Abstimmung Personenfreizügigkeit in der Schweiz - Auswirkung auf den Luftverkehr

munich

Schneekönig
Auch wenn es im 1. Moment klingt, als hätte dieses Thema nichts mit der Luftfahrt zu tun und gehöre in den "OT-Bereich", so hat die heutige Abstimmung in der Schweiz möglicherweise ganz enorme Auswirkungen für den Luftverkehr und auch für die LH.

In der heutigen Abstimmung geht es vordergründig darum, ob die Schweiz den Personenverkehr mit der EU unbegrenzt weiterführt und auf die 'Neu-EU-Staaten' Rumänien und Bulgarien ausdehnt.

Sollte es bei der Abstimmung, wie von der 'rechten Partei' SVP gewünscht zu einem 'Nein' kommen, tritt die sogenannte «Guillotinenklausel» in Kraft, die u.a. auch das Luftverkehrsabkommen der Schweiz mit der EU betrifft.

Damit dürfte die LH die Freude an der 'Swiss' stark verlieren. Dies hätte natürlich auch Auswirkungen auf MUC, da der "Zulieferbetrieb" zu den Langstrecken in ZRH zusammenbrechen würde. Sollten also unsere schweizer Nachbarn heute eine ihre Nation 'schützende' Entscheidung treffen, dürfte sich das auf den Langstreckenverkehr in MUC eher positiv - auf den LH-Konzern allerdings sehr negativ auswirken.

Ein paar Infos zu diesem Thema findet ihr unter anderem hier
und
hier

Erstaunlich für mich war übrigens, dass im Schweizer ILS-Forum dieses Thema zwar angerissen, die eigentliche Problematik den Luftverkehr betreffend nicht erkannt wurde.

In einem anderem Thread wird dieses Thema ebenfalls diskutiert, aber seht selbst! :think:
 
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Auch wenn es im 1. Moment klingt, als hätte dieses Thema nichts mit der Luftfahrt zu tun und gehöre in den "OT-Bereich", so hat die heutige Abstimmung in der Schweiz möglicherweise ganz enorme Auswirkungen für den Luftverkehr und auch für die LH.

In der heutigen Abstimmung geht es vordergründig darum, ob die Schweiz den Personenverkehr mit der EU unbegrenzt weiterführt und auf die 'Neu-EU-Staaten' Rumänien und Bulgarien ausdehnt.

Sollte es bei der Abstimmung, wie von der 'rechten Partei' SVP gewünscht zu einem 'Nein' kommen, tritt die sogenannte «Guillotinenklausel» in Kraft, die u.a. auch das Luftverkehrsabkommen der Schweiz mit der EU betrifft.

Damit dürfte die LH die Freude an der 'Swiss' stark verlieren. Dies hätte natürlich auch Auswirkungen auf MUC, da der "Zulieferbetrieb" zu den Langstrecken in ZRH zusammenbrechen würde. Sollten also unsere schweizer Nachbarn heute eine ihre Nation 'schützende' Entscheidung treffen, dürfte sich das auf den Langstreckenverkehr in MUC eher positiv - auf den LH-Konzern allerdings sehr negativ auswirken.

Ein paar Infos zu diesem Thema findet ihr unter anderem hier
und
hier

Erstaunlich für mich war übrigens, dass im Schweizer ILS-Forum dieses Thema zwar angerissen, die eigentliche Problematik den Luftverkehr betreffend nicht erkannt wurde.

Ich denke schon das die Schweizer das Thema erkannt haben, aber für den Nationalstolz der Schweizer ist dies im Moment noch kein Thema.
Zunächst muss die Entscheidung ja erst kommen, dann wird auch in der Schweiz in der Folge darüber lebhaft diskutiert werden. Dies gilt auch für andere Enscheidungen. Gerade in den letzten Wochen hatte mehrfach die Gelegenheit mit Schweizern über diverse Themen der Luftfahrt betreffend zu sprechen. So denken die Schweizer beispielsweise ziemlich negativ über den Kauf der AUA, aber zugleich ihre Rolle (meine die Swiss) als gestärkt. ;)
 
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Zum Thema:

Schweizer stimmen über Personenfreizügigkeit ab

Ein Doppelpack mit politischem Zündstoff

http://www.tagesschau.de/ausland/schweiz108.html

Die Schweizer haben über ihr künftiges Verhältnis zur EU abgestimmt. Nach einer ersten Schätzung kurz nach Schließung der Wahllokale könnte es eine knappe Mehrheit für die Ausdehnung der Freizügigkeit für Personen aus Rumänien und Bulgarien und damit auf alle 27 EU-Staaten geben. Sollte sie die Vorlage der Regierung jedoch scheitern, wäre auch ein Großteil der Verträge mit der EU hinfällig. Die Schweiz wäre innerhalb Europas isoliert. Der rechten SVP würde das gefallen.
 
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