Mich würden aber noch weitergehende Infos zu dem aktuell gewordenen Thema interessieren, denn mir war bisher nur das auslesen und übermitteln der Engine Telemetriedaten bekannt...
Vielleicht kann jemand aus dem Cockpit oder der Technik weiterführende Details zu nachfolgendem Text, besonders dem in Blau, liefern?
Risikoeingrenzung durch Monitoring
Begründet durch das tiefgreifende Knowhow im Bereich Flugzeugwartung geben die Airline Betreiber ihre Flotte meist mit einem „Rundum-Sorglos-Vertrag“ in die Obhut der Technik.
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Besonderes Augenmerk wird auf die wertvollste und gleichzeitig kostspieligste Komponente eines Flugzeuges gerichtet: das Triebwerk. Eine kontinuierlich Überwachung – auch während dem Flug – ist deshalb von entscheidender Bedeutung.
Ingenieure sind für die Datenaufzeichnung im Flugzeug sowie die zeitgerechte Überlieferung, Entcodierung und Visualisierung der Betriebsdaten bemüht. Die fachgerechte Analyse obliegt den Spezialisten in Engineering und Wartung. Aufgezeichnet werden die Daten durch breitgestreute Sensoren im Flugzeug. Daten, die für einen wirtschaftlichen und sicheren Flug von A nach B notwendig sind. Zur Erzeugung von sporadischen, problemorientierten Life-Daten während dem Flug wurde Ende der 90er Jahre das ADAS/ACARS System (Airborne Communications Addressing and Reporting Systems) in der Schweiz entwickelt. Damit werden wertvolle Informationen für die Bereiche Trend Monitoring, Trouble Shooting und Alert Messaging generiert. Für die Datenübermittlung via Satellit (SATCOM) oder VHF Bodenstationen (Very High Frequency) wird die Funktechnologie mit Telemetriedaten genutzt. Die Entschlüsselung, Verarbeitung und Visualisierung der empfangenen Flugdaten sowie die Regeldefinition zur Weiterleitung erfolgt in ADAS/ACARS.