Das Ende des einst großen Hoffnungsträgers für Salzburg:
Fairline bleibt am Boden
Die steirische Regionalfluglinie Fairline ist endgültig pleite. Der Masseverwalter hat am Dienstag bei Gericht die Schließung des Betriebes beantragt. Es konnten weder die geforderte Kaution noch die nötigen Bewilligungen vorgelegt werden.
Ministerium untersagt Flugbetrieb
Die Fairline hat in den fünf Monaten ihres Betriebes 2,2 Mio. Euro an Verlusten eingeflogen. Wie Masseverwalter Heimo Hofstätter am Dienstag erklärte, wird von ihm die Schließung bei Gericht beantragt. Entscheidend sei ein Problem mit der Konzession gewesen: Das Ministerium habe die Wiederaufnahme des Flugbetriebs untersagt.
Hofstätter wollte 500.000 Euro Erlag, um den Flugbetrieb für zwei Monate absichern zu können. Die Gesellschafter der Fairline hätten 300.000 Euro angeboten. Dennoch war es nicht diese Differenz, die nun die Schließung bewirkt hat:
Konzession auf "Teamline"
Wie sich im Zuge des Insolvenzverfahrens herausstellte, lautet die Konzession nämlich auf die im Herbst 2003 gekaufte "Teamline". Mit Eigentümerwechsel hätte um eine neue Bewilligung angesucht werden müssen, was unterblieben ist. Deshalb gab das Ministerium kein "grünes Licht".
Nach der Einschätzung von Hofstätter sind die Gesellschafter aber Willens, weiter an einem Neustart der insolventen Regionalfluglinie zu arbeiten. Das Fortführungskonzept soll nun überarbeitet, um die Bewilligung eingekommen und neue Investoren aufgetrieben werden.