ISS mit Discovery

Hm, Mist! Jetzt muss ich meine Korrektur wieder zurücknehmen und mich selber verbessern... :whistle:
Das Undocking ist doch um 2053 MEZ!
Ich hab nur auf der Seite Spacesciencejournal nachgeschaut und da steht 1447 MEZ. Aber auf der HP von der NASA ist unter NASA TV zu lesen, dass das Maneuver erst um 2053 stattfindet. Anscheinend wurde es im Verlauf der Mission nach hinten verlegt.
Da die ISS heute erst um 2036-2038 über MUC zieht, kann man die beiden leider immer noch nur gekoppelt sehen. Erst die nächsten Tage bis zur Landung am 28. kann man die Discovery wieder alleine sehen, wenn sie vor oder nach der ISS herzieht.
 
Heute, 27.03., die letzte Möglichkeit, die ISS und die Discovery am Himmel zu sehen. Die Discovery überfliegt MUC um 1956 MEZ ungefähr im Zenit und nur eine Minute später folgt die ISS auf ungefähr der gleichen Bahn.
Denn am Samstag, 28.03., würde man die ISS und die Discovery um 1849 bzw. 1846 sehen können, aber es ist ja geplant, das Shuttle bereits um 1838 am KSC zu landen. Also kann man da nur mehr die ISS sehen (außer die Landung verschiebt sich).
Jetzt sollte nur noch das Wetter mitspielen... :(
 
Aus dieser Perspektive bekommt man erstmal einen Eindruck von dem Bums den so eine Trägerrakete hat. Das is ja fast nix, bis der auf FL300 is und dann gehts erst richtig los.
 
Wie funktioniert in den Dingern eigentlich der Druckausgleich? Oder gibt es da keine Druckkabine und die Anzüge sind "druckbeaufschlagt"?
 
Wie funktioniert in den Dingern eigentlich der Druckausgleich? Oder gibt es da keine Druckkabine und die Anzüge sind "druckbeaufschlagt"?

Eine Druckkabine hat ein Shuttle auf jedem Fall, "oben" kann man ja ganz normal sich im Shuttle aufhalten. Die Automatik im Shuttle wird sich schon um die Druckanpassung kümmern. Auf dieser Mission muss dann auf jedem Fall in der Umlaufbahn der Druck der auf der ISS herrscht verwendet werden.
Während des Starts haben die auch ihre Druckanzüge an, aber die werden nur für einen evtl. Notausstieg benötigt.
 
Eine Druckkabine hat ein Shuttle auf jedem Fall, "oben" kann man ja ganz normal sich im Shuttle aufhalten. Die Automatik im Shuttle wird sich schon um die Druckanpassung kümmern. Auf dieser Mission muss dann auf jedem Fall in der Umlaufbahn der Druck der auf der ISS herrscht verwendet werden.
Während des Starts haben die auch ihre Druckanzüge an, aber die werden nur für einen evtl. Notausstieg benötigt.

Ok, danke. Weißt du zufällig, mit welcher Rate die Druckkabine gefahren wird? Beim Airbus sind es glaub 250ft/min.
 
Die Kabine ist druckdicht. Sie wird vor dem Start auf 14,2 PSI gebracht (See-Niveau), das wird im Laufe des Countdowns auch mittels leichtem Überdruck geprüft. Somit während dem Start und dem Aufstieg auch kein weiterer Druckausgleich.
An Bord der ISS herrschen im Normalfall auch 14,2 PSI, lediglich in Vorbereitung eines Weltraumausstiegs wird der Druck in der Luftschleuse auf 10,2 PSI gesenkt. Dies dient den Astronauten dazu, Nebenwirkungen des niedrigeren Anzugsdrucks leichter zu kompensieren.
Die Anzüge sind mit deutlich niedrigerem Druck beaufschlagt, da sie ansonsten zu starr werden.
 
Aus dieser Perspektive bekommt man erstmal einen Eindruck von dem Bums den so eine Trägerrakete hat. Das is ja fast nix, bis der auf FL300 is und dann gehts erst richtig los.

In der Tat äusserst beeindruckend - das hätte ich so auch niemals vermutet (die Steigrate wünscht sich wohl so mancher A343 Cptn im Sommer ;D).

Für Interessierte: Hier ein paar Details zum Shuttle.

Zitat daraus:
"Das Schubprofil der Triebwerke ist komplex: Nach 26 Sekunden werden sie auf 65 % herunter gefahren um die aerodynamische Belastung zu senken. Nach 60 Sekunden werden sie wieder hochgefahren (auf maximales Schubniveau). Nach 7 Minuten 30 Sekunden wird der Schub der Triebwerke langsam zurückgenommen um eine Belastung von maximal 3 G zu erreichen. Er sinkt bis auf 65 Prozent beim Brennschluss nach 510 Sekunden."
 
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