen will, muss gewährleisten, dass sich die Wachstumsdynamik der Luftverkehrsbranche auch tatsächlich entfalten kann", erklärte Kerkloh.
Das ACI-Europe hat die Studie "The social and economic impact of airports in Europe" auch auf seinen Webseiten veröffentlicht. Internetnutzer finden die entsprechenden Informationen unter www.aci-europe.org.