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Thema: 4.6. - 2.7.2016 - USA/Kanda 2016: Die Ostküste

  1. #1
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    Standard 4.6. - 2.7.2016 - USA/Kanda 2016: Die Ostküste





    Endlich finde ich Zeit die große USA Reise für Euch in Worte zu fassen!

    Hintergrund:

    Ein Jahr im Voraus hatte ich meine Eltern überredet mit mir gemeinsam nach meinem Bachelor eine Reise zu machen. Die Wahl viel schnell auf die Ostküste der USA, da wir 2012 bereits die Westküste gemacht hatten und nun auch die Niagarafälle einbinden wollten. Dann ging es los. Welcher Zeitraum, Welches Hotel, Welcher Camper, Flug, …ihr wisst schon^^.

    Nach viel Planerei, Stress und Bucherei stand alles ca. im Spätjahr 2015 fest.

    Zeitraum: 4.6.-2.7.2016

    Grobplanung der Route:

    4 Tage New York -> Küste hoch nach Boston und Cape Cod, dann weiter nach Lake Placid, über Toronto zu den Niagara Fällen und dann über die Finger Lakes zurück nach New York.

    Je näher die Reise rückte, desto intensiver arbeitete ich an meiner Bachelorarbeit. Ich habe es geschafft bis zum Abflug meine erste Fassung fertig zu stellen und sie zur ersten Korrektur an meinen Prof zu senden. Von daher war es erstmal entspannt. Ich dachte zuerst, ich müsste im Urlaub schreiben.

    Weiterhin machte ich mich mit den Airports vertraut, die auf dem Weg lagen. Spotten in NY war ausgeschlossen. Maximal am Abflugtag. In Rhode Island war eine Airshow eingeplant, welche super in unsere Reiseplanung hineinpasste. Die Bilder hierzu habt ihr schon gesehen. Boston stand auch auf meiner Liste genauso wie Toronto (Pearson), Buffalo Niagara Airport, Rochester, Albany und noch ein paar andere. Wie ihr sicherlich schon gesehen habt haben wir aufgrund unserer Route nicht alle von den aufgezählten besuchen können.


    Start: 4.6.2016 früh morgens in Bremerhaven.

    Route: Bremerhaven-Bremen-Amsterdam-New York

    Wir hatten uns nach längerer Planung und verschiedenen Optionen für Delta entschieden. So wurden wir am frühen Morgen von meinem Patenonkel nach Bremen gefahren und gaben überpünktlich unsere Koffer am KLM Counter ab.

    Die Flüge waren geplant:

    BRE-AMS ->KLM F70
    AMS-JFK -> DL A333, ehemals B763

    Ich freute mich riesig noch einmal die F70 von KLM erleben zu dürfen. Durch unsere frühe Buchung hatte ich natürlich beste Platzauswahl und blockierte mit meinen Eltern beide Fenster in der Reihe 15! So konnte ich am Flugtag entscheiden, wo ich sitzen möchte.

    Anders als 2012, wo man meinen damals kleineren Fotorucksack bemängelte, durfte ich meinen aktuellen Fototrolley ohne großen TamTam mit an Bord nehmen. Er passt auch locker unter den Sitz! Oben nicht.

    Beim Einstieg sah ich, dass der gesamte Flieger von außen durch während der Nacht leider komplett mit Tauwasser bedeckt war. Aus Erfahrung geht das erst beim Takeoff weg. Das Problem an der Sache war: Durch die Parkposition schien die Sonne perfekt in das Triebwerk hinein. Sobald wir diese also verließen und auf den Weg nach AMS sind, kommt die Sonne von hinten und ich würde keine Chance haben einen tollen Triebwerksshot zu erhalten.






    Flug:

    BRE-AMS
    KL1750
    PH-KZA
    15A
    Flugzeit: 0:39

    https://www.youtube.com/watch?v=Vt8GQowcGJw


    Während des Fluges habe ich versucht das Beste aus dem schwarzen Triebwerk herauszuholen, aber es gelang einfach nicht, wenn die Sonne direkt von hinten scheint. Ich war ein wenig enttäuscht, da ich dachte wir würden auf die Polder gehen. Jedoch flogen wir nicht den gewöhnlichen Polderanflug, sondern drehten einige Kurven. Dadurch kam auf einmal auf der anderen Seite Licht ins Triebwerk und ich reichte die Kamera rüber zu meiner Mutter, damit diese Bilder machen konnte. Kurze Zeit später war die Kurve abgeschlossen und auch auf meiner Seite war Licht zu sehen. Glück gehabt, dass wir nicht auf der Polder rein sind!














    Dann die kurze Busfahrt ins Terminal und durchschnaufen für den nächsten Flug. Leider war die kleine Terrasse noch geschlossen und so gab es keine Frischluftzuvor vor dem Weiterflug.
    Gemütlich durch die Passkontrolle und dann mussten wir zu so einem Bereich, wo einem verschiedene Fragen bzgl. Des Gepäckes und der Identität gestellt werden. Zum Glück hatten wir einen Bereich erhalten, in dem nicht sehr viel los war. Erst danach erhielten wir die Gateinformation. Bis zum Abflug erkundete ich noch ein wenig das Terminal.

    Da steht die 12 Jahre alte Maschine, die uns über den Teich bringen soll:






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  3. #2
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    Flug:

    AMS-JFK
    DL 49
    N808NW
    29F
    Flugzeit: 7:15

    https://www.youtube.com/watch?v=9tNnn9UxgeA

    Pünktlich wurden wir gepusht und die Flughafenrundfahrt zur Polderbaan ging los. Nach 20min standen wir dann auf der Runway und die Takeoff Power wurde gesetzt.

    Auf nach New York!




    Derweil erkundete ich ein wenig das IFE und befinde es für gut. Man hat eine gute Auswahl an Entertainment, auch in deutscher Sprache. Die Crew auf dem Flug war gut gelaunt und es gab eigentlich nichts zu mekkern.










    Pünktlich berührten die Räder von unserem A330 US Boden, der ziemlich nass war.



    Relativ zügig standen wir am Gate und durften Aussteigen. Vorher aber noch ein kurzer Besuch auf dem Flightdeck.
    Dann ab zur Einreisekontrolle. Eine laaaaaaange Schlange. Nach kurzer Zeit bemerkten wir, dass wir auch auf die Automaten ausweichen konnten. Nach gut 1.5 Stunden waren wir dann offiziell in den USA und wir machten uns auf den Weg in die Stadt mit der U-Bahn und stiegen an der Station aus. Nach kurzer Orientierung kamen wir doch ein wenig erschöpft am Hotel an. Das Einchecken ging wunderbar einfach und schnell.
    Auf dem Zimmer angekommen merkten wir schnell, dass etwas nicht stimmt. Es war nur ein großes Doppelbett in dem Zimmer. Wir hatten jedoch ein Dreibettzimmer für drei Personen gebucht und das stand auch auf der Bestätigung. Runter zur Rezeption und versuchten es zu klären. Uns wurde ein Zimmer angeboten mit getrennten Betten. Es waren 2 aufreißende Stunden mit einigen Telefonaten. Wir hätten einen ordentlichen Aufpreis zahlen müssen für das gebuchte Dreibettzimmer. Kurz und bündig, wir haben es hingekommen und haben uns erstmal umgezogen, damit wir endlich den ersten Ausflug in die Stadt machen konnten. Denn es musste noch der New York Pass abgeholt werden.







    Anschließend ging es in Windeseile zum Times Square. Dort nahmen wir auch unser Abendessen ein und fuhren erschöpft zum Hotel zurück.

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  5. #3
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    6.6.16:

    Tag 1 in New York

    Früh ging es an diesem schönen Sommertag aus den Federn. Runter zum Frühstück. Man muss sich Voucher von der Rezeption holen. Der Frühstücksraum ist sehr klein und eher ein Coffee to Go Shop.
    Entsprechen klein ist auch die Auswahl. Man erhält ein Heißgetränk, einen Saft nach Wahl (Wasser kann man genug bekommen). Dann kann man ein „Snack“ auswählen (Crossaint mit unterschiedlichen Belegen oder ein Souflee) und einmal eine kleine Packung Kornflakes. Naja. Man gewöhnt sich dran.



    Nach dem Frühstück fuhren wir los in die City. Erneut zum Time Square, von wo wir aus mit unserem New York Pass eine erste Sightseeing Tour mit dem Bus gen Süden starteten.








    Am Ground Zero stiegen wir aus und besichtigten das 9/11 Memorial inklusive Museum.





    Im Anschluss suchten wir das Motorrad, welches von Paul Jr. Designs für das 9/11 Memorial gebaut wurde. Das war gar nicht sooo einfach.





    Dann entschieden wir uns für eine Fahrt mit der Fähre rüber zur Freiheitsstatue (auch inkludiert in unserem Pass).


    Es war derweil ein kleines Wolkenlotto, aber schließlich hat es mit dem Sonnenschein auf der Skyline geklappt!







    Wieder auf dem Festland schauten wir noch am Heliport (da fällt mir ein, dass ich die ja noch gar nicht gezeigt habe….ich reiche die noch nach) vorbei bevor wir wieder in den Bus stiegen. Keine gute Idee. Ein Tipp: Am Anfang einsteigen und bis zum Ende fahren! Sonst hat man eine geringe Chance wieder an Bord zu kommen. Schließlich ergatterten wir einen Platz und stiegen irgendwo wieder aus, um etwas zu Abend zu Essen. Eine sehr schöne Kulisse hatte die Markthalle.

    Auf dem Heimweg zum Hotel:



    Ein Wunsch von mir war im Vorfeld bestimmte Fotospots anzusteuern, wie z.B. den Sonennuntergangsspot auf der Brooklynseite mit Blick auf die Skyline. So ging es nach dem Abendessen flott zum Hotel, um die entsprechende Ausrüstung nochmal eben zu wechseln. Dann 20min zum Wasser gelaufen und gerade so rechtzeitig angekommen, um das Spektakel miterleben zu dürfen. Im Anschluss noch die Skyline bei Nacht. Danach ab zum Ausruhen und Kraft für den nächsten Tag tanken!

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  7. #4
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  9. #5
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    7.6.16

    Wieder zum Time Square. Diesmal mit dem Bus die Nordtour fahren. Witzig war: Es war der gleiche Tourguide, wie am vorigen Tag, der uns bereits bekannt war. Lässiger Typ, der die Storys witzig rüberbrachte. Leider waren wir kurz vor dem Ziel stark dem Verkehr ausgeliefert und ohne Fahrtwind brutzelte die Sonne ziemlich von oben herab. Hier einige Impressionen:








    Für diesen Tag hatte ich vor einigen Monaten mich in Verbindung mit der Pressestelle der Grand Central Station Kontakt aufgenommen. Denn: Mit Stativ fotografieren im Gebäude ist nur mit vorheriger Genehmigung erlaubt und möglich.
    So hatte ich zwei Zeitfenster, einen nach der morgendlichen Rushhour und eine am Abend nach der abendlichen. Wer nähere Details zu meiner Fotoausrüstung möchte, die ich auf diesem Trip dabei hatte, kann mich gerne kontaktieren.














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  11. #6
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    Nach der Fotoaktion waren wir ein wenig ratlos, was wir als nächstes machen wollten. So entschlossen wir uns zum UN Gebäude am East River zu laufen. Angekommen stellten wir fest, dass man kostenlos nach vorheriger kurzer Anmeldung sogar in die öffentlichen Räumlichkeiten hineingehen kann.



    Viel zu sehen gab es nicht, aber dennoch coole Aktion für den Zeitvertreib. Leider schwing das Wetter um und wir suchten uns einige Optionen, die im Gebäude stattfanden. Dabei landeten wir zuerst bei Madam Wachsfigurenkabinett (im Pass inkludiert). Fazit: Mir hat es nicht gefallen. Gefühlt war es deutlich kleiner als das in Shanghai und das in Shanghai gefiel mir viel besser von der Atmosphäre als das hier in New York. Nach guten 30min waren wir wieder draußen und hatten immer noch massig Zeit. Also rein in die nächste Ausstellung: Die Kostüme von Star Wars. In den Räumlichkeiten konnte man zwischen drei Ausstellungen wählen, die ebenfalls im Pass inkludiert sind:






    Gemütlich suchten wir uns Abendbrot und machten uns entspannt auf den Weg wieder zur Grand Central Station. Diesmal bei Nacht:



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  13. #7
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    8.6.16


    Wieder früh aus dem Bett am dritten New York Tag an einem wunderschönen Sommertag.
    Heute auf dem Programm: Rockefeller Center am Morgen und Empire State in der Nacht. Auch hierfür hatte ich im Vorfeld ausgiebig Recherche betrieben, wie rum es am besten ist. Dafür extra eine Woche vor Abflug einen kleinen Gorillapod erworben, da es überall hieß: Keine Stative auf den Aussichtsplattformen. Im Endeffekt war es auch gut mit dem kleinen Ding zu arbeiten, denn so konnte ich bequem und relativ einfach die Gitterstäbe auf dem Empire State Building durchwinden. Mein Fazit: Mit einem Gorillapod kommt man auf beide Häuser problemlos rauf und kann auch entspannt seine Fotos machen. Das State Building hat Gitterstäbe und kleine Steinflächen, wo man die Kamera gut positionieren kann. Das Rockefeller dagegen hat auf der untersten Ebene große Glasflächen mit kleinen Lüftungsschlitzen. Auf der obersten hat man auch gute große Flächen, um das kleine Stativ aufzustellen. Jedoch durch die unterschiedlichen Ebenen keinen direkten freien Blick nach unten. Aber das ist glaube ich weniger das Problem.

    Rockefeller:









    Rockefeller, Empire State, USS Intrepid, sowie die guided Tour durch Rockefeller City waren im Pass inkludiert.

    Morgens waren wir also auf dem Rockefeller Center. Anschließend sollte es zur USS Intrepid gehen. Während des Besuches auf dem Flugzeugträger verschlechterte sich das Wetter und es zog ein kleiner sehr heftiger Regenschauer auf. Zum Glück fanden wir schnell eine Gelegenheit Mittag zu essen. Und es schüttete richtig aus allen Rohren!!!!






    Leider mussten wir dann mitten in diesem Gewitter zurück zum Rockefeller Center laufen, da wir die dortige Führung gebucht hatten. Von den Bustouren hatten wir diese komischen Regencapes dabei und so konnte das Kameraequipment geschützt werden. Ein hoch auf Sandalen! Hätte ich geschlossene Schuhe angehabt wären die mal so richtig durch gewesen!
    Gerade so pünktlich waren wir am Treffpunkt. Alle waren nass und durchgeweicht vom Regen draußen. Auf der Tour, die informativ war, aber ihren Reiz verloren hatte durch die nassen Klamotten habe ich keine Fotos gemacht.





    Irgendwie stieg von Stunde zu Stunde das Polizeiaufkommen um unseren aktuellen Standort und es gab die Info, dass Barack Obama in kürze für ein Interview erscheinen soll. Der Regen hatte aufgehört, aber die Wolken waren immer noch dicht! Super ich in New York AF1 auch und wieder keine Chance die AF1 zu fotografieren. Ich habe später Bilder gesehen. Dunkel, Wolken und Regen! Es machte auch einfach keinen Sinn raus nach JFK zu fahren. Daher warteten wir noch ca. 1.5 Stunden. Und da rollte dann die dicke Panzerlimo mit dem US Präsidenten an uns vorbei! Wow! Sein Dienstflugzeug nicht gesehen, dafür ihn aber.
    Im Anschluss sind wir ins Hotel gefahren, um uns umzuziehen und aufzuwärmen. Ich hatte ein wenig Angst, dass der Ausflug auf das Empire State ausfallen muss. Aber am frühen Nachmittag besserte sich das Wetter. Ich nutzte die Gelegenheit, um runter zum East River zu laufen und dort den berühmten Brückenshot der Manhattan Bridge zu vollziehen. Leider ein wenig die falsche Tageszeit gewählt. Es war noch dazu ein wenig viel los an Personen, die im Bild rumgehampelt sind. Der Heliport war voll mit Obamas Luftpark. Da standen doch tatsächlich zwei Osprey…








    Zurück zum Hotel und ab zum Empire State Building. Nach gut einer Stunde waren wir oben angekommen und der Wind bließ ganz gut, so dass einige Seiten unfotografierbar waren. Aber ich bin mit dem Resultat nach vorne vollkommen zufrieden!




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  15. #8
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    Irgendwie stieg von Stunde zu Stunde das Polizeiaufkommen um unseren aktuellen Standort und es gab die Info, dass Barack Obama in kürze für ein Interview erscheinen soll. Der Regen hatte aufgehört, aber die Wolken waren immer noch dicht! Super ich in New York AF1 auch und wieder keine Chance die AF1 zu fotografieren. Ich habe später Bilder gesehen. Dunkel, Wolken und Regen! Es machte auch einfach keinen Sinn raus nach JFK zu fahren. Daher warteten wir noch ca. 1.5 Stunden. Und da rollte dann die dicke Panzerlimo mit dem US Präsidenten an uns vorbei! Wow! Sein Dienstflugzeug nicht gesehen, dafür ihn aber.
    Im Anschluss sind wir ins Hotel gefahren, um uns umzuziehen und aufzuwärmen. Ich hatte ein wenig Angst, dass der Ausflug auf das Empire State ausfallen muss. Aber am frühen Nachmittag besserte sich das Wetter. Ich nutzte die Gelegenheit, um runter zum East River zu laufen und dort den berühmten Brückenshot der Manhattan Bridge zu vollziehen. Leider ein wenig die falsche Tageszeit gewählt. Es war noch dazu ein wenig viel los an Personen, die im Bild rumgehampelt sind. Der Heliport war voll mit Obamas Luftpark. Da standen doch tatsächlich zwei Osprey…








    Zurück zum Hotel und ab zum Empire State Building. Nach gut einer Stunde waren wir oben angekommen und der Wind bließ ganz gut, so dass einige Seiten unfotografierbar waren. Aber ich bin mit dem Resultat nach vorne vollkommen zufrieden!




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  17. #9
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    9.6.16:

    Nach dem wie immer wundervollen Frühstück sind wir wieder los in den Großstadtdschungel von New York.

    Die Sonne strahlte, als wir uns auf dem Weg zum Treffpunkt der guided Tour: Brooklyn Bridge machten. Klarer blauer Himmel. Gemütlich und entspannt führte uns der Guide auf die Brücke und informierte uns über interessante Eigenschaften und nützliche Informationen. Vor der Tour hatte ich für den Abend am Wassertaxischalter (beides im NY Pass) eine Sonnenuntergangstour auf dem Wasser gebucht.








    Nach der Brooklyn Bridge fuhren wir mit der U-Bahn zur Highline.


    Es ist eine stillgelegte Eisenbahnstrecke, die früher die örtliche Industrie versorgte und nun als öffentlicher Park hergerichtet wurde. An vielen Stellen ist die Natur eng mit den ehemaligen Schienenanlagen verbunden und schön im Einklang.







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  19. #10
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    Nach Abschluss sind wir zur nahegelegenen Penn Station, um uns für den morgigen Tag zu informieren. Wann fährt der Zug nach Middletown und wie teuer ist er, können wir schon die Karten kaufen….Ein Nebeneffekt war, dass wir dort gegessen haben und im gegenüberliegenden Postamt auch unsere Postkarten verschickt haben.
    Bis zur Abendtour hatten wir noch massig Zeit. Also beschlossen wir mit unserem NY Pass in einem Fahrradshop ein Fahrrad zu leihen und ca. 2 Stunden durch den Central Park zu fahren und dort ein wenig zu entspannen.





    Und wieder mit der U-Bahn Richtung Hafen. Treffpunkt war direkt neben dem P-Liner „Peking“.
    Das Schiff ist ein normales Wassertaxi, schippert jedoch gemütlich über den Fluss und dabei wir Live Informationen vorgetragen. Einen besseren Abschluss mit einem fantastischen Sonnenuntergang kann man für einen New York Aufenthalt meiner Meinung nach nicht haben.













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  21. #11
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    10.6.16:

    Das letzte Mal „Frühstück“ im Hotel. Danach Koffer packen, auschecken und ab zur Penn Station mit Sack und Pack. Dort überpünktlich angekommen mussten wir noch gute 1.5 Stunden warten. Wir mogelten uns einfach in den Amtrak Wartebereich mit hinein
    Der Zug fuhr pünktlich los und zeigte uns auf dem Weg nach Middletown noch einmal die Skyline von New York. Nach weiteren 1.5 Stunden standen wir also am Bahnhof von Middletown. Dort riefen wir bei unserem Vermieter an, dass er uns abholen möge. Ein bisschen später kam auch der kleine Transporter und fuhr uns zur Mietstation.
    In diesem Urlaub hatten wir uns für RoadBear entschieden. Sie unterhalten die neueste Camper Flotte in den USA (unser Gefährt hatte gerade einmal 8000 Meilen runter) und war vom Modell das neueste. Nach dem Papierkram zeigte uns eine deutschsprachige Angestellte den von uns anvisierten Camper. Ein ordentliches Teil, kleiner als beim letzten Mal und dennoch für bestimmte Zwecke zu groß…








    Middletown, NJ – Harriman State Park

    Nach dem Einräumen fährt man als erstes zum nächsten Supermarkt, um alles einzukaufen. 2 Stunden später hielten wir in 3 Einkaufswagen die Errungenschaften in den Händen und der Kassenzettel ging von meinem Knie bis zum Boden.
    Dann fuhren wir los in Richtung ersten Campingplatz. TIPP: Macht euch schlau und reserviert IMMER den ersten Campingplatz!!! Reserviert hatten wir nicht, aber von unserem Reisebüro einen State Park erhalten wo man übernachten könnte. Dort angekommen (gegen 19.00) mussten wir feststellen, dass es nur ein Park mit kleinem Strand ist. Man kann hier nicht stehen. Dann ging die Suche los in den dicken Büchern und im Internet nach einem naheliegenden Platz. Nach einer halben Stunde fanden wir zum Glück noch einen State Park, in dem man auch campen darf und die auch einen Platz für uns hatten!!!
    Dort angekommen: Essen kochen, Abwaschen und schlafen gehen.





    11.6.16:

    Harriman State Park – Hwy Nr. 1/Interstate 95 – Greenwich, Stamford, Bridgeport, New Haven, New London, Worden Pond Campground

    Der erste richtige Fahrtag. Wobei wir am Vortag schon gut was gefahren haben.
    Aufstehen, Frühstück, Camper ready machen und ab auf die Road.
    Viele Bilder habe ich heute nicht gemacht, da wir viel durch Städte gefahren sind und anschließend auf die Interstate. Die grobe Richtung war ein Campground in Rhode Island, ca 45min vom Flughafen entfernt. Bis zum Mittag war super Wetter. Auf dem Programm standen verschiedene Halte in New England. Leider zog das Wetter zu und es fing an zu schütten…..bis zum Abend. Erst gegen 20.00 Uhr hörte es wieder auf. Da hatten wir leider keine Lust bei Regen durch die verschiedenen Städtchen zu laufen. So sahen wir die Sehenswürdigkeiten nur von den Parkplätzen auf der Interstate, was meine Mutter ziemlich frustete. Am Abend stand das erste übliche Grillen auf dem Programm. Diesmal habe ich mich durchgesetzt und plädierte auf einen einfachen Grill!










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  23. #12
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    12.6.16:

    Worden Campground – Quonset Naval Airport – via Hwy. 138 nach Newport

    Die Sonne strahlte mir am morgen als ich aus dem Camper stieg entgegen. Heute stand die Rhode Island AirShow auf dem Programm.





    Näheres siehe im entsprechenden Thread!

    Nach der Airshow fuhren wir noch ca. 30min zu unserem Übernachtungsplatz. Ich war überrascht, dass die Campgrounds nicht überfüllt waren wegen der AirShow.



    13.6.16:

    Newport Campground – Newport – via I 195 – New Bedford – Cape Cod, von Bourne ab die 28 nach Falmouth, Barnstable dann auf die 6 und zum Nickerson State Park

    Nach meiner üblichen Laufeinheit am Morgen und dem Frühstück mussten wir den Camper zum ersten Mal dumpen. Das bedeutet: Abwasser (Schwarz+Grau) ablassen und Frischwasser wieder auffüllen. Beim ersten Mal ist da ein wenig Vorsicht geboten, aber nach ein paar Mal ist das auch Routine.


    Bevor wir weiter gen Norden fuhren, machten wir einen Abstecher nach Newport.











    Dann gings wieder auf die Interstate in Richtung Norden und Cape Cop. Wir passierten New Bedford und fuhren bei Bourne auf den Highway 28 nach Süden auf der Halbinsel Cape Cod. Man unterschätzt ganz schnell die Ausmaße der Halbinsel! Durch kleine Städtchen schlängelten wir uns mit dem zum Teil doch großen Camper die Straßen entlang. Am Nachmittag entschieden wir uns zuerst den Campground anzufahren. Denn es war auch schon wieder 16.00 Uhr. Dort angekommen entschieden wir uns dort zu bleiben und die Fahrt an die Spitze auf den morgigen Tag zu verschieben. Nach einem kleinen kalten und frischen Bad in dem nahegelegenen See gab es Abendessen und die Planung für den nächsten Tag. Darin befand sich auf die Planung für den Tag in Boston. Der nächstgelegene Campground zu Boston ist ein KOA ca. 100km entfernt. Es gibt einfach nichts Näheres an der Stadt bzw. dem urbanen. Schon im Vorfeld machte mir dieser Umstand viel zu schaffen. Aber mehr als auf einen zukommen lassen geht bei sowas nicht.




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  25. #13
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    14.6.16:

    Nickerson State Park – Cape Cod Spitze – Boston/Cape Cod KOA

    Immer wenn ich hier von einem State Park spreche heißt das für einen Camper: Keine Standversorgung. Also kein Wasser/Strom/Abwasser. Grundsätzlich haben wir immer nur Wasser und Strom genommen, da Abwasser deutlich teurer ist als Standplatz. Außerdem kann man an jedem Campground immer dumpen. Und die Tanks halten schon gut 2.5 Tage bei 3 Personen und normaler Nutzung. Den Generato nutzen wir den gesamten Zeitraum kein einziges Mal. Wenns kein Strom gab, gab es halt kein Strom. Kaffeewasser kann man auch auf dem Herd heiß machen.

    Auf geht’s wieder auf Cape Cod zu fahren. Diesmal, um ein wenig voran zu kommen fuhren wir auf der 6 gen Norden bis zur Spitze und tourten dort ein wenig durch die Dünen.













    Dann ging es die Nebenstrecke in Richtung Süden. Man sollte ein wenig Vorsicht walten lassen, wenn man mit einem Camper Nebenstrecken fährt. Zum großen Teil funktioniert es, jedoch können auf einmal Brücken auftreten, die zu niedrig sind!! Oder die Straßen sind nicht gerade gut ausgebaut und breit genug. In diesem Fall passte es und an uns zogen die idyllisch, riesigen Grundstücke mit ihren Häusern vorbei.




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    15.6.16:

    KOA – Botson – KOA

    Früh machten wir uns am heutigen Tage auf den Weg nach Boston. Das hieß vorher Frühstücken, Camper ready machen und dann noch ca. 1.5 Stunden auf der Autobahn gen Boston fahren. Da wir einen Camper haben, müssen wir den in einem Vorort stehen lassen. Die vom KOA meinten, dass es an den bestimmten Bahnstationen genug große Parkplätze gibt. Weit gefehlt. Die ersten drei waren voll. Auf dem vierten (in Richtung Innenstadt gesehen) fanden wir vier schöne Parkplätze und fuhren dann entspannt in die City. Diese Suche kann manchmal ein wenig Nerven aufreibend sein!

    In der City zuerst zum Visitorcenter, danach deren Empfehlung gefolgt auf eigene Faust den Freedom Trail abzulaufen. Vorbei an allen Sehenswürdigkeiten:























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    Am Ende angekommen fuhren wir per Schiff wieder zurück in die Innenstadt.

    Nach dem Mittagessen entschieden wir uns den Heimweg zum Campground anzutreten. Man braucht ja auch seine 2 Stunden dafür. Man stelle sich vor: Man campt in Bremerhaven, muss bis zum Flughafen Hannover fahren, dort parken, um von dort sich Hannover anzugucken.

    Den Nachmittag gestalteten wir entspannt auf dem Campground und mit der Planung für die weiteren Tage. Eigentlich wollte ich unbedingt kurz in Boston fotografieren, leider müssen wir mit dem Camper aufgrund des Gastanks einen weiten Umweg fahren, da man nicht durch Tunnels darf. Ein kleiner Hoffnungsschimmer war meine Mutter, denn sie wollte an den Strand was super kombinierbar gewesen wäre! Jedoch sahen wir ein, dass es vorne und hinten nicht klappte.

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