FMG zur Diskussion über Steueraufkommen in der Flughafenregion:
Rückgang bei Steuereinnahmen hat nichts mit dem Flughafen zu tun
Die Bedeutung des Münchner Flughafens für Konjunktur und Beschäftigung im Flughafenumland ist jüngst durch Äußerungen von Lokalpolitikern öffentlich in Frage gestellt worden. Die im Jahre 2004 im Vergleich zum Jahr 2003 sinkenden Lohn- und Einkommensteuerzuweisungen für den Landkreis Freising wurden dabei mit angeblich vermehrten Billiglöhnen am Airport in Verbindung gebracht. Hierzu stellt die Flughafen München GmbH fest:
Die Zuweisungen der Lohn- und Einkommensteuer für die Gemeinden in den Landkreisen richten sich nach zwei Kriterien: Zum einen nach der Höhe des Gesamtaufkommens dieser Steuerart in der Bundesrepublik Deutschland. Maßgeblich ist die Zahl aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland und das von allen Bundesbürgern erwirtschaftete Einkommen sowie das daraus resultierende Steueraufkommen.
Das zweite Kriterium für die Steuerzuweisungen ist die konkrete Entwicklung des Einkommensteueraufkommens in den Landkreisgemeinden. Ausschlaggebend ist hier das Einkommen aller mit Erstwohnsitz in den Gemeinden gemeldeten Bürger und die sich daraus ergebende regionale Wirtschaftskraft. Alle drei Jahre wird das tatsächliche Aufkommen der Einkommensteuer in den Gemeinden ermittelt, in ein Verhältnis zum gesamten Einkommensteueraufkommen in der Bundesrepublik gesetzt und entsprechend des daraus errechneten Schlüssels verteilt. Der Schlüssel für die Verteilung des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer drückt die tatsächliche wirtschaftliche Entwicklung in der Region aus.
Im "Schlüsseljahr" 2000 ist aufgrund dieser Berechnungen der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer im Landkreis Freising um 13,7 Prozent gestiegen, im Landkreis Erding um 12,5 Prozent. Und auch im Schlüsseljahr 2003 hat die Neuberechnung dazu geführt, dass der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer im Landkreis Freising insgesamt um 7,1 Prozent und im Landkreis Erding um 8,2 Prozent gestiegen ist, während der Durchschnittswert aller bayerischen Gemeinden um 1,4 Prozent gesunken ist. Mit anderen Worten: Die wirtschaftliche Leistungskraft und die Einkommen der Bürger in den Flughafenlandkreisen Freising und Erding sind bei den jüngsten Neuberechnungen - sowohl im Jahr 2000 als auch im Jahr 2003 - erheblich gestiegen. Dies ist im bayernweiten Vergleich eine erfreuliche, überdurchschnittliche Entwicklung.
Im Jahr 2004 gab es keine neue Berechnung des Schlüssels für die Verteilung des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer. Der Rückgang der Einkommensteuerzuweisungen in den Landkreisen Freising und Erding zwischen 2003 und 2004 um jeweils 5,4 Prozent hat deshalb nichts mit der Wirtschaftskraft der Flughafenregion oder den wirtschaftlichen Auswirkungen des Münchner Flughafens zu tun. Dieser Rückgang ist auf die sinkenden Steuereinnahmen in der Bundesrepublik Deutschland zurückzuführen - der "Kuchen", der verteilt werden kann, ist kleiner geworden.
Diese Zusammenhänge sind den Verantwortlichen in der Flughafenregion sicherlich bewusst. Umso bedauerlicher ist es, wenn angesichts solch eindeutiger Fakten in der Öffentlichkeit falsche Zusammenhänge hergestellt werden.
Die Flughafen München GmbH begrüßt ausdrücklich, dass bei der Diskussion über eine 3. Start- und Landebahn alle Auswirkungen des Flughafenbetriebs berücksichtigt werden. Wer sich unvoreingenommen und sachgerecht mit diesem Thema beschäftigt, wird - unabhängig von seiner Haltung zu einem Flughafenausbau - zu den Ergebnis kommen, dass der Münchner Flughafen einen bedeutenden Beitrag zur positiven Entwicklung von Konjunktur und Beschäftigung in der gesamten Airport-Region leistet. Mit dem Ausbau des Münchner Flughafens werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auch in Zukunft dessen wirtschaftliche Impulse für das Umland weiter zunehmen können.
Lieber Herr Magerl, lesen sie bitte diese Pressemitteilung der FMG, damit sie endlich die Zahlen kapieren und nicht immer alles verdrehen.
Rückgang bei Steuereinnahmen hat nichts mit dem Flughafen zu tun
Die Zuweisungen der Lohn- und Einkommensteuer für die Gemeinden in den Landkreisen richten sich nach zwei Kriterien: Zum einen nach der Höhe des Gesamtaufkommens dieser Steuerart in der Bundesrepublik Deutschland. Maßgeblich ist die Zahl aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland und das von allen Bundesbürgern erwirtschaftete Einkommen sowie das daraus resultierende Steueraufkommen.
Das zweite Kriterium für die Steuerzuweisungen ist die konkrete Entwicklung des Einkommensteueraufkommens in den Landkreisgemeinden. Ausschlaggebend ist hier das Einkommen aller mit Erstwohnsitz in den Gemeinden gemeldeten Bürger und die sich daraus ergebende regionale Wirtschaftskraft. Alle drei Jahre wird das tatsächliche Aufkommen der Einkommensteuer in den Gemeinden ermittelt, in ein Verhältnis zum gesamten Einkommensteueraufkommen in der Bundesrepublik gesetzt und entsprechend des daraus errechneten Schlüssels verteilt. Der Schlüssel für die Verteilung des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer drückt die tatsächliche wirtschaftliche Entwicklung in der Region aus.
Im "Schlüsseljahr" 2000 ist aufgrund dieser Berechnungen der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer im Landkreis Freising um 13,7 Prozent gestiegen, im Landkreis Erding um 12,5 Prozent. Und auch im Schlüsseljahr 2003 hat die Neuberechnung dazu geführt, dass der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer im Landkreis Freising insgesamt um 7,1 Prozent und im Landkreis Erding um 8,2 Prozent gestiegen ist, während der Durchschnittswert aller bayerischen Gemeinden um 1,4 Prozent gesunken ist. Mit anderen Worten: Die wirtschaftliche Leistungskraft und die Einkommen der Bürger in den Flughafenlandkreisen Freising und Erding sind bei den jüngsten Neuberechnungen - sowohl im Jahr 2000 als auch im Jahr 2003 - erheblich gestiegen. Dies ist im bayernweiten Vergleich eine erfreuliche, überdurchschnittliche Entwicklung.
Im Jahr 2004 gab es keine neue Berechnung des Schlüssels für die Verteilung des Gemeindeanteils an der Einkommensteuer. Der Rückgang der Einkommensteuerzuweisungen in den Landkreisen Freising und Erding zwischen 2003 und 2004 um jeweils 5,4 Prozent hat deshalb nichts mit der Wirtschaftskraft der Flughafenregion oder den wirtschaftlichen Auswirkungen des Münchner Flughafens zu tun. Dieser Rückgang ist auf die sinkenden Steuereinnahmen in der Bundesrepublik Deutschland zurückzuführen - der "Kuchen", der verteilt werden kann, ist kleiner geworden.
Diese Zusammenhänge sind den Verantwortlichen in der Flughafenregion sicherlich bewusst. Umso bedauerlicher ist es, wenn angesichts solch eindeutiger Fakten in der Öffentlichkeit falsche Zusammenhänge hergestellt werden.
Die Flughafen München GmbH begrüßt ausdrücklich, dass bei der Diskussion über eine 3. Start- und Landebahn alle Auswirkungen des Flughafenbetriebs berücksichtigt werden. Wer sich unvoreingenommen und sachgerecht mit diesem Thema beschäftigt, wird - unabhängig von seiner Haltung zu einem Flughafenausbau - zu den Ergebnis kommen, dass der Münchner Flughafen einen bedeutenden Beitrag zur positiven Entwicklung von Konjunktur und Beschäftigung in der gesamten Airport-Region leistet. Mit dem Ausbau des Münchner Flughafens werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass auch in Zukunft dessen wirtschaftliche Impulse für das Umland weiter zunehmen können.
Lieber Herr Magerl, lesen sie bitte diese Pressemitteilung der FMG, damit sie endlich die Zahlen kapieren und nicht immer alles verdrehen.
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