Kurioses und Luftfahrtspaß

Hallo nochmal,

also ich muss meine Aussagen von oben natürlich dahingehend relativieren, dass diese sich lediglich auf die LH-Policy im Umgang mit solchen aussergewöhnlichen Situationen beziehen.

Wie andere große und kleinere Airlines dies handhaben entzieht sich meiner Kenntnis, nach den Erfahrungen die mir aus dem (manchmal sehr preis-sensitiven ;)) Bekanntenkreise zugetragen werden, möchte ich es auch garnicht wissen.

Gruß MAX
 
Hallo nochmal,

also ich muss meine Aussagen von oben natürlich dahingehend relativieren, dass diese sich lediglich auf die LH-Policy im Umgang mit solchen aussergewöhnlichen Situationen beziehen.

Wie andere große und kleinere Airlines dies handhaben entzieht sich meiner Kenntnis, nach den Erfahrungen die mir aus dem (manchmal sehr preis-sensitiven ;)) Bekanntenkreise zugetragen werden, möchte ich es auch garnicht wissen.

Gruß MAX

Nun, von diesen preis-sensitiven Airlines rede ich ja gar nicht ... :dead: ... und es gibt viele, wie eben LH oder auch OS, SA oder TK, die das gut handeln ... aber manche, wie BA, AF oder die meisten Amis, sind halt leider unter jeder Kritik :thbdwn:
 
Wegen Slot in LHR für 3 Std in einer BA Maschine in VIE zu sitzen, obwohl die Crew - nach eigenen Aussagen! - wußte, dass es nicht schneller gehen würde, ist meiner persönlichen Ansicht nach eine Zumutung ... auch das ist natürlich ein Einzelbeispiel, aber ich kann dir viele nennen und vor allem weiß ich, wie Fluggesellschaften in solchen Situationen operativ vorgehen/planen/agieren :think:

Ich durfte 1997 auf einem Flug von MUC nach LHR mit BA auch 2 Stunden in München am Gate(!!!) in einer engen 757 hocken, weil LHR wegen Nebel nur eingeschränkt nutzbar war. Dass es kurzfristig dann doch losgeht und man die Paxe deswegen an Bord haben wollte glaub ich nicht. Man hat nämlich nach einiger Zeit angefangen das Frühstück auszugeben und in der Zeit wo man die Tablette wieder einsammelt hätte man auch die Leute am Gate wieder zusammengehabt.

Verstehe da nach wie vor nicht warum man nicht im Warteraum hocken durfte, bequemer wäre es dort auf jedem Fall gewesen und man hätte auch zum Zeitvertreib durch die Läden schlendern können was sicher interessanter ist als eine enge 757 ohne IFE...

Naja... und LHR war dann das reinste Chaos. Zum Glück hatte ich keinen Anschlußflug...

Wie @YHZ schon geschrieben hat, es ist keine Kritik an alle Airlines, sondern an die die es nicht für nötig haben angemessen mit den Passagieren umzugehen. Bei der Flugbuchung kommt bei mir dafür sowas zum tragen. Da müssen Flüge schon deutlich günstiger sein damit ich mir BA und LHR antun möchte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Um die Situation einschätzen zu können müsste man viel mehr Details kennen. Wie lange war das Personal bereits im Einsatz? Unter Umständen sogar vom Vortag übrig geblieben? War es eigenes Personal im Ausland (ist natürlich quantitativ limitiert und Ersatz nur schwerlich zu beschaffen) oder das eines Handlingagents (mit Früh- und Spätschichten vor Ort)?
Nach 12-15 oder mehr Stunden (die unter normalen Umständen gar nicht zulässig wären) in diesen extremen Situation ist JEDER Beschäftigte physisch, und so manches Mal auch psychich, am Ende.

Richtig. Wenn es aber so war, hätte man unter den herrschenden Wetterbedingungen die Passagiere erst gar nicht einsteigen lassen dürfen!

Aber Du hast Recht, die Details kennen wir nicht ...

Gruß,
Matthias
 
Ich durfte 1997 auf einem Flug von MUC nach LHR mit BA auch 2 Stunden in München am Gate(!!!) in einer engen 757 hocken, weil LHR wegen Nebel nur eingeschränkt nutzbar war. Dass es kurzfristig dann doch losgeht und man die Paxe deswegen an Bord haben wollte glaub ich nicht. Man hat nämlich nach einiger Zeit angefangen das Frühstück auszugeben und in der Zeit wo man die Tablette wieder einsammelt hätte man auch die Leute am Gate wieder zusammengehabt.

Verstehe da nach wie vor nicht warum man nicht im Warteraum hocken durfte, bequemer wäre es dort auf jedem Fall gewesen und man hätte auch zum Zeitvertreib durch die Läden schlendern können was sicher interessanter ist als eine enge 757 ohne IFE...

Ihr habt aufgrund des Wetters und verringerter Kapazität einen Destination Slot bekommen. Die Bedingungen ändern sich aber gerade bei Nebel recht schnell und Verkehrsleiter einer Airline versuchen permanent einen besseren Slot zu bekommen. Und das geht manchmal blitzschnell. Da rattern innerhalb von 10 Minuten so manchesmal fünf sechs neue Slots für einen Flug übers System. Dann heisst es nur können wir sofort los? Sind Passagiere aber ausgestiegen geht gar nichts mehr und man rutscht ziemlich ans Ende der Sequence.
Aussteigen macht nur Sinn wenn Airports aufgrund irgendwelcher Vorfälle dauerhaft geschlossen sind oder eingeschränkt operieren.
Geht es um enroute slots weil ATC Sektoren geschlossen wurden oder nur deutlich weniger Verkehr akzeptieren können (wird über die CFMU bei Eurocontrol gesteuert), versucht man, wie natürlich die meisten anderen Flieger auch, einen neuen Flugplan mit einem Umweg um die Problemzone zu finden. Auch dabei kann es plötzlich losgehen. Notfalls werden schnell noch ein paar Liter nachgeschüttet und ab der Dampfer...
Werden Gäste ins Terminal geschickt, ist es stets ein Zeichen für größere Probleme ohne Aussicht auf Verbesserung.
 
Mir ging es in Hamburg mir LH mal so. Am Freitag Abend war das Boarding pünktlich und wir waren auch schnell off blocks. Draußen auf dem Rollfeld meldete sich dann der Kapitän, daß wegen Gewitter über München geslottet ist, und wir erst in 60 Minuten einen Slott hatten. Keine 10 Minuten später kam dann die Durchsage aus dem Cockpit, daß wir jetzt doch sofort los können, nur auf einem Stück des Weges den oberen Luftraum nicht nutzen könnten.
So ging der Flug dann doch noch fast pünktlich raus. Wenn die Passagiere alle noch am Gate gewartet hätten - oder sich gar die Zeit beim Shoppen vertrieben hätten - wären wir mit Sicherheit nicht so schnell los gekommen und hätten vermutlich wirklich auf diesen Slot warten müssen.

Ich jedenfalls bin immer froh, wenn das Team im Cockpit alles versucht, doch noch irgenwie früher raus zu kommen.

Viele Grüße, Uwe
 
Ich jedenfalls bin immer froh, wenn das Team im Cockpit alles versucht, doch noch irgenwie früher raus zu kommen.

Kann mich da nur anschließen, habe auch schon mehrmals erlebt, dass es dann doch ganz plötzlich ganz schnell losging. Grund der Verzögerung war in dem Fall meist Gewitter in München.

Gruß,
Matthias
 
Um nochmal auf das Sitzenbleiben in der Maschien zurückzukommen. Leider kenn ich auch Vorfälle bei denen man in der Maschine sitzen gelassen wird, obwohl man weiß das es länger dauert.
Beispiel1) Bei AB durfte ich 3 Stunden in der Maschien sitzen, da die Tür kaputt war. Die Tür stand offen, Gate war am Flieger, aber man hat die Passagiere erst aussteigen lassen als das Ersatzteil da war, dessen Austausch dann aber nur 30 min gedauert hat. Eh man dann aber die Paxe wieder hatte war eine Stunde vergangen.
Beispiel2) wieder AB: Auf einem Flug DTM-PMI ging uns das Kerosin aus und es wurde auf Menorca zwischengelandet. Wir haben 2 Stunden auf den Tanklaster gewartet und durften auch nicht raus.
Beispiel3) Diesmal easyJet: In ALC gabs Probleme und es wurde der Betrieb eingestellt. Alle Flüge waren um mindestens 4 Stunden verspätet. Obwohl man es wusste wurde unsere Maschine 5 Minuten nachdem bekannt wurde, das nichts mehr läuft geboarded.
 
Weihnachts-"Flashmob" von TAP Mitarbeitern am Flughafen Lissabon! :resp:

http://www.youtube.com/watch?v=rWjZX57QQDY&feature=player_embedded

Ich stelle mir gerade vor, wie so eine Aktion in Deutschland aufgenommen werden würde, ich fürchte nach spätestens 2 Minuten würden die ersten gestressten "Kunden" auf die Barrikaden gehen, weil sie niemand eincheckt...
Das glaube ich nicht. So freudlos sind wir doch nicht. Aber gute Show, nur eben doch einstudiert.
In Leipzig im Hauptbahnhof hatte es vor einiger Zeit einen echten Flashmob der Telecom mit Paul Potts gegeben. "Freude schöner Götterfunke".
 
Klar war das einstudiert, drum hab ich die Bezeichnung Flashmob auch in Anführungszeichen gesetzt, eigentlich ist es ja auch kein richtiger Flashmob, nennen wir es mal "geschickte Marketingaktion" der TAP... ;)

Aber ob sowas an einem deutschen Flughafen besonders gut ankommt, glaub ich wirklich ned...
 
Lissabon Flash-Mob.
Egal ob vorher geprobt oder nicht, ich finde das stark, hätte mich nicht gestört, hätte gerne meinen Flieger verpasst, wenn auch noch Max Reverse :cool: mit COllegin :dance: über das Gepäckband zur Gruppe gesteppt wäre
 
Zurück
Oben