Die israelische Fluglinie El Al baut Raketenabwehr-Systeme ein. Im Juni soll die erste umgerüstete Maschine startklar sein.
Die Passagierflugzeuge der staatlichen israelischen Airline El Al werden künftig durch Raketenabwehrsysteme geschützt werden. Nach Angaben des Transportministeriums soll die erste Maschine bis Juni umgerüstet werden.
Israel hatte an speziellen Anti-Raketensystemen für die zivile Luftfahrt gearbeitet, nachdem 2002 eine Chartermaschine in Kenia angegriffen worden war. Die von Anhängern des Terrronetzwerks Al Qaeda abgefeuerten Geschosse verfehlten damals ihr Ziel.
Laut einem Ministeriumssprecher ist das israelische «Flight Guard»-System in der Lage, Raketen mit einem Wärmesuchkopf abzulenken, die von einem an Bord befindlichen Sensor gemeldet werden.
Luftfahrtexperten schätzten die Kosten für den Einbau der Abwehrsysteme auf etwa eine Million Dollar pro Flugzeug, berichten britische Medien.
Der EADS-Konzern und die Lufthansa haben nach eigenen Angaben bereits ein System entwickelt, das einen Raketenanschlag durch Täuschkörper verhindern soll. Zudem soll die Zielerkennung der Rakete gestört werden.
Die USA planen ebenfalls Raketenabwehr-Systeme, die zivile Maschinen vor Terroranschlägen schützen sollen. Auch British Airways erwägt einen solchen Schritt. (nz)
Die Passagierflugzeuge der staatlichen israelischen Airline El Al werden künftig durch Raketenabwehrsysteme geschützt werden. Nach Angaben des Transportministeriums soll die erste Maschine bis Juni umgerüstet werden.
Israel hatte an speziellen Anti-Raketensystemen für die zivile Luftfahrt gearbeitet, nachdem 2002 eine Chartermaschine in Kenia angegriffen worden war. Die von Anhängern des Terrronetzwerks Al Qaeda abgefeuerten Geschosse verfehlten damals ihr Ziel.
Laut einem Ministeriumssprecher ist das israelische «Flight Guard»-System in der Lage, Raketen mit einem Wärmesuchkopf abzulenken, die von einem an Bord befindlichen Sensor gemeldet werden.
Luftfahrtexperten schätzten die Kosten für den Einbau der Abwehrsysteme auf etwa eine Million Dollar pro Flugzeug, berichten britische Medien.
Der EADS-Konzern und die Lufthansa haben nach eigenen Angaben bereits ein System entwickelt, das einen Raketenanschlag durch Täuschkörper verhindern soll. Zudem soll die Zielerkennung der Rakete gestört werden.
Die USA planen ebenfalls Raketenabwehr-Systeme, die zivile Maschinen vor Terroranschlägen schützen sollen. Auch British Airways erwägt einen solchen Schritt. (nz)