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Thema: Reisebericht: In ein unbekanntes Land

  1. #1
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    Standard Reisebericht: In ein unbekanntes Land

    Hallo Gemeinde,

    kürzlich durfte ich endlich meinen restlichen Urlaub von 2014 genießen. Und damit sich das auch lohnt, habe ich mir dafür ein ganz besonderes Ziel ausgewählt - Bhutan.

    Um auch den touristisch noch kaum erschlossenen Osten des Landes zu besuchen, war eine Anreise auf dem Landweg über Indien notwendig. Eines schönen Samstags ist es dann so weit. Unser Hauscarrier bringt mich also zunächst nach Delhi.




    Für die Statistik:

    Flug LH762, D-AIKM
    STD 12:10, STA 00:10 (+1)
    tatsächlich: 12:10 - 00:08 (+1)

    Sitz 26A

    ausreichend Beinfreiheit in der Premium-Eco



    etwas Abwechslung für unsere beiden Königlichen Hoheiten



    Mit Blick auf die Alpen ...




    ... und dann auf den Flughafen ...




    geht's über die 26L gen Osten.

    so kann der Urlaub beginnen



    Blick auf die Karpaten



    Ab der Türkei sehen wir dann nur noch eine geschlossene Wolkendecke. Wenden wir uns eben dem Filmangebot zu, das recht großzügig ausfällt. Für mich gerät der Flug zu James-Bond-Festspielen: "Spectre", "Casino Royale" und "Leben und Sterben lassen" verkürzen mir die Zeit.

    Dazwischen gibt's auch auch was zu essen.



    Hähnchenbrust-Piccata (allerdings nur das "normale" ECO-Essen, die Premium-Variante war schon vergriffen).

    Bei genauerer Betrachtung ist der Unterschied eher marginal: Beim Salat gäbe es noch eine Kirschtomate und ein Mozzarella-Bällchen und beim Brownie noch einen Klecks Sahne zusätzlich. Dafür darf ich dann beim Abendessen als Erster wählen. Das finde ich sehr aufmerksam.

    Zum Abendessen nochmal Hühnchen, diesmal eine asiatische Variante mit Sojasoße und Reis.




    Obwohl beim Gedeck auch ein Glas dabei ist, bekomme ich zum Bier (wahrscheinlich ein Automatismus) einen Plastikbecher.

    Insgesamt finde ich, lässt sich's in der Premium-Eco durchaus aushalten.

    die Flugroute



    Vor der Landung erhalten wir eine Zollerklärung, die für die Einreise auszufüllen ist. Später interessiert sich aber niemand dafür, die können wir so, wie wir sie ausgefütllt haben, nach der Einreise wegwerfen. Dafür ist ein Einreisezettel erforderlich, den wir vorab nicht bekommen. Außer der ersten Adresse in Indien enthält der Zettel aber keine Information, die es nicht auch im Reisepass oder im Visum gäbe. Für mich hat sich diese Formalität auch bei Einreisen in andere Länder irgendwie noch nie erschlossen.
    Einreise und Gepäckabholung sind nach 45 Min. erledigt und um 2:00 Uhr Ortszeit kann ich mich im Hotel, das sich in unmittelbarer Nähe des Flughafens befindet, zur Ruhe begeben. Da sich mein Körper in der Zeit aber noch nicht verschoben hat, komme ich nur auf etwa eine Stunde Schlaf. Um 6:00 Uhr klingelt bereits der Wecker wieder und nach einem schnellen Frühstück geht es zurück zum Flughafen für den Weiterflug nach Guwahati.

    Was auffällt, sind die unglaublich hohen Sicherheitsmaßnahmen. Auf der Zufahrt zum Flughafen gibt es alle paar 100 Meter Fahrzeugkontrollen. In dem Hotelviertel waren an allen Ecken bewaffnete Streifen unterwegs, die Hotelzufahrt war gesichert und alles Gepäck und auch wir wurden beim Betreten des Hotels wie am Flughafen kontrolliert.

    Den Flughafen darf nur betreten, wer eine Flugbuchung nachweisen kann. Diese wird zusammen mit dem Reisepass kontrolliert. Auch über den Gate-Bereich wachen Bewaffnete hinter verschiebbaren Stahlwänden.

    Angesichts dessen verkneife ich mir Fotos aus dem Terminal heraus. Diese wären sowieso nicht gut angesichts des unglaublichen bis zum Boden reichenden Dunstes, der dem Geruch nach zu urteilen sicher nicht nur der hohen Luftfeuchtigkeit geschuldet ist.

    Fortsetzung folgt ...

    Stefan
    Geändert von Moosacher (12.03.2016 um 15:02 Uhr)

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  3. #2
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    Weiter geht's jetzt also zunächst mit JetKonnect in gut zwei Stunden in den indischen Bundesstaat Assam, nach Guwahati.



    Flug S2 4687, VT-JLF, B737-800
    STD 9:30, STA 11:45
    tatsächlich 9:30 - 11:40

    Sitz 17B

    Obwohl der Flieger fast voll ist, sind in meiner Reihe und den beiden Reihen hinter mit die A-Plätze frei. Natürlich rücke ich ans Fenster. Nach dem großzügigen Platzangebot des letzten Fluges fühle ich mich hier wie im Schraubstock. Immerhin ist ja jetzt der Mittelplatz frei. Da Guwahati nur Zwischenstation ist, nehme ich an, dass die Plätze dann für die nächste Etappe vergeben sind.

    Ein kleines sehr gutes, leicht scharfes Früchstück gibt es auch.



    erste Annäherung an den Himalaya



    Ansonsten ist der Flug unspektakulär.

    eine Schwestermaschine in Guwahati



    Nach der Ankunft geht es ohne weitere Umstände und mit Bleifuß - soweit möglich - im Jeep-Konvoi (genauer gesagt im SUV-Konvoi) in Richtung Grenze. Der Verkehr ist ein absolutes Erlebnis. Es scheint nur eine einzige Regel zu geben: Vorfahrt hat, wer die besseren Nerven hat. Nachgegeben wird jedenfalls keinen Millimeter mehr, als unbedingt nötig. Und gedrängelt wird sowieso. Wo die eigenen Spuren nicht ausreichen, tut's auch die Gegenfahrbahn. Und wenn das auch nicht ausreicht, geht's eben neben der Straße weiter.

    unser Konvoi



    Beobachtungen unterwegs





    Besuch bei Fischern in einer kurzen Pause zum Beine vertreten


    die Familien sehen teils ihnen, teils unserem merkwürdigen Treiben zu


    die indische Seite des Grenzübergangs



    Fotografieren streng verboten. "Wenn ihr in drei Tagen wiederkommt und wir mit dem Renovieren fertig sind, dürft Ihr gerne fotografieren" meint der Grenzbeamte mit einem Grinsen. Der muss allerdings erst irgendwo aufgetrieben werden. Der kleine Grenzverkehr der Einheimischen (sowohl Inder als auch Bhutaner) wird nicht kontrolliert. Aber auch sonst geht es hier äußerst entspannt zu. Mit Jedem wird ein kleiner Smalltalk gehalten - das dauert zwar, aber hier hat man Zeit und wir sind auch im Urlaub.

    ein "Luxusbus" - zum Glück nicht unserer



    Um Bhutan zu bereisen, muss man bei einer der örtlichen Agenturen ein "rundum-sorglos-Paket" buchen. Dieses beinhaltet Transportmittel, Fahrer, Guide, Übernachtungen und Vollpension für den gebuchten Aufenthaltszeitraum und die geplante Route. Übernachtet wird in den der Agentur gehörenden oder mit dieser assoziierten Hotels. Ebenso gibt es in solchen die Mahlzeiten. Die Hotels entsprechen in etwa unseren Gasthöfen. In keinem einzigen waren wir aber schlecht untergebracht.

    Ein paar hundert Meter nach der Ausreise aus Indien übernimmt uns also unsere Begleit-Crew und bekommt gleich Arbeit. Die Einreise nach Bhutan gestaltet sich nämlich nicht ganz so einfach. Touristen verirren sich nur selten an diesen Grenzübergang und so muss der Guide den Grenzern erst mal erklären, was jetzt zu tun ist, welche Stempel für das Visum - welches an der Grenze erteilt wird - zu verwenden sind und was wo einzutragen ist. Bei der Einreise nach Bhutan werden die Fingerabdrücke der beiden Zeigefinger genommen und ein Passfoto wird auch gemacht. Der Umgang mit der Software für die Fingerabdrücke will gelernt sein und so sind die Abdrücke entweder zu dunkel oder zu hell oder sonst irgendwie nicht verwertbar. Es bedarf auf jedenfall immer mehrerer Versuche, bis das Programm zufrieden ist und jedesmal muss sich der Grenzbeamte mindestens dreimal bei irgend einem Programmteil neu anmelden. An den PC des Grenzbeamten ist ein zweiter Monitor angeschlossen, der zur "Kundschaft" hin ausgerichtet ist, so dass man mitverfolgen kann, was gerade passiert.
    Irgendwann haben dann Alle ihre Stempel und wir legen die ersten Kilometer auf bhutanischem Boden zurück.

    unser Bus für die nächsten zwei Wochen vor unserem ersten Hotel



    Nach einer ersten Übernachtung im Tiefland geht es am nächsten Tag in die Bergwelt.



    erste Begegnung mit der buddhistischen Kultur: Gebetsflaggen




    Noch sind die Straßen zwar gut ausgebaut, aber es deutet sich bereits an: für den Rest der Reise werden wir außerhalb von Ortschaften geschätzt keine 10 Meter geraden Straßenverlauf am Stück haben.




    Fortsetzung folgt ...
    Geändert von Moosacher (13.03.2016 um 15:10 Uhr)

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  5. #3
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    Wow! Tolle Bilder. Jetzt musste ich zuerst einmal Google Maps anwerfen, um heraus zu finden, wo Guwahati überhaupt liegt. Zu meiner Schande habe ich von diesem schmalen Korridor noch überhaupt nichts gewusst, der die Schwesternstaaten mit Indien verbindet.

    Ich bin richtig gespannt, wie's weitergeht!

    Viele Grüße
    Phil

  6. #4
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    Die nächsten Tage sind wir im weniger erschlossenen Osten des Landes unterwegs. Diesem Umstand und wohl auch der Jahreszeit ist es geschuldet, dass wir in den Hotels die einzigen Gäste sind. Nach den ersten etwa 30 km Straße ist es auch mit deren gutem Zustand vorbei. Von jetzt an werden wir auf mehr oder weniger gut ausgebauten Forststraßen unterwegs sein. So ist auch die Durchschnittsgeschwindigkeit von max. 20 km/h, die wir an den Tag legen, nicht weiter verwunderlich. Unser Fahrer erzählt auch, dass er den 4. und 5. Gang unseres recht neuen Busses noch nie verwendet hat.

    dörfliches Leben


    zum Trocken aufgehängtes Fleisch


    ein Supermarkt


    ein Beobachter unseres Treibens am Straßenrand



    Neben der Landschaft, die sich leider noch ziemlich im Winterschlaf befindet, sind die touristischen Höhepunkte des Landes die verschiedenen buddhistischen Tempel, Klöster und Dzongs (sprich: Zonk). Dzongs sind festungsartig ausgebaute Klöster, in denen auch heute noch die Verwaltung des jeweiligen Bezirks untergebracht ist. Ähnlich wie bei unseren Burgen waren sie auch Zollstationen, dienten aber auch als Zufluchtsort für die im Umkreis wohnende Bevölkerung im Falle von kriegerischen Auseinandersetzungen.

    Den jeweiligen Versammlungsraum der Mönche in den Tempeln und Klöstern darf man nur ohne Schuhe betreten. Zwar habe ich dafür noch dicke Socken dabei, trotzdem fange ich mir beim ersten Tempelbesuch prompt eine Erkältung ein. Wegen der dicken Mauern der meist alten Gebäude sind die Räume und vor Allem die Böden ziemlich kalt. Und schließlich sind wir inzwischen auf über 1.000 m angekommen und da ist es schon erheblich kühler, als im Tiefland an der indischen Grenze, wo wir noch sommerliche Temperaturen hatten.

    unser erster Tempel


    Gebetsmühlen



    In den Innenräumen darf man im Normalfall nicht fotografieren. Hier dürfen wir es ausnahmsweise.








    Die Rosetten werden traditionell aus Yak-Butter hergestellt und jedes Jahr ausgetauscht. Bei den Opferlichtern, die im ersten Bild erkennbar sind, wird ebenfalls Yak-Butter verwendet. Ähnlich wie bei unseren Kerzen, die ja auch nicht mehr aus Bienenwachs sind, gibt es aber auch hier inzwischen Ersatzmaterialien. Wo diese noch nicht verwendet werden - so wie in diesem Tempel - riecht es leicht ranzig.

    Etwas Flora und Fauna gibt es trotz der winterlichen Jahreszeit auch:






    Gebetsfahnen gehören zu unseren stetigen Begleitern an allen möglichen Stellen.




    Typisch buddhistische Bauwerke sind neben den oben erwähnten Tempeln und Klöstern die Chörten oder Stupas. Stupas symbolisieren die Lehre Buddhas und kommen in vielen Formen und Größen vor.

    Dieser hier ist ein sehr großer.



    die Kleinstadt Trashiyangtse



    Anfang Februar feiert man in Bhutan Neujahr. Aus diesem freudigen Anlass gibt's zum Abendessen örtlichen "Wein" aus Mais. Er schmeckt im Wesentlichen wie leicht mit Alkohol versetztes Wasser und hat einen entfernten Anklang an den chinesischen Hirseschnaps.

    Das kann also nicht die Ursache für die weitere Art und Weise unserer Fortbewegung sein ...




    Fortsetzung folgt ...

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  8. #5
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    Zitat Zitat von Moosacher Beitrag anzeigen
    erste Annäherung an den Himalaya
    Schaut doch etwas nach dem Kangchenjunga-Himal aus, also gleich der Nr. 3 der Bergwelt.

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  10. #6
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    @Machrihanish: dann warte mal das Ende des Berichts ab ...

  11. #7
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    Ab jetzt heißt es "Go West". Die nächsten Tage befahren wir die einzige Straße, die es zwischen Ost- und West-Bhutan gibt. Eine schön ausgebaute Straße darf man dabei aber nicht erwarten - allerdings muss man eine Überlastung durch zu viel Verkehr auch nicht befürchten.






    Unterwegs besuchen wir immer wieder Klöster oder Tempel.






    Keine Angst, ich zeige nicht alle. Und das war auch das letzte Kloster, in dem wir im "Allerheiligsten", dem Versammlungsraum der Mönche fotografieren dürfen.

    ein Supermarkt



    der Nationalsport der Bhutaner



    Das Ziel ist hierbei eine kleine Tafel mit einer noch kleineren Zielscheibe, auf die aus 145 m Entfernung gezielt wird. Schießstände gibt es überall im Land und in fast jedem Gelände. Sonntags findet man die Männer eines jeden Dorfes ziemlich sicher dort. Dabei geht es recht lautstark und sehr fröhlich zu. Es treten immer zwei Mannschaften gegeneinander an. Dabei steht der Sport absolut im Vordergrund. Trifft jemand das Ziel, so wird das von der gegnerischen Mannschaft mit Tänzen und Gesang (na ja, was man so Gesang nennen kann) gefeiert.

    sonntägliche Ruhe



    Wobei es auch unter der Woche nirgends hektisch zugeht.

    Auffällig sind die unglaublich vielen streunenden Hunde überall. Die sind aber Menschen gegenüber absolut friedlich. Ein bisschen Neugierde vielleicht, ein paar Meter nebenher Traben in der Hoffnung auf Anschluss an ein Rudel, dann geht's wieder ab in das nächste ruhige Eckchen. Abends und Nachts geht's aber richtig zur Sache, da wird um jeden Zentimeter Revier gekämpft. Das führt dann zu stundenlangen Bell-Konzerten.

    Hunde gelten in Bhutan als Reinkarnation von Mönchen, die es mit den klösterlichen Regeln nicht ganz so genau genommen haben. Deshalb werden sie von den Menschen geduldet und vielleicht auch ein bisschen bemitleidet. Besonders an und in den Klöstern gibt es besonders viele Hunde. Sie erhalten dort die von den Gläubigen gespendeten Speisen, die von den Mönchen selbst nicht verzehrt werden.

    Ausblick


    Linienbus



    ein Mittagsimbiss unterwegs




    Das königliche Paar wird im Land hoch verehrt. Man kann praktisch nirgends hinsehen, ohne nicht mindestens ein Bild des Königs im Blickfeld zu haben. Hier neben einem im Land durchaus üblichen Symbol für Glück und Fruchtbarkeit. Und scheinbar hat es auch gewirkt. Am Tag vor unserer Abreise wurde der Thronfolger geboren.




    Wir nähern uns dem hösten Punkt unserer Reise. Mit zunehmender Höhe ändert sich auch das Klima.








    Geschafft - der Pass Trumshing-La auf etwas mehr als 3800 m. Standesgemäß in Wolken gehüllt.




    Mehr Aussicht gibt's wieder in der nächsten Folge ...
    Geändert von Moosacher (20.03.2016 um 18:54 Uhr) Grund: Rechtschreibung

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  13. #8
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    Nach dem höchsten Punkt unserer Reise kommen wir im Bumthang-Tal, einem Hochtal auf 2.600m an. Dort erwartet uns eine recht rustikale, aber sehr gemütliche Unterkunft.




    Die Zimmer werden mit Holzöfen beheizt.




    Dazu steht vor jedem Zimmer eine große Kiste mit Holzscheiten zur "Selbstbedienung".

    die Küche



    der Speiseraum



    Anläßlich des Neujahrsfestes hat der König den ersten Monat des neuen Jahres zum vegetarischen Monat erklärt. Das Schlachten von Tieren, der Import und der Handel mit Fleisch ist in dieser Zeit nicht gestattet. Und so werden auch wir zu Vegetariern. Die Küche dieses Hotels ist die Kreativste der ganzen Reise und so genießen wir hier sehr gute fleischfreie Gerichte, die sich wohltuend von der sonstigen Verpflegung während dieser Reise unterscheiden, die doch recht eintönig ist.



    Dieses Hochtal erinnert mich stark an unsere Voralpenlandschaft. Immer wieder werde ich aber daran erinnert,in welcher Höhe wir hier unterwegs sind, sobald ich in mein gewohntes Schritt-Tempo verfalle - da gerate ich dann doch recht schnell aus der Puste.




    Klöster gibt es auch hier allerorten in unterschiedlichen Ausführungen.








    In Bumthang, dem Hauptort des gleichnamigen Tals gibt es eine von einem Schweizer aufgebaute Brauerei.




    Hier entsteht das "Red Panda", ein Weißbier, das mir aber nicht besonders schmeckt. Er verkauft auch selbstgemachten Käse und Honig. Beides bekommen wir in unserem Hotel serviert und beides schmeckt ausgezeichnet.

    der Ort Bumthang



    Bumthang hat auch einen kleinen Flughafen, der von Paro (dem einzigen internationalen Flughafen Bhutans) aus angeflogen wird.

    In einem Nebental können wir in einem der zahlreichen Tempel einer Versammlung der Mönche beiwohnen. Die Rituale und Gesänge sind unglaublich eindrucksvoll und intensiv, gleichzeitig aber auch sehr gewöhnungsbedürftig durch die für unsere Ohren ungewohnten Instumente und Tonfolgen.

    der Tempel



    eine Sutra, ein Gebets- und Meditationstext



    Unter intensiver Beobachtung ...



    ... und mit kurzen Ausblicken auf den Himalaya ...



    geht's weiter in Richtung Westen.

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  15. #9
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    Täglich steht mindestens ein Pass auf dem Programm.






    Die Farben der Gebetsfahnen stehen übrigens für die fünf Elemente Feuer, Wasser, Luft, Erde und den Äther oder das Unfassbare.

    Der westliche Teil Bhutans ist auch die Gegend mit den großen Dzongs, also den Klosterfestungen. Die kann ich Euch nicht ersparen. Das wäre etwa wie ein Reisebericht über Bayern ohne Königsschlösser.

    der Dzong von Trongsa




    auch Mönche müssen einkaufen



    Ausgesprochen weltliche Genüsse erwarten uns diesmal in unserem Hotel. Da gibt es zum ersten Mal auf dieser Reise eine richtig schöne heiße Dusche und dann hat auch noch jemand die Kühltruhe geplündert und es gibt Rindfleisch - trotz des ausgerufenen vegetarischen Monats. Zwar natürlich keinen Braten - eher in der Form, die man vom Chinesen als "doppelt gebratenes Rinfleisch" kennt.

    der Trongsa-Dzong von der anderen Talseite aus



    Das Gebäude mit dem Turm rechts oben ist Teil des Dzongs. Es diente als Beobachtungsturm, um potenzielle Angreifer rechtzeitig erkennen zu können.

    Und immer wieder Pässe.






    Solche Stupas gibt es an jedem Pass. Sie befinden sich immer zwischen den Fahrspuren, damit sie von den Autos gegen den Uhrzeigersinn passiert werden können. Viele drehen auch eine schnelle Runde um die Stupa. Dabei geht es nicht unbedingt ehrfürchtig zu, das kann auch mal - so es das Auto hergibt - mit quitschenden Reifen geschehen.

    Yaks



    ein Bergdorf auf etwa 3.000 m ...



    ... und das dazugehörige Kloster ...



    ... mit üppigen Verzierungen ...



    ... und Sagengestalten



    im Gegensatz dazu die bescheidenen Werkstätten der Mönche




    Zu den großen und bekannten Dzongs gehört der Dzong von Punakha.




    In der nächsten Folge besuchen wir dort das jährliche Klosterfest.

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  17. #10
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    Kommen wir gleich zur nächsten Folge, dem Klosterfest. Dieses ist der Höhepunkt des Jahres und dauert mehrere Tage. Wir verbringen etwa einen halben Tag bei dem Fest.




    Nicht nur zu einem solchen Anlass, sondern allgemein ist für männliche Besucher eines Tempels bzw. Klosters die traditionelle Kleidung vorgeschrieben und die besteht in erster Linie aus dem recht kompliziert zu wickelnden Oberteil, das einem Bademantel nicht unähnlich ist. Dazu kommt dann der Schal, der bei "Normalsterblichen" weiß oder besser gesagt beige ist. Mönche und andere Würdenträger wie beispielsweise Richter oder Abgeordnete haben jeweils ihre eigenen Farben. Beim Schuhwerk sieht man dafür nicht so genau hin.




    Die Damen tragen neben bodenlangen Wickelröcken bunte Oberteile und einen bunten Schal. Dabei gilt: je bunter, desto edler.

    Für uns Touristen gelten diese Vorschriften zwar nicht, eine lange Hose bzw. ein langer Rock und ein Oberteil, das die Arme bedeckt und einen Kragen hat, soll aber schon sein.

    Auffällig ist übrigens, dass diese traditionelle Bekleidung auch im Alltag sehr viel getragen wird.

    Das Fest selbst beginnt am ersten Tag mit stundenlangen Tänzen im immer gleichen monotonen Rhythmus, die den Festplatz spirituell reinigen sollen. Einerseits ist das für uns zwar nicht besonders spannend, andererseits ist dieser erste Tag mit den wenigsten Einschränkungen für Besucher verbunden.






    ein Blick hinter die Kulissen



    halb Bhutan ist gekommen



    Getanzt wird nicht nur im Kloster, sondern auch davor. Dabei ist Synchronität nicht wichtig, sondern vielmehr das persönliche sich versenken des einzelnen Tänzers in die Musik. Und wirklich "bierernst" geht es auch nicht zu - es ist einfach ein fröhliches Fest.








    Nach den Tänzen geht's dann in einer Prozession zum abschließenden "Orangenwerfen" am Fluss.
    Dieser Brauch geht darauf zurück, dass der Sage nach ein Überfall der Tibeter mit dem Ziel, die in dem Kloster aufbewahrten Reliquien zu entführen, erfolgreich abgewehrt werden konnte. Warum deswegen ausgerechnet Orangen in den Fluss geworfen werden, weiß ich allerdings auch nicht.








    Am Fluss wird dann erstmal wieder getanzt.




    Warten auf die Orangen



    Von der örtlichen Jugend werden sie umgehend aus dem Wasser gefischt.




    Nach so viel Trubel wird's in der nächsten Folge wieder ruhiger - zumindest vorübergehend ...

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  19. #11
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    Nach diesem kulturellen Highlight machen wir uns auf den Weg in die Hauptstadt Bhutans, nach Timphu.

    Auf dem Weg dorthin kommen wir durch malerische Dörfer ...






    ... mit interessant bemalten Häusern.




    Wir queren mal wieder einen Pass, auf dem diesmal nicht weniger als 108 Stupas stehen.






    Die Zahl 108 hat im Buddhismus eine besondere Bedeutung. Man umrundet ein Heiligtum entweder 3 mal, 8 mal oder eben 108 mal.

    Von hier aus sollten wir eigentlich diese Aussicht haben.




    In der Praxis sieht's leider nur so aus.




    Die Hauptstadt Timphu.






    Natürlich gibt's hier auch einen Dzong. Das Gebäude schräg rechts hinter dem Dzong ist das Abgeodnetenhaus.
    Das gerade so zu erkennende Gebäude am rechten Bildrand oberhalb des Parkplatzes ist übrigens die königliche Residenz. Auch aus der Nähe betrachtet ist das ein recht unscheinbares Anwesen. Die Königsfamilie verzichtet bewusst auf großen Prunk und lässt sich auch bei vielen Gelegenheiten ohne großes Aufgebot an Security und sonstigem Hofstaat sehen, was ihr hohes Ansehen bei der Bevölkerung einbringt. Sie fühlt sich im besten Sinne in erster Linie dem Wohl des Volkes verpflichtet.

    Da auch in diesem Dzong noch die Verwaltung - und in diesem Fall sogar die der Hauptstadt - untergebracht ist, ist eine Besichtigung erst nach dem Ende der offiziellen Arbeitszeit möglich. Auch werden hier Personen und Taschen gescannt.






    In der Stadt steht auch eine große Stupa, der König-Gedächtnis-Chörten. Dort findet eine "Wallfahrt" zu Ehren des neugeborenen Thronfolgers statt.






    Die meister der Teilnehmer werden die Stupa mit Sicherheit 108 mal umrunden.

    Über der Hauptstadt thront seit jüngerer Zeit dieser überdimensionale Buddha.




    Aber auch ganz Weltliches ist bemerkenswert:
    Im Bad meines Hotelzimmers gibt es einen "Mirror Defogger". Hatte ich bisher - glaube ich - auch noch nie.




    Fortsetzung folgt ...

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  21. #12
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    Da wir uns gerade in der Hauptstadt befinden, lohnt es sich vielleicht, Bhutan noch etwas näher zu betrachten. Bhutan ist etwa so groß wie die Schweiz, hat aber nur 700.000 Einwohner. Nach Brutto-Inlansprodukt-Statistik gehört Bhutan zu den ärmsten Ländern der Welt. Dass diese Statistik - wie so viele andere auch - aber nicht sonderlich aussagekräftig ist, was die tatsächlichen Lebensumstände betrifft, hat der Vater des heutigen Königs seinerzeit sehr treffend formuliert, als er das Brutto-Nationalglück "erfunden" hat. Tatsächlich hat man in Bhutan nicht das Gefühl, ein "armes" Land zu bereisen. Natürlich sind die Lebensverhältnisse vergleichsweise einfach, ein Großteil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft und ist weitgehend Selbstversorger. Krankenversorgung und Schulsystem sind kostenlos und beides existiert nicht nur auf dem Papier. Beispielsweise sprechen fast Alle auch in entlegeneren Gegenden ein hervorragendes Englisch, so dass eine Kommunikation praktisch überall gut möglich ist. Im Gegensatz zu dem ein oder anderen Nachbarland ist Bhutan auch ziemlich sauber und hat eine gute sanitäre Infrastruktur. Nirgendwo sind uns Bettler oder schlecht gekleidete Menschen begegnet, auch nerven keine fliegende Händler. Selbst in Menschanansammlungen wie etwa bei dem Klosterfest oder hier in der Hauptstadt bei der "Wallfahrt" oder auf Märkten habe ich nie ein "ungutes" Gefühl. Taschendiebstahl oder ähnliches gibt es nicht. Der Buddhismus ist weit verbreitet und dessen Grundsätze werden allgemein sehr ernst genommen. Ein gutes persönliches Charma steht über allem.

    Alles in Allem geht von dem Land und den Bewohnern eine große Gelassenheit und insgesamt eine sehr positive Athmosphäre aus. Der Begriff "Nationalglück" hat also durchaus seine Berechtigung und ist nicht nur eine politische Parole.

    Leider geht auch die schönste Reise einmal zu Ende und so steht unsere letzte größere Etappe bevor.
    Zunächst sehen wir uns jedoch noch ein bisschen in der Hauptstadt um.

    eine Werkstatt für Tempelmalereien



    die Herstellung von handgeschöpftem Papier



    verschiedene Reissorten auf dem Markt



    "Bonbons"



    Diese "Bonbons" sind aus Yak-Käse und steinhart.

    Mandarinen



    Unsere letzte Etappe führt uns jetzt also - wie sollte es anders sein - durch weitere Gebirgslandschaften ...




    ... nach Paro, der Stadt mit dem einzigen internationalen Flughafen von Bhutan.

    Paro





    der Dzong von Paro





    Ein letzter Ausflug führt uns zu einem absoluten Muss - dem Tigernest-Kloster. Dieses liegt abseits in den Bergen auf rund 3.000 m und ist nur in etwa 2 1/2 Stunden zu Fuß erreichbar.






    Auf dem Weg dorthin gibt es einen Gasthof. Den hat auch die hiesige Vogelwelt für sich entdeckt, denn bekanntlich fällt von den Besuchern dort immer etwas ab.

    Gelbschnabelkitta



    ein leider noch unbekannter Geselle



    Pagodenstar



    Auf dem Gelände des Klosters selbst herrscht absolutes Fotografierverbot. Hier müssen wir am Eingang alles technische Equipment abgeben, so dass ich Euch von diesem Kloster keine weiteren Fotos zeigen kann.

    In der nächsten Folge wird's endlich wieder aviatisch.
    Geändert von Moosacher (07.06.2016 um 08:00 Uhr)

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  23. #13
    Full Member Avatar von Moosacher
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    Machen wir's nicht so spannend und gleich mit der nächsten Folge weiter.

    Wie erwähnt hat Paro einen internationalen Flughafen - und der sieht so aus:






    Direkt aus dem Fenster meines Hotelzimmers kann ich diese Aufnahmen machen. Leider sind die Lichtverhältnisse um diese Tageszeit - wie fast an jedem Tag - noch nicht optimal.

    Drukair A5-JSW






    Paro gehört zu den Flughäfen, die nur mit besonderer Lizenz angeflogen werden dürfen.
    Am Flughafen selbst geht es recht entspannt zu. Und obwohl er inmitten eines miltärischen Sperrgebiets liegt, ist das Fotografieren absolut kein Problem. Das Bodenpersonal ist sogar bei der Anfertigung von Selfies mit dem eben genutzen Flieger im Hintergrund behilflich. Ankommende bzw. abfliegende Passagiere laufen kreuz und quer über das Vorfeld.

    Während wir auf unseren Flug nach Delhi warten, ist überraschend viel Betrieb.

    Bhutan Airlines A5-BAB



    Drukair A5-RGG




    Drukair A5-JSW



    Drukair A5-RGF



    Drukair A5-RGH



    Damit ist die gesamte Drukair-Flotte auf dem Hof - und abgelichtet.

    A5-RGG wird uns nach Delhi bringen.




    Je nach Buchungslage wird Delhi direkt angeflogen oder mit einer Zwischenlandung in Kathmandu. Bei unserem Flug ist letzteres der Fall. Unserem Guide gelingt es, für uns Plätze auf der rechten Seite zu organisieren, so dass wir einen Blick auf die Gipfel des Himalaya haben.

    Zunächst heißt es jedoch, über den engen Tälern Bhutans Höhe zu gewinnen.




    Eine kleine Verpflegung gibt es auf dem einstündigen Hüpfer auch.




    Die beiden Teilchen sind herzhaft mit Käse bzw. Mais gefüllt und insgesamt recht trocken.

    Und dann wird's spektakulär.




    Mount Everest und Lhotse



    Mount Everest



    Fortsetzung folgt ...
    Geändert von Moosacher (02.04.2016 um 20:47 Uhr)

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  25. #14
    Schneekönig Avatar von munich
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    Was für eine beeindruckende Bergwelt!!!

    Und Dir, Moosacher, auch auf diesem Weg ein herzliches Schankedön für Deinen Reisebericht
    Gruß
    Robert alias munich alias Schneekönig

    'Man müsste die Gelassenheit eines Stuhles haben. Der muss auch mit jedem Arsch zurechtkommen'

    "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
    Alexander von Humboldt

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  27. #15
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    Und schon beginnt der Abstieg nach Kathmandu.






    die 2015 (?) verunglückte Turkish A330





    eine Auswahl an Maschinen von Nepal Airlines



    Für die in Kathmandu zusteigenden Passagiere gibt es offensichtlich Bordkarten ohne Platzangabe. Sie werden einfach der Reihe nach auf die freien Plätze verteilt. Dies führt zu diversen Diskussionen, wer wo sitzen oder nicht sitzen kann/darf/will. Die Kabinencrew hat das aber bestens im Griff (dürfte nicht das erste Mal sein) und regelt das sehr freundlich, aber trotz dem in einer Art, die keinen Widerspruch duldet. Neben mir kommen zwei Herren zu sitzen mit deutlich wahrnehmbaren Körperausdünstungen.

    Nach gerade mal gut 30 Min. geht's auch schon weiter und wir erheben uns wieder in die Lüfte, diesmal endgültig in Richtung Delhi.






    Und schon wieder gibt's was zu Essen (natürlich vegetarisch).




    Damit wenden wir uns endgültig vom Himalaya ab. Der Anflug nach Delhi zeiht sich dann aber einigermaßen hin, denn zuerst legen wir in einem ausführlichen Holding ein paar Kunstflugeinlagen hin.




    Anflug auf Delhi



    Air India B787



    Kam Air B767-200, YA-KAM



    Da wir jetzt zwar gegen 14:15 Uhr angekommen sind, aber erst nach Mitternacht weiterreisen, reisen wir nochmal ganz offiziell nach Indien ein und machen einen kurzen Abstecher nach Delhi. Das Prozedere ist ja nun auch schon bekannt und so geht das recht flott.

    Eine Folge gibt's noch.

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