Air Berlin schielt nach Osten

BAVARIA

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Der rot-rote Senat lässt die Fluggesellschaft Air Berlin eventuell flügge werden. Der Geschäftsführer schließt einen Standortwechsel nicht mehr aus. Ihn zieht es nach Osten.
Geschäftsführer Joachim Hunold nannte als Grund dafür die Flughafenpolitik des Berliner Senats. Wenn der rot-rote Senat mit seiner Flughafenpolitik so weitermache, müsse man sich "ernsthaft überlegen, ob das der richtige Standort ist - und ob Air Berlin noch der richtige Name für unsere Fluglinie ist", sagte er der Zeitschrift "Super Illu".

Seine Gesellschaft habe in Berlin fast 1000 Arbeitsplätze geschaffen, sei der beste Werbeträger für die Hauptstadt. "In Tegel müssen wir viel höhere Gebühren zahlen als in Schönefeld die britische Easyjet - obwohl wir uns als Low-Cost-Carrier im gleichen Markt bewegen, die gleichen Strecken fliegen", kritisierte Hunold.
 
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Es ist unverständlich warum Hr. Hunold nicht nach Schönefeld zieht, wenn dort die Gebühren schon wesentlich günstiger sind als in Tegel. Kann er doch machen, es hält ihn doch keiner auf. Ich halte das für einen PR- Gag, ohne fundierten Hintergrund. Genauso der Nmenswechsel, gerade jetzt wo sich Air Berlin in ganz Deutschland einen guten. Namen gemacht hat. TC und Condor läßt grüßen. Wenn man dieses Interview kritisch hinterfragen würde, bekäme man wahrscheinlich als Antwort " Das habe ich so nicht gesagt".
 
Berlin (dpa) - Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im ersten Quartal 2004 ein Drittel mehr Passagiere befördert als vor einem Jahr. Die Zahl der Reisenden stieg um fast 34 Prozent auf 2,27 Millionen. Das teilte das Unternehmen in Berlin mit. Angesichts der vorliegenden Buchungen könne man für 2004 mit einem guten Ergebnis rechnen, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Joachim Hunold.
 
Air Berlin fliegt weiterhin Gewinne ein.
Berlin (rpo). Erfreuliche Zahlen kann die Fluggesellschaft Air Berlin präsentieren: Der Umsatz im ersten Quartal konnte deutlich gesteigert werden. Auch der Erlös hat sich erhöht. Man liege "deutlich über Plan".
Der Erlös aus dem Flugverkehr sei von 124 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf gut 170 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Sonntag in Berlin mit. Die Zahl der Passagiere stieg den Angaben nach von knapp 1,7 Millionen auf 2,27 Millionen. Beim City Shuttle, der acht deutsche Flughäfen mit europäischen Metropolen wie London, Rom oder Barcelona verbindet, habe sich die Passagierzahl auf gut 546 000 nahezu verdoppelt.

Damit liege Air Berlin "deutlich über Plan", teilte der geschäftsführende Gesellschafter Joachim Hunold mit. Angesichts der vorliegenden Buchungen sei für das Gesamtjahr 2004 mit einem "guten" Ergebnis zu rechnen. Im vergangenen Jahr hatte Air Berlin 9,6 Millionen Passagiere geflogen und war damit die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft hinter der Lufthansa.
 
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