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Thema: Gepäckbestimmungen

  1. #1
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    Standard Gepäckbestimmungen

    Hallo allerseits!
    Mir ist bei meiner letzten Flugbuchung innerhalb Europas aufgefallen, dass die Handgepäcksbestimmungen bei jeder Fluglinie unterschiedlich sind. Weiß jemand, woran das liegt und wie man denn am besten den Überblick behält? Besonders in der heutigen Zeit, wo man vermehrt nur noch mit Aufpreis ein Gepäckstück abgeben darf, ist es wichtig sich besser mit den Handgepäck auszukennen. Wie handhabt ihr das? Habt ihr da einen Trick oder macht ihr das immer, wenn es drauf ankommt?

  2. #2
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    Immer direkt bei der jeweiligen Fluglinie informieren. Leider erlauben manche Airlines (z.B. Condor) nur noch ein Handgepäckstück mit einem maximalen Gewicht von 6 Kilo. Es ist zu befürchten, dass es im allgemeinen Sparwahn immer mehr Nachahmer gibt. Mein Tipp: Einen besonders leichten Trolley kaufen - z.B. American Tourister Herolite Super Light mit einem Leergewicht von gerade mal 1,6 Kilo. Nicht ganz billig, aber ich bin damit sehr zufrieden.

  3. #3
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    Na ja, wenn man bedenkt, dass zB Witz Air die Gebühr für Handgepäck wieder abgeschafft hat, bin ich nicht so sicher, dass es hier immer weiter geht ...

    Prinzipiell muss man halt auch festhalten, dass das Handgepäck bei den meisten dann doch schon mal zu gross oder zu schwer ist ... ich denke es geht den Airlines hier eher darum, dass der Boardingprozess schneller wird. Und zu viel oder zu grosses Handgepäck ist hier eines der Hauptprobleme ... jeder will billig fliegen, und dafür müssen die Airlines dann halt die Prozesse optimieren. Turnerbund Zeiten sind hier ganz wichtig, aber wenns um Handgepäck geht, hat dann wieder keiner Verständnis ...

    Ich denke der Trend wird dahingehen, dass weniger oder leichteres Handgepaeck erlaubt ist. Vielflieger & Premiumpassagiere dürfen mehr mitnehmen - das macht in Summe wohl auch Sinn

  4. #4
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    Ja das macht natürlich Sinn, aber billiger sind sie nicht wirklich. Aber ist halt auch sehr schade, weil es so verwirrend ist und man sich immer vorher informieren muss. Das finde ich wirklich nervig, weil ich mir einbilde, dass es früher halt überall gleich war und ich sowieso nie ein Problem damit hatte. Man hat halt einfach seinen Koffer gepackt und abgegeben und gut wars. Und ich muss ehrlich sagen, dass die Flüge nicht billiger finde als früher. Eher fühle ich mich abgezockt.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Bubbl Beitrag anzeigen
    ... Und ich muss ehrlich sagen, dass die Flüge nicht billiger finde als früher. Eher fühle ich mich abgezockt.
    Ha! Endlich mal jemand, der einen ähnlichen Eindruck hat wie ich
    Mir kommt es auch so vor, dass die Preise ähnlich sind wie vor 20 Jahren, jedoch sich die Konditionen (Gepäck, Check-In, ...) zusehens verschlechtern.

    Aktuell fliege ich eher selten, schaue mir aber bei jeder Buchung die Bedingungen an. Jede Airline kocht ja heute ihr eigenes Süppchen, nicht nur hinsichtlich Handgepäck. Da muss man aufpassen wie ein Luchs wenn man die Preise vergleichen will. Die Tarife unterscheiden sich immer bezüglich aufzugebenes Gepäck, Leistungen an Bord, Platzreservierungen und online Check-In, Storno/Umbuchung, etc.
    Zwar ist auf bestimmten Strecken die Auswahl an Airlines überschaubar, jedoch hat jede Airline unterschiedliche Tarife im Angebot. Und nicht immer sind die Differenzen sehr augenscheinlich auf der Website aufgeführt.
    Das Leben wird halt immer komplizierter...

  6. #6
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    Zitat Zitat von upnaway Beitrag anzeigen
    Ha! Endlich mal jemand, der einen ähnlichen Eindruck hat wie ich
    Mir kommt es auch so vor, dass die Preise ähnlich sind wie vor 20 Jahren, jedoch sich die Konditionen (Gepäck, Check-In, ...) zusehens verschlechtern.
    So, und dann würde mich jetzt mal interessieren, was heute noch ähnliche Preise hat, wie vor 20 Jahren ... wenn man die Inflation und die damit einhergehenden Kostensteigerungen mit einbezieht, ist fliegen sogar sehr deutlich billiger geworden. Ich glaube nicht, dass man vor 20 Jahren für 50 EUR irgendwohin oneway fliegen konnte, oder?

  7. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu YHZ für den nützlichen Beitrag:


  8. #7
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    Also laut unserer Regierung wird doch nix teurer...
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  9. #8
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    Vor 20 Jahren, also anno 1997, ist man auf innereuropäisch sicherlich nicht für unter 100€ hin und zurück geflogen.

    Aber selbst wie du sagst @upnaway sagst, du findest, die Preise sind ähnlich wie vor 20 Jahren:
    Was kostet denn noch ähnlich viel wie vor 20 Jahren? Die Kugel Eis statt 1 Mark einen Euro etc :-D.

    Wenn man bedenkt, dass Kerosin, Flughafengebühren etc. ALLES teurer ist als vor 20 Jahren, wäre das ja auch schon ein Erfolg, hm?

    Davon abgesehen, der Kunde will für seine Flüge möglichst wenig bezahlen. Wie soll das denn gehen, wenn alle Serviceleistungen weiterhin kostenlos sind? Bei Ryanair und co. hat man schon immer dafür gezahlt, scheinbar wird's akzeptiert, sonst wäre Ryanair gemessen an den Passagieren nicht die größte Airline Europas.
    Dass andere da nur nachziehen um konkurrenzfähig bleiben, ist wohl verständlich.

  10. #9
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    Ui, habe ich da in ein Wespennest gestochen?
    Die Reaktionen fallen ja fast so heftig aus wie jene auf die Aussagen der Gegner der 3. Bahn

    Ich schrieb ja dass das mit den Preisen mein Eindruck sei. Wenn ich das mit harten Fakten untermauern könnte hätte ich das auch so ausgeführt.
    Sicherlich unterliege ich - wie einige Mitmenschen - immer der Versuchung, nur die Preise von "damals" zu berücksichtigen, nicht aber evtl. Preis- und Gehaltssteigerungen über die Zeit.

    Als Maßstab nehme ich immer gern einen Hin-und Rückflug STR-BRE mit DLH für den ich nach der EUR-Einführung immer so um die 100 EUR gezahlt hatte.
    Wenn ich in letzter Zeit nach innerdeutschen Flügen auf der selben Strecke oder STR-HAJ bzw. STR-HAM geschaut habe, war das kaum billiger, teils sogar teurer.
    Mir ist schon klar, dass heute Flüge je nach Destination manchmal schon ab 10 EUR angeboten werden.
    Voraussetzung dafür ist allerdings fast immer:
    - ich muss sehr flexibel (Tag/Zeit) sein
    - ich kann in Tagesrandzeiten fliegen
    - ich kann (sehr) weit im Voraus buchen
    - ich reise nur mit Handgepäck
    - ich nehme jeden Platz, der mir angeboten wird
    - etc.

    Dies trifft auf mich meist nicht zu.
    Möglicherweise ist der Durchschnittspreis über alle gebuchten Tickets tatsächlich gesunken.
    Ich persönlich hatte davon bisher leider fast nie profitiert.
    Ebenso erging es mir im Übrigen auch mit Urlaubsflügen ins europ. Ausland.

    Ich betone nochmals: Dies ist mein Eindruck und meine ganz persönliche Erfahrung und erhebt daher überhaupt keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit!

  11. #10
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    Bei meinem letzten Heimflug aus London war die Kabine überfüllt mit Handgepäck, kein freier Stauraum mehr in den ablagen und unter den Sitzen auch kein Platz mehr. Die Flugbegleiter haben gar nicht mehr gewusst wohin mit den ganzen Gepäckstücken.
    Da frage ich mich doch nach der Sinnhaftigkeit, Laderaum ist leer, dafür die Kabine überfüllt. Wenn da mal Turbulenzen auftreten ist das sicher ein höheres Risiko und mehr Arbeit für das Personal ist es obendrein.

  12. #11
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    Jeder aufgegebene Koffer kostet eine Fluggesellschaft Geld.
    Diese Geld kann gespart werden, wenn es als quasi Handgepäck eigenverantwortlich mit in die Kabine genommen wird.
    Klar könnte man sagen, dass die Gepäckstücke im Laderaum sicherer aufgehoben sind - aber wer legt sie da rein und holt sie wieder raus? Richtig .. die Loader...und die kosten auch Geld.
    Dass das fliegende Personal (in dem Fall Kabine) dadurch viel mehr gefordert wird, scheint egal zu sein.....dies ist aber ein normales Vorgehen bei Sparmaßnahmen.....frag mal die Flugbegleiter der LH ....

  13. #12
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    Bei den heutigen Tickets ist es vielmehr oft so, dass ein aufgegebenes Gepäck den Pax Geld kostet - bei den billigsten Tarifen ist kein Gepäck mehr dabei. Ergo nimmt man es mit in die Kabine.

    Geschäftsreisende wollen aus Zeitgründen nicht auf das Gepäck warten und nehmen es deshalb mit in die Kabine.

    @ Leser: Sparen tut die Airline damit übrigens jedenfalls nicht, weil die Lader sind sowieso am Flieger und oftmals verzögert sich das Einsteigen / der Abflug wegen exzessivem Handgepäck, was zu Verspätungen und damit Kosten führt. Das steht in keiner Relation, weshalb das von der Airline niemals als Einsparung gesehen wird, wenn weniger Gepäck eingecheckt wird. Im Gegenteil, überlegen die Airlines eher, wie sie die Paxe dazu bringen, weniger in die Kabine mitzunehmen ...

  14. #13
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    Irgend einen Vorteil wird es für die Airline schon haben, wenn Sie explizit Tarife ohne eingechecktes Gepäck anbietet. Vielleicht Paxe, denen Handgepäck reicht mit günstigen Preisen ködern oder Einsparungen an verschiedenen Stellen erzielen.
    Es wird sicher auch einen Grund geben, warum immer mehr Airlines dazu übergegangen sind anstatt 20 oder 23 kg Freigepäck nun nur noch ein einzelnes Stück bis 30 kg zuzulassen. Am Gewicht kann's demnach nicht liegen.
    Wahrscheinlich erfolgt die Abrechnung beim Handling nach der Stückzahl und nicht nach Gewicht.

    Man setzt dabei wohl auf den Erziehungseffekt. Der Fluggast nimmt nur das mit was unbedingt nötig ist. Dieser lernt auch schnell, dass er sein Handgepäck ebenso maximalst zusammenstreicht, weil er sonst ggf. darauf sitzen muss.
    Man könnte natürlich auch das Handgepäck hinsichtlich Größe, Gewicht únd Stückzahl vor dem Boarding kontrollieren. An einigen Urlaubsdestinationen habe ich das schon erlebt.
    Das kostet aber wieder die Airline Geld. Den Passagier durch unangenehme Erfahrung lernen zu lassen ist dagegen kostenlos

  15. #14
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    Wenn es aber der Fluggesellschaft mehr bringt, wenn sie das Gepäck nur noch bezahlt entgegen nehmen und die Passagiere ihr Gepäck so gut wie möglich als Handgepäck mitnehmen, sollten dann nicht auch Personen die zu viel wiegen mehr zahlen? Also das würde aus der Logik doch schließen oder..

    Und an der Stelle möchte ich gleich anmerken, dass ich damit nicht alleine übergewichtige Menschen meine, die mehr auf die Waage bringe. Auch Profisportler, die halt aufgrund ihrer stählenden Muskeln über 110kg auf die Waage bringen. Dasselbe gilt natürlich auch für Menschen, die überdurchschnittlich groß sind und aufgrund dessen einfach mehr wiegen.

    Wer jetzt sagt, das gleicht sich doch aus, kann dasselbe eigentlich auf die Koffer übetragen

  16. #15
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    Mein Verdacht ist ja, dass die Fluglinien vorrangig einmal hoffen, dass das Handgepäck doch etwas mehr wiegt, aufgegeben werden muss und dann eben etwas kostet. Sonst wäre Hausnummer die AUA nicht so wild aufs Kontrollieren... es gibt richtig Menschen-Sperren bei den Kontrollen. Da hilft nur ein relativ leichter Koffer...

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