Deutschland und die Schweiz wollen das länderübergreifende Lärmproblem im Umfeld des Flughafens Zürich-Klothen gemeinsam angehen. Beide Länder wollten in einem Vermittlungsverfahren nach einer Lösung suchen, sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) am Freitag nach einem Treffen mit dem Schweizer Bundespräsidenten Joseph Deiss in Berlin. Der Kanzler sagte, es gehe um die "gerechte Verteilung von Fluglärm." Deiss ergänzte: "Eine politische Lösung ist immer vorzuziehen."
Zuvor hatte Bundespräsident Johannes Rau mit seinem Schweizer Amtskollegen Deiss über das Fluglärm-Problem gesprochen. Rau sagte anschließend, man sei hier auf einem guten Weg zu einer Verständigung. Deiss versicherte nach dem Gespräch, es bestehe der Wille zu konstruktiven Lösungen.
Der Flughafen Zürich-Klothen wird bevorzugt von Baden-Württemberg aus angeflogen. Ein Staatsvertrag hatte bis zum vergangenen Jahr die zulässige Fluglärmbelastung für die Baden-Württemberger geregelt. Nachdem ein neuer Vertrag nicht zu Stande gekommen war, beschränkte das Luftfahrt-Bundesamt einseitig Flugzeiten und Flughöhen über deutschem Hoheitsgebiet insbesondere in der Nacht und an Sonn- und Feiertagen. Die Schweizer sehen dadurch den Bestand des Flughafens bedroht und klagen vor Gerichten in beiden Ländern.
Zuvor hatte Bundespräsident Johannes Rau mit seinem Schweizer Amtskollegen Deiss über das Fluglärm-Problem gesprochen. Rau sagte anschließend, man sei hier auf einem guten Weg zu einer Verständigung. Deiss versicherte nach dem Gespräch, es bestehe der Wille zu konstruktiven Lösungen.
Der Flughafen Zürich-Klothen wird bevorzugt von Baden-Württemberg aus angeflogen. Ein Staatsvertrag hatte bis zum vergangenen Jahr die zulässige Fluglärmbelastung für die Baden-Württemberger geregelt. Nachdem ein neuer Vertrag nicht zu Stande gekommen war, beschränkte das Luftfahrt-Bundesamt einseitig Flugzeiten und Flughöhen über deutschem Hoheitsgebiet insbesondere in der Nacht und an Sonn- und Feiertagen. Die Schweizer sehen dadurch den Bestand des Flughafens bedroht und klagen vor Gerichten in beiden Ländern.
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