SARS Nr. 2? Neue Ansteckungen über Forschungslabor

flymunich

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Ausgangspunkt der Infektionskette ist ein Forschungslabor in Peking, in dem sich eine 22-jährige Medizinstudentin angesteckt hat. Rund 500 Menschen stehen unter Quarantäne.


SARS-Schreckensbilder vom letzen Jahr: Passanten mit Mundschutz
Am vergangenen Montag war die Mutter der infizierten Studentin gestorben. Allerdings steht noch nicht endgültig fest, ob die Mutter dem Schweren Akuten Atemwegssyndrom (SARS) zum Opfer fiel. Die Symptome wiesen aber darauf hin. Bei sechs weiteren Personen, die mit Mutter und Tochter in engem Kontakt standen, zeigten sich ebenfalls typische Symptome. Die 22-jährige Medizinstudentin befindet sich inzwischen wieder auf dem Weg der Besserung.

Reisewelle in China
470 Menschen wurden in der Hauptstadt und in der Ostprovinz Anhui, wo die Mutter der Studentin lebte, unter medizinische Beobachtung gestellt. Aus Angst vor einer Ausbreitung wurden vor der traditionellen Ferienwoche zum Maifeiertag die Gesundheitskontrollen für Reisende verschärft. Passagiere aus Peking und Anhui müssen Fieber messen lassen, wenn Millionen Chinesen zu der "Goldenen Woche" aufbrechen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kündigte die Entsendung eines Expertenteams nach China an, um zu untersuchen, wie es zu der Infektion in dem Pekinger Labor kommen konnte. Einen Verbreitungsweg über ein Forschungslabor habe es bisher noch nicht gegeben.
 
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