Boeing landet in den schwarzen Zahlen

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Der US-Flugzeugbauer Boeing ist im ersten Quartal in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Nach dem unerwartet guten Verlauf der ersten drei Monate des Jahres erhöhte der Airbus-Erzrivale seine Gewinnprognose bis 2005.

Der Gewinn habe im abgelaufenen Quartal 623 Mio. $ oder 77 Cent je Aktie betragen. Vor einem Jahr hatte der zweitgrößte Hersteller von Verkehrsflugzeugen 478 Mio. $ Verlust ausgewiesen. Der Umsatz stieg um knapp sechs Prozent auf 12,96 Mrd. $. Die Boeing-Aktien legten im vorbörslichen Handel in New York nach Bekanntgabe der Zahlen um fast 80 Cent auf 44,34 $ zu.

Für das laufende Jahr geht das Unternehmen jetzt von einem Gewinn je Aktie zwischen 2,05 und 2,25 $ aus. Bisher hatte die angestrebte Gewinnspanne 1,75 bis 1,95 $ je Aktie betragen. Auch 2005 dürften Umsatz und Gewinn stärker steigen als bisher erwartet, hieß es.

Boeing hatte im vorigen Jahr erstmals weniger Flugzeuge ausgeliefert als der europäische Konkurrent Airbus und will jetzt mit seinem neuen Passagierflugzeug "7E7 Dreamliner" Boden gut machen. In dieser Woche hatte das Unternehmen einen Großauftrag für den "7E7" aus Japan erhalten. Für 2004 sieht Boeing weiterhin 52 Mio. $ Umsatz bei 285 ausgelieferten Flugzeugen. Im kommenden Jahr rechnet Boeing dann bereits mit 300 ausgelieferten Flugzeugen.
 
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