Terminal 2 muss für Millionen umgebaut werden

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Tangolima

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s.z. 1.07.05

Laut EU-Vorschrift ist Münchens Flughafen unsicher. Die Airport-GmbH steht nun vor der Wahl: entweder aufstocken oder neu bauen. Für die Passagiere bedeutet das künftig lange Wege.
Von Dominik Hutter

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Zwei Varianten gibt es für die Erweiterung – eine würde 110 Millionen Euro kosten, die andere bis zu 300 Millionen.
Foto: dpa

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Strengere Sicherheitsvorschriften der EU erzwingen einen millionenteuren Umbau des Flughafens. Besonders betroffen ist das erst 2003 eröffnete Terminal 2, das durch eine zusätzliche Etage oder aber ein drittes Terminal auf dem östlichen Vorfeld, den so genannte „Satelliten“, ergänzt werden soll. Letzteres würde bis zu 300 Millionen Euro kosten.

Umsteiger sind Hauptleidtragende

Auslöser der neuen Bauwut ist ein EU-Gesetz, das verschärfte Sicherheits-Checks für Passagiere wie Flughafen-Bedienstete vorsieht – und dafür wird viel Platz benötigt.

Hauptleidtragende sind die Umsteiger, die bislang bequem und ohne Kontrolle vom Flugzeug ins Terminal schreiten, dort herumgehen und später unter Vorzeigen der Bordkarte in die Anschlussmaschine steigen konnten.

Künftig muss jeder, der aus einem Nicht-EU-Land anreist, eine zusätzliche Sicherheitskontrolle über sich ergehen lassen: Torsonde, Durchleuchten, Abtasten. Erst dann wird er zu den bereits durchgecheckten Passagiere im Terminal geschickt.

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