Denn schon jetzt fließen rund 6,3 Millionen Tonnen Rohöl im Jahr von Rostock zur Raffinerie nach Schwedt. Dabei handelt es sich um Öl, das über den Seeweg nach Deutschland kommt. Doch die 60 Jahre alte Leitung arbeitet jetzt schon am Limit. Um die Kapazität zu steigern, müsste sie modernisiert werden.
[...]Vielmehr solle die bestehende Pipeline aus Rostock nur ausgebaut werden.
Die Kapazität könnte so auf bis zu neun Millionen Tonnen Öl gesteigert und der Ausfall aus Kasachstan mehr als ausgeglichen werden, sagt der Chef von Rostock Port Gernot Tesch. Trotzdem will auch er lieber einen Neubau. "Wir würden uns sogar noch mehr freuen, wenn eine neue Pipeline gebaut werden würde, weil die dann neben dem alten Strang sofort Schwedt versorgen könnte. Von Schwedt gibt es eine Verbindung runter nach Leuna. Auch die zweite Raffinerie könnte dann von uns beliefert werden", erklärt Tesch.