FightingFalcon
Mitglied
Abend zusammen,
heute Abend gab es auf der 26R einen kleinen Conflict. Dass etwas mal nicht reibungslos funktioniert ist mehr oder weniger normal. Aber das heute war schon ein etwas engerer "bad contact". Gegen 17.30 LT befand sich heute eine B 737-800 der Air Berlin im Anflug. Aufgrund der Snow Removeal war die 26L für 30 Minuten geclosed. Daher wurde in der Zeit der gesamte Flugverkehr über die Nordbahn abgewickelt. Während sich die Air Berlin im Short Final befand, rollte eine Deutsche BA 737 (ich bin mir nicht mehr sicher ob es wirklich eine dba war) auf die Bahn und beschleunigte. Scheinbar war der Air Berlin Pilot auf einen Go Around vorbereitet und ist ziemlich hoch angeflogen. Als die Air Berlin gerade über die ersten Lichter der Landebahn einschwebte hat die dba gerade die Bahn verlassen, zu spät wie es schien. Der Air Berlin Pilot drückte die 738 auf etwa 10 feet über der Runway höhe runter und absolvierte eine Art Low Pass. Nach etwa der hälfte der Runway, die dba war schon im Schneegestöber verschwunden, zog der Pilot der AB seine Maschine stark nach oben und machte eine starke rechts Kurve (ich tippe auf 15° Bank). Dass dies nicht zum Standart Go Around Procedure gehört ist mir klar, rund 20 Minuten später befand sich die 738 der Air Berlin wieder sicher auf Münchner Boden.
Jetzt meine Frage an Lotsen, Piloten oder sonst jemand der meint eine Antwort zu wissen: Wie wird in so einer Situation reagiert ? Die Pilot der AB war auf einen Go Around vorbereitet, ist aber dennoch angeflogen, jedoch so hoch, dass er nicht hätte landen können. Was macht man in solch einem Fall als Lotse ? Das normale Procedure (Runway Headign 5.000 feet) hätte hier zu einer Kollision mit der dba führen können, sofortiges Abdrehen könnte Probleme mit anderen Flugzeugen geben, die eventuell quer ab vom Platz sind.
Bin gespannt, auf eure Antworten.
heute Abend gab es auf der 26R einen kleinen Conflict. Dass etwas mal nicht reibungslos funktioniert ist mehr oder weniger normal. Aber das heute war schon ein etwas engerer "bad contact". Gegen 17.30 LT befand sich heute eine B 737-800 der Air Berlin im Anflug. Aufgrund der Snow Removeal war die 26L für 30 Minuten geclosed. Daher wurde in der Zeit der gesamte Flugverkehr über die Nordbahn abgewickelt. Während sich die Air Berlin im Short Final befand, rollte eine Deutsche BA 737 (ich bin mir nicht mehr sicher ob es wirklich eine dba war) auf die Bahn und beschleunigte. Scheinbar war der Air Berlin Pilot auf einen Go Around vorbereitet und ist ziemlich hoch angeflogen. Als die Air Berlin gerade über die ersten Lichter der Landebahn einschwebte hat die dba gerade die Bahn verlassen, zu spät wie es schien. Der Air Berlin Pilot drückte die 738 auf etwa 10 feet über der Runway höhe runter und absolvierte eine Art Low Pass. Nach etwa der hälfte der Runway, die dba war schon im Schneegestöber verschwunden, zog der Pilot der AB seine Maschine stark nach oben und machte eine starke rechts Kurve (ich tippe auf 15° Bank). Dass dies nicht zum Standart Go Around Procedure gehört ist mir klar, rund 20 Minuten später befand sich die 738 der Air Berlin wieder sicher auf Münchner Boden.
Jetzt meine Frage an Lotsen, Piloten oder sonst jemand der meint eine Antwort zu wissen: Wie wird in so einer Situation reagiert ? Die Pilot der AB war auf einen Go Around vorbereitet, ist aber dennoch angeflogen, jedoch so hoch, dass er nicht hätte landen können. Was macht man in solch einem Fall als Lotse ? Das normale Procedure (Runway Headign 5.000 feet) hätte hier zu einer Kollision mit der dba führen können, sofortiges Abdrehen könnte Probleme mit anderen Flugzeugen geben, die eventuell quer ab vom Platz sind.
Bin gespannt, auf eure Antworten.