Der neue Super-Airbus A380 und eine drastische Ausweitung des Rüstungsgeschäfts sollen den europäischen EADS-Konzern in neue Höhen katapultieren. Der Umsatz werde bis in drei Jahren von heute 30 auf 40 Millionen Euro steigen, kündigte Vorstandschef Rainer Hertrich am Montag im mecklenburgischen Schorssow an. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern werde sich von 1,8 Milliarden Euro im laufenden Jahr auf vier Milliarden Euro verdoppeln. In zehn Jahren werde der europäische Luft-, Raumfahrt und Rüstungskonzern «so groß sein wie Boeing».
Bei den Verkehrsflugzeugen habe Airbus den US-Konkurrenten schon überflügelt und werde auf Jahre hinaus mehr Flugzeuge verkaufen. Größter Wachstumsmotor von EADS aber sei das Verteidigungsgeschäft. Sein Umsatz werde von fünf auf 13 Milliarden Euro steigen. In den wichtigen Märkten USA, Russland, China, Japan und Südkorea werde EADS eigene Fabriken aufbauen, um lokale Präsenz zu zeigen.
«Gerade im Verteidigungsgeschäft muss jeder Politiker nachweisen, was er für die Arbeitsplätze vor Ort tut», erklärte Hertrich. Die Globalisierung der deutsch-französisch-spanischen EADS sei eine Hauptaufgabe dieses Jahres. Das Unternehmen beschäftige nur drei Prozent seiner Mitarbeiter außerhalb Europas, mache dort aber mehr als die Hälfte seines Umsatzes . Das «passt nicht zusammen». Es sollten aber keine Stellen aus Europa verlagert, sondern neue in Übersee geschaffen werden.
Bei den Verkehrsflugzeugen habe Airbus den US-Konkurrenten schon überflügelt und werde auf Jahre hinaus mehr Flugzeuge verkaufen. Größter Wachstumsmotor von EADS aber sei das Verteidigungsgeschäft. Sein Umsatz werde von fünf auf 13 Milliarden Euro steigen. In den wichtigen Märkten USA, Russland, China, Japan und Südkorea werde EADS eigene Fabriken aufbauen, um lokale Präsenz zu zeigen.
«Gerade im Verteidigungsgeschäft muss jeder Politiker nachweisen, was er für die Arbeitsplätze vor Ort tut», erklärte Hertrich. Die Globalisierung der deutsch-französisch-spanischen EADS sei eine Hauptaufgabe dieses Jahres. Das Unternehmen beschäftige nur drei Prozent seiner Mitarbeiter außerhalb Europas, mache dort aber mehr als die Hälfte seines Umsatzes . Das «passt nicht zusammen». Es sollten aber keine Stellen aus Europa verlagert, sondern neue in Übersee geschaffen werden.
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