Aufkommensschwankungen bei US-Zielen

Hessen-Löwe

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Wenn man sich den aktuellen Flugplan (aber auch den vergangener Perioden anschaut), fällt auf, dass viele Destinationen in den USA im Sommer mit mehr Frequenzen oder größerem Gerät (oder beides) bedient werden als im Winter. Man könnte hier natürlich auch andere Airlines bzw. andere Zielregionen betrachten.

Die meisten LH-Ziele in Nordamerika werden mit den Sommerflugplänen in ihrer Kapazität spürbar erweitert. Soweit, so klar.
Was ich mich hierzu nun frage, ist: Weshalb schwanken beim Vergleich Sommer-/Winterflugplan einige wenige Ziele besonders deutlich, andere hingegen bleiben stets konstant.

Um es anhand von Beispielen zu verdeutlichen: besonders stark schwankt bspw. LAX, wo es im Winter ex FRA 1x täglich 744 plus 3 oder 4 mal pro Woche A343 ex MUC gibt. Im Sommer hingegen 2x 744 (ab morgen) ex FRA, sowie 1x A346 ex MUC.
Noch extremer sind die Schwankungen insbesondere bei BOS, das im Winter ja nur 1x täglich ex FRA bedient wird (744), während es im Sommer 2x ex FRA mit A343 plus A343/744 und 1x ex MUC mit A343 bedient wird. Hier ist der Unterschied zwischen Sommer und Winter noch deutlicher als bei LAX.
Die Kapazität wird bei beiden also mehr als verdoppelt, fast schon verdreifacht. Dies findet man so deutlich nicht einmal bei der Zielregion NYC (JFK+EWR).

Andere Märkte, wie z.B. das überwiegend touristisch geprägte MIA bleiben ganzjährig konstant, aber auch ATL, DFW oder auch das US-Hub PHL. Wenn man vom zusätzlichen UA-Flug nach SFO ex FRA absieht, könnte man zu dieser Kategorie auch noch SFO zählen.

Mich würde einmal interessieren, woran die oben genannten Schwankungen liegen. Da sie ja nur bestimmte Ziele, allen voran BOS, so deutlich zu betreffen scheinen.
Mir ist natürlich klar, dass das eingesetzte Fluggerät nicht zwangsläufig auch etwas über das Passagieraufkommen einer Strecke aussagen muss - aber indirekt tut es dies ja schon. Was ist an dem Markt BOS so viel anders im Vergleich zu ATL, PHL, DFW oder auch SFO?
Klar, es sind im Sommer deutlich mehr Touristen unterwegs und tendenziell wohl auch mehr Geschäftsreisende als im Winter. Aber wieso führt dies nur bei gewissen Strecken (BOS in erster Linie, aber auch LAX) zu solchen deutlichen Schwankungen, während selbst MIA als bekanntermaßen primäres Touristenziel offenbar nicht solchen großen Schwankungen unterliegt, da hier die angebotene Kapazität ganzjährig gleich bleibt (744).

Wer kann mehr hierzu sagen?
Recht herzlichen Dank schonmal für die Antwort! ;)
 
Ich könnte jetzt hier einstellen eklatante Fehlplanung, aber den ist nicht so. Man lernt ja dazu, zumindest ein wenig. :o
Durch die Verknappung der Flüge kann Lufthansa einen sehr hohen Preis z.B. auf FRA-BOS im Winter erwirtschaften.
Nachdem relativ wenige Airlines nach Boston fliegen, besteht auch kaum Gefahr, das die Paxe auf andere Airlines umsteigen.

Außerdem ist die Flotte durch umfangreiche Wartungsarbeiten ohnehin im Winter etwas kleiner, zudem werden Saisonziele auch im Winterflugplan wie MUC-DXB bedient.

Bei LAX verstehe ich selbst nicht ganz, warum so stark reduziert wird, aber vielleicht werden durch die Reduzierung an die Westküste andere Umsteigerverbindungen D-USA dadurch besser ausgelastet im Winter (z.B. ORD)?

Zu Miami ist zu sagen das locker auch MUC-MIA täglich bedient werden kann. Aber nachdem schon der FRA-Flug nicht sehr viel Geld in die Kasse spült, ist wohl der Lufthansa bisher das Risiko zu groß. Und Risiko scheut man ja!!!
 
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Wassn hier los mit Dir flymunich? Daß Du nicht nach den ersten 6 Worten aufgehört hast, hin und wieder ist man dann doch überrascht. :p
 
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Zwar sind die Flieger mitlerweile im Winter auch ganz schön voll, aber es it eigentlich immer möglich ein güntiges Ticket zu bekommen. Anders sieht es im Sommer au. Da ist es fast aussichtlos ein günstigen Flug zu bekommen und zu manchen Zielen (z.B. SFO) ist es teilweise unmöglich ohne gleich Business oder First zu bezahlen. Es scheint mir eher so als würde eine stärkere Asymetrie durchaus möglich sein, wenn man wüsste was man mit den Fliegern im Winter anfangen könntre.
 
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