Der Vulkanausbruch auf Island (14.04.10) und seine Folgen

Ist nicht überraschend, nachdem man in Frankfurt gut 30 Langstreckenmaschinen (LH) stehen hat, und in MUC keine fünf.
Hätte man vielleicht doch nicht alle A346 nach FRA positioniert. Bin mir sicher, dass dort morgen nicht alle A343/A346 rausgehen.

langsam wirds Zeit das du dich mal von deinem FRA/MUC Komplex befreist...
 
scheinbar sind ja auch die reinkommenden Trans Atlantik Fluege gecancelt wie die LH 459 aus San Francisco (da sollte ja noch eine A 346 stehen) und die sollte um 17:15 Uhr in Muenchen landen (also nach dem letzten Stand der Luftraumschliessung.....)
 
scheinbar sind ja auch die reinkommenden Trans Atlantik Fluege gecancelt wie die LH 459 aus San Francisco (da sollte ja noch eine A 346 stehen) und die sollte um 17:15 Uhr in Muenchen landen (also nach dem letzten Stand der Luftraumschliessung.....)

Selbstverständlich startet kein Interkont-Flug sofern nicht einer realistische Chance besteht, dass er am ZIELflughafen landen kann oder wenigstens so nahe, dass ein Ground-Transport sinnvoll und möglich ist. Flugzeuge in der Pampa und Passagiere in Hotels gibt es derzeit schon genug auf dieser Welt.

Daher werden die IK-Flüge immer wieder um 24h verschoben, sprich die 459 von heute ist gecancelt und man wartet auf morgen.

Gruß MAX
 
Nachdem die Wettervorhersage für die nächsten Tage ziemlich bescheiden ist, sollte man sofort Notfallflugpläne herausbringen, um auf kuzfristige Flughafenöffnungen reagieren zu können. Dies geht keinesfalls mit dem normalen Flugplan, der einfach wegen vieler bereits angesprochener Dinge nicht kurzfristig anspringen kann.
Für München wäre dies beipielsweise so evtl. zu steuern.
Planung von Abflügen nach z.B. IST, ATH, MAD, FCO, LIS, BCN, OTP, ESB, MAN, LON, DME (Fluggerät A320 und A321) einmal vormittags und einmal spätnachmittags. Aber nicht zu den normalen Flugzeiten, aber in der Gegend von den festen Zeiten. Damit könnten Paxe, Crews, Flugpläne usw. vorher festgelegt werden und wären bei einer möglichen Öffnung des Luftraumes vor Ort. Dies kann natürlich nur für eine relativ kleine Menge der normal geplanten Flüge zu ca. 20 Zielen durchgeführt werden.
Für Langstrecke ist dies aber nicht möglich, weil bei Nichtöffnen des Airports München die Maschinen diverten zu Airports relativ weit südlich. Hier wären bei Asienflüge Südrouten dann zu bevorzugen, damit Flughäfen wie Istanbul oder Athen als Ausweichflughafen zur Verfügung stünden. Die Paxe könnten dann mit der oben genannten Maschine weitertransportiert werden. Sozusagen auch eine kleine Verlagerung des Startflughafens. In Kombination mit Frankfurt dann sogar ein Minihub für Asienflüge, damit diese zumindest tlw. in den nächsten Tagen stattfinden kann. So wäre z.B. FRA-IST (A321) und MUC-IST (A321) und dann Weiterflug mit A346 z.B. IST-SIN und IST-PVG möglich. Eventuell fliegt man auch parallel gleichzeit mit je 2 Maschinen in MUC und FRA aus. Crews müssten natürlich erst nach Istanbul gebracht werden. So könnte zumindest ein Notflugprogramm durchgeführt werden. Nach Westen wäre ein Minihub in Lissabon einzurichten mit gleichen Vorzeichen.
Ansonsten wird kaum bis gar keine Langstrecken in den nächsten Tagen bei Lufthansa abheben.
 
Also ich habe heute nach dem Regen auch unser schräges Dachfenster mit so einem Gummilippen Ding abgezogen aber da war nur Ruß drauf der wohl von normalen Kaminen kommt.
Könntest du den schwarzen Dreck mal mit dem Hammer bearbeiten und daran riechen ob es nach "Schiesspulver" riecht?

PengoX
 
Nachdem die Wettervorhersage für die nächsten Tage ziemlich bescheiden ist, sollte man sofort Notfallflugpläne herausbringen, um auf kuzfristige Flughafenöffnungen reagieren zu können. Dies geht keinesfalls mit dem normalen Flugplan, der einfach wegen vieler bereits angesprochener Dinge nicht kurzfristig anspringen kann.
Für München wäre dies beipielsweise so evtl. zu steuern.
Planung von Abflügen nach z.B. IST, ATH, MAD, FCO, LIS, BCN, OTP, ESB, MAN, LON, DME (Fluggerät A320 und A321) einmal vormittags und einmal spätnachmittags. Aber nicht zu den normalen Flugzeiten, aber in der Gegend von den festen Zeiten. Damit könnten Paxe, Crews, Flugpläne usw. vorher festgelegt werden und wären bei einer möglichen Öffnung des Luftraumes vor Ort. Dies kann natürlich nur für eine relativ kleine Menge der normal geplanten Flüge zu ca. 20 Zielen durchgeführt werden.
Für Langstrecke ist dies aber nicht möglich, weil bei Nichtöffnen des Airports München die Maschinen diverten zu Airports relativ weit südlich. Hier wären bei Asienflüge Südrouten dann zu bevorzugen, damit Flughäfen wie Istanbul oder Athen als Ausweichflughafen zur Verfügung stünden. Die Paxe könnten dann mit der oben genannten Maschine weitertransportiert werden. Sozusagen auch eine kleine Verlagerung des Startflughafens. In Kombination mit Frankfurt dann sogar ein Minihub für Asienflüge, damit diese zumindest tlw. in den nächsten Tagen stattfinden kann. So wäre z.B. FRA-IST (A321) und MUC-IST (A321) und dann Weiterflug mit A346 z.B. IST-SIN und IST-PVG möglich. Eventuell fliegt man auch parallel gleichzeit mit je 2 Maschinen in MUC und FRA aus. Crews müssten natürlich erst nach Istanbul gebracht werden. So könnte zumindest ein Notflugprogramm durchgeführt werden. Nach Westen wäre ein Minihub in Lissabon einzurichten mit gleichen Vorzeichen.
Ansonsten wird kaum bis gar keine Langstrecken in den nächsten Tagen bei Lufthansa abheben.



Ich glaube, du stellst dir das alles ein wenig zu einfach vor.
Die strategische Planung, wo-wann-welcher Flieger mit welcher Crew stehen sollte, weil (vielleicht) ein Zeitfenster entsteht, in dem geflogen werden kann, ist sicherlich weit komplexer als hier einer vermuten würde.
Es gibt "Experten" bei allen Fluggesellschaften, die in diesen Minuten nichts anderes machen, als über solche Notfallpläne nachzudenken. Es ist deren Job.....
 
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langsam wirds Zeit das du dich mal von deinem FRA/MUC Komplex befreist...

Die Aussage hat sich auf dein "leider" bezogen, die ich als etwas provokativ angesehen habe. Wenn kein Flugzeug (Intercont) vor Ort, kann auch kein Flug am Montag durchgeführt werden, selbst wenn der Flughafen öffnet. Dies hat nichts mit FRA/MUC zu tun. Selbige Probleme hat die Swiss in Zürich, die auch fast alle Maschinen in Übersee oder Asien stehen hat. Vielleicht sollten Flieger halt auch zurückgeholt werden. Stehen nicht 4 Swiss-Maschinen in JFK, die eventuell in Zürich bei Öffnung wichtiger gebraucht werden. Vielleicht sehe ich die Sache ja verkehrt.
Eine Air France hat heute 4 oder 5 Flieger nach Toulouse überführt, damit ein paar wichtigen Strecken wenigstens bedient werden können. Aber ein Musterrezept gibts bei derartigen Krisen nicht. :eyeb:
 
Zu deiner Info, Air France hat heute nach diesen Prinzip ein paar Langstrecken in die Luft gebracht. Sicher nur ein Bruchteil des normalen Flugplanes, aber immerhin. Besondere Bedingungen (Vulkanwolke) erfordern auch besonderen Einsatz an Mensch und Maschine. Wird nicht eine Lufthansa sonst für ihre Flexibilität so gelobt. Im Normalfall auch zu Recht, aber in schweren Krisen wäre dies ein Meilenstein.

@ ETSF

Eine Condor ist doch heute das Musterbeispiel für Flexibilität gewesen. Gestern und heute hat man die Flieger eingesammelt, damit sie am frühen Abend ex FRA abdüsen konnten. Sind nicht 5-6 Maschinen hintereinander raus.
 
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...und wenn ichs richtig verstehe, fällt "schwarz/sort" von selbst, "rot/rødt" mit Regen und "gelb/gult" nicht von selbst.

Nicht ganz, ich verstehe das genau anders herum.
Schwarz ist die Spur der höchsten Aschekonzentration, gelb verflüchtigt sich von alleine und rot durch Niederschlag.

Bei einer Aneinanderreihung der Bilder/Prognosen läßt sich das Ausmass gut erkennen.
 

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Dabei sehe ich schwarz für die nächsten Tage ... :o
 

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Ehrlich gesagt verstehe ich nicht so ganz wie die Sache angegangen wird. :confused:

Wie schon erwähnt sind einige DE auf dem Weg von Deutschland nach Karibik usw. Dann waren auch ein paar TUI unterwegs.
Gerade fliegt die BOX 410 D-AALC über München (FL360) und die BOX531 D-AALD über Rumänien Richtung Deutschland.

Die CLX698 LX-YCV hat erst ein paar Runden über LUX gedreht und befindet sich gerade über Istanbul.

Ich glaub nicht das BOX ihre brandneuen B777F für irgendwelche Tests opfert. Und wann ist die dann gestartet wenn Leipzig eigentlich schon um 20:00 zugemacht hat :eyeb:
 
Also wir halten mal fest: Es ist Asche in der Luft. Da hilft auch alles auf den Boden stampfen des LH-Pressesprechers und von Hr. Unhold von AB nichts (Aber wir sind doch geflogen und haben nichts gesehen - was für ein kindischer Unsinn!).

Leider ist die Ascheverteilung flächig und höhenmässig höchst in-homogen und somit tragen einzelne Messflüge nicht zur Lösung bei, denn was hilft es mir denn zu wissen, wie hoch die Konzentration Montag Abend um 18:43z bei N48°11'12.3"/E011°17'33.8" in 27.893 Fuss ist, wenn dabei der Höhenwind mit >=100 km/h weht und vor allem während der Vulkan noch aktiv ist?

Zunächst bräuchte man von den Herstellern der Flugzeuge und Triebwerke eine Freigabe für einen bestimmten Grenzwert an Konzentration, welche diese natürlich nicht nur aber hauptsächlich aus Haftungsgründen nie geben werden. Für die Triebwerke könnte man ja evtl. noch auf dem Teststand ein paar Versuche machen, aber ob diese dann im wirklichen Leben haltbar wären?

Bei der Triebwerks-Technologie anno 1982 (BA-Jumbo über Indonesien) mag ja ein wenig Asche hier und da im Motor noch erträglich gewesen sein. Die heutigen High-Tech-Motoren mit FADEC und allem Schnick-Schnack verweigern da einfach ganz digital den Dienst, wenn ein Parameter aus dem Envelope läuft und sei es nur, weil Sensor #18 unplausible Messwerte anzeigt, weil er leider mit Asche verstopft oder Glas überzogen ist.

Also müssten sich die Operators selbst Grenzen setzen und diese mit ihren Versicherern abklären - glaubste nicht im Ernst dass die sagen: Och ja, fliegen sie mal los...

Der große Spaß fängt erst an und das traurige ist, dass einmal wieder niemand aus den oberen Etagen aller Behörden/Firmen/etc. einen Plan hat.

Gruß MAX

Da gebe ich Dir in allen Punkten Recht, nur kommen wir dabei m.E. immer wieder zum Ausgangspunkt zurück, nämlich dem, dass man sicherheitshalber, mit oder ohne mehr oder auch weniger brauchbaren (DLR)-Messwerten, nicht Fliegen sollte.

Wir können an den zwei wesentlichen Faktoren nichts verändern: a) am Wetter, b) an der Eruption des Vulkans.
Vermindert sich dessen Aktivität, hatten wir Glück und die Sache hat sich, im wahrsten Sinne des Wortes, naturgemäß selbst erledigt, auf unbestimmte Zeit.
Bleibt der Vulkan weiterhin aktiv und die Großwetterlage so wie sie ist, verändert sich auch die "Asche"konzentration in der Luft nicht, sondern bleibt mit der Aktuellen vergleichbar.
Was möchte man nun also machen? "So ein bisschen Fliegen" geht nicht. Entweder Flugzeuge bleiben am Boden oder sind in der Luft, ein anderer Zustand existiert nicht.
Fliegt man nicht mehr, solange eine entsprechende potentielle Gefährdung besteht, kannst Du dir selber ausmalen welche Auswirkungen das mit Sicherheit auf Dich persönlich sowie auf die gesamte Bevölkerung/wirtschaftliche Situation haben wird.
Fliegt man wieder, besteht, entschuldige wenn ich das so naiv ausdrücke, zumindest die Möglichkeit das alles wieder in geordneten Bahnen laufen wird. Im Zweifel relativiert man die (potentielle) Gefahr, zuerst von Seiten der Fluggesellschaften und wenn's auch "da" dann weh tut, von staatlicher Seite aus.
Man kann es sich schlicht und ergreifend langfristig nicht leisten, nicht zu Fliegen. Und da, wie Du schon völlig zu Recht geschrieben hast, weder Versicherer noch Hersteller Verantwortung im Sinne von Grenzwerten übernehmen werden, wird man eine "andere Lösung" finden. Heute Abend flogen Condor, KLM, TuiFly und Aeroflot ja schon munter über Deutschland.
Eine Lösung kann man "aus den oberen Etagen" in diesem Fall schlecht erwarten. Wie sollte diese aussehen? Nicht Fliegen ist keine Lösung, Fliegen aber auch nicht? Und, mal ehrlich, selbst wenn Versicherer und Herstellen Grenzwertfreigaben herausgeben, das macht's auch nicht sicherer, weil das juckt die "Asche" wenig und wie Du schon schreibst, ob theoretisch ermittelte Grenzwerte durch Tests am Boden in der Praxis belastbar sind, ist höchst zweifelhaft und wenn bei einem Absturz die Versicherung zahlt haben die Leut' im Flugzeug auch nichts mehr davon. Das ist höchstens Sicherheit auf dem Papier, die im Zweifelsfall ein beruhigendes Gefühl gibt, weil man's ja nachlesen kann.
Das Problem ist deswegen nicht zu lösen, weil wir die "Asche" nicht wegbekommen, außer die Natur will es so. Ansonsten gibt es nur die Möglichkeit damit zu leben nicht zu Fliegen mit allen daraus resultierenden Konsequenzen oder zum Alltag zurückzukehren, im besten Fall solange mit einem unguten Gefühl, bis Hersteller technische Lösungen entwickelt haben.

Gruß Pit
 
Auch ich bin heute am Flughafen vorbei gefahren und konnte 5 der Ferry- bzw. Positionierungsflüge beobachten.
Dazu mal zwei Fragen:
der Luftraum ist ja offiziell gesperrt, gibt es bei dieser Sperrung eine Einschränkung die diese Flüge möglich macht? Fliegen die Airlines da auf eigens Risiko, oder kann selbst solche Flüge versichern?

Desweitern eine Frage an die fliegenden Forumsmitglieder, wahrscheinlich hat keiner einen solchen Flug machen müssen, aber vielleicht hat man ja Kontakt zu den Kollegen; mit welchen Gefühl setzt man sich auf seinen Stuhl, in dem Wissen dass der Luftraum gesperrt ist und die Aschepartikel dem Arbeitsgerät evt. (großen) Schaden zuführen können?
Kann man evt. unter diesen Umständen einen Einsatz verweigern?
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade bei ZDF berichtet:

Die Sperrung des Luftraumes über Deutschland wurde von der DFS bis morgen 14:00 verlängert....

Es gab auch ein kurzes Interview mit Herrn Mayerhuber, in dem dieser fordert, sich nicht auf die Prognosen aus London zu verlassen, sondern Testflüge und Messungen zu machen.
Er bestätigt, dass LH Testflüge gemacht hat und die Daten den entsprechenden Behörden zur Verfügung gestellt hat. Nach seiner Sicht sind die Prognosen und Vorhersagen aus England schlichtweg falsch und nicht verwendbar. Gleichzeitig betont er jedoch, dass Sicherheit an erster Stelle steht...:confused:
 
Nicht ganz, ich verstehe das genau anders herum.
Da bin ich trotzdem unsicher. Es ist plausibel, daß die "flugfähigsten" Teilchen die größte Verbreitung finden, und das wären die gelben, Residualien gewissermaßen. "gult ... falt ned av seg selv" erscheint mir recht eindeutig.

Süddeutschland hatte gemäß meiner oben verlinkten Datei (mittlerweile aktualisiert) eine hohe rote und schwarze Exposition, und das würde gerade zu Pit Cocks Fensterkieselüberraschung passen.

Vielleicht übersetzt uns ja ein (Hilfs-)Norweger die fragliche Legende nochmal etwas genauer (http://met.no/?module=Articles;action=Article.publicShow;ID=2873), die ich im übrigen summarisch verstehe, ie: schwarz = schwarz und rot und gelb.
 
Auch ich bin heute am Flughafen vorbei gefahren und konnte 5 der Ferry- bzw. Positionierungsflüge beobachten.
Dazu mal zwei Fragen:
der Luftraum ist ja offiziell gesperrt, gibt es bei dieser Sperrung eine Einschränkung die diese Flüge möglich macht? Fliegen die Airlines da auf eigens Risiko, oder kann selbst solche Flüge versichern?

Desweitern eine Frage an die fliegenden Forumsmitglieder, wahrscheinlich hat keiner einen solchen Flug machen müssen, aber vielleicht hat man ja Kontakt zu den Kollegen; mit welchen Gefühl setzt man sich auf seinen Stuhl, in dem Wissen dass der Luftraum gesperrt ist und die Aschepartikel dem Arbeitsgerät evt. (großen) Schaden zuführen können?
Kann man evt. unter diesen Umständen einen Einsatz verweigern?



Hi

Nicht der Luftraum ist gesperrt, sondern Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR). Nach Sichtflugregeln darf geflogen werden (auch Polizei und Rettungsdienste fliegen schliesslich).
Diese Ferryflüge fanden nach Sichtflugregeln statt (VFR-C) und waren somit legal.

Ich bin kein Pilot, kann mir aber sehr gut vorstellen, dass der Selbsterhaltungstrieb des fliegenden Personal genauso gross ist wie bei jedem anderen Menschen. Da man wusste, dass sich die Aschepartikel in Höhen über 5000m befinden, konnte das Risiko eines Fluges unterhalb dieser Flughöhe eingegangen werden.

Gruss aus ETSF
 
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Also ich habe heute nach dem Regen auch unser schräges Dachfenster mit so einem Gummilippen Ding abgezogen aber da war nur Ruß drauf der wohl von normalen Kaminen kommt.
Könntest du den schwarzen Dreck mal mit dem Hammer bearbeiten und daran riechen ob es nach "Schiesspulver" riecht?

PengoX

Die erste "Probe" die ich heute Nachmittag durch einen "Bisstest" geprüft hatte, schmeckte leicht schwefelig, was ja naheliegend wäre. Sonst riecht das Zeug halt verbrannt/rauchig. Wir heizen aber gewöhnlich nicht mit Steinen :D .
 
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