Swiss ernennt ehemaligen Deutsche Bahn-Manager zum CEO

flymunich

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Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat den ehemaligen Deutsche Bahn-Manager Christoph Franz auf den 1. Juli 2004 zum neuen Konzernchef ernannt. Er löst Andre Dose ab, der Mitte März in Zusammenhang mit Ermittlungen wegen einem Flugzeugabsturz zurückgetreten war.
Der 43-jährige Franz war zuletzt als Konzernvorstand des Personenverkehrs der Deutschen Bahn tätig gewesen, wie Swiss am Montag weiter mitteilte. Nach der öffentlich heftig kritisierten Preisreform im Bahn-Fernverkehr im letzten Jahr musste Franz im Mai 2003 seinen Hut nehmen.

Weiter teilte Swiss mit, dass das hart umkämpfte Chartergeschäft fortgeführt werde. Ab dem Winterflugplan 2004 werde Swiss das Chartergeschäft allerdings nur noch mit zwei statt mit drei Flugzeugen betreiben.
 
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Herzlichen Glückwunsch - der Mann ist gut ,fit und ein Teamspieler.
Genau das braucht die SWISS jetzt.
Bei seinem alten Arbeitgeber in Berlin waren das genau die falschen
Eigenschaften- dort kann es nur einen geben.

Gruß Theo
 
Die Aktie der Schweizer Fluggesellschaft Swiss ist nach der Ernennung des ehemaligen Lufthansa Managers Christoph Franz zum neuen Konzernchef am Dienstagmorgen knapp zehn Prozent gestiegen. Mit der überrschend schnellen Wahl von Franz entfalle der Unsicherheitsfaktor der Nachfolgereglung, hiess es bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB).
Die Swiss-Aktie kletterte im frühen Handel bis auf 11,40 sfr und lag gegen 10.45 Uhr bei 11,15 sfr fast zehn Prozent im Plus. Der Titel ist allerdings volatil und sehr illiquid, da die Grossbanken und die Regierung zusammen mehr als 50 Prozent der Anteile halten.

ZKB-Analyst Patrik Schwendimann sieht "zweifellos Turnaroundchancen mit entsprechendem Kurspotenzial." Für die Aktie der mit Liquiditätsproblemen kämpfende Fluggesellschaft sei ein Totalverlust jedoch nicht ausgeschlossen, so Schwendimann weiter. Die Aufgabe werde für den zum 1. Juli antretenden neuen CEO Franz nicht einfach: Die Airlinebranche habe nach wie vor mit Überkapazitäten und dem Druck durch die Billigairlines zu kämpfen. Bei der Swiss kämen "interne Probleme der fehlenden klaren Positionierung und der dünnen Liquiditätsdecke" hinzu.
 
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Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS soll nach dem Willen ihres neuen Chefs noch 2004 operativ die roten Zahlen verlassen. Für dieses Jahr habe die SWISS das Ziel, operativ eine "schwarze Null" zu schreiben, sagte Christoph Franz der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe). "Dieses Ziel ist auch mein Ziel".
"Mein Eindruck ist, dass die SWISS auf dem richtigen Weg ist, wieder ein gesundes Unternehmen zu werden", sagte Franz. Wie für andere Fluggesellschaften gelte auch für die Schweizer, dass für das langfristige Überleben die Einbindung in eine Partnerschaft mit anderen Fluglinien notwendig sei. "Die im vergangenen Jahr eingegangene Kooperation mit "One World" und British Airways als größtem Partner halte ich daher für richtig."

Auf eine mögliche Annäherung an die Deutsche Lufthansa zeigte sich Franz zurückhaltend. "Die Lufthansa ist in einer eigenen Allianz, SWISS ist auf dem Weg zur "OneWorld". Wenn es da Stolpersteine gibt, muss man gegebenfalls Alternativen in Erwägung ziehen." Das stehe aber im Moment nicht zur Debatte.
 
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