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Thema: Dritte Bahn - noch mal ganz von vorne gedacht.

  1. #226
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    Zitat Zitat von T.H. Beitrag anzeigen
    "Seriöse" Berichterstattung on its finest.
    https://www.merkur.de/lokales/leserb...n-8489394.html
    Merkur nennt es Kommentar, verzichtet aber bewusst auf den Kommentar mit der Gegendarstellung.
    Nein, MM nennt das nicht "Kommentar" und es ist auch keine "Berichterstattung". Das sind Leserbriefe, die sich auf den oben zitierten Kommentar beziehen. Leserbriefe drücken immer die Meinung des Lesers und nicht der Zeitung aus. Wenn Sie eine Gegendarstellung zu einem Leserbrief möchten, müssen Sie dazu halt zur Feder greifen.
    ... @Zaungast: ich warte immer noch auf die Nennung der Branche deines Bekannten.
    Scheinbar läßt Sie diese wirklich nebensächliche Information nicht zur Ruhe kommen. Also bitte. Zum einen, ich hatte in (#151 und #162) nicht von einem Bekannten gesprochen, sondern von Schilderungen aus dem Bekanntenkreis. Das mag jetzt verwundern, aber ich halte die Frage, wie sich die Wichtigkeit von geschäftlichen Flugreisen entwickelt, tatsächlich für relevant und habe das Thema entsprechend mehrfach angesprochen. Es war so ziemlich alles dabei, von der paar Mann Klitsche, bis zum Groß-Konzern, aber alles Firmen, die produzierend international tätig sind. Trotzdem ist das natürlich nur ein absolut subjektiver Erfahrungswert, den ich deshalb mit repräsentativen, langfristigen Zahlen des ADV hinterfüttert habe. Aber auch letztere wollten Sie nicht akzeptieren. Wenn Sie als Vertreter >>der<< Industrie andere Erfahrungen gemacht haben, dann ist das halt so. Als Einzelmeinung ist das für mich völlig ok.
    Wäre damit jetzt diese Frage jedenfalls so weit beanwortet, dass Sie ein Klarstellung i.S.v #224 in Betracht ziehen könnten? Da steckt übrigens viel weniger böse Absicht dahinter, als man vermuten könnte. Die Diskussion dreht sich halt z.T. um die Frage, wie schwierig eine AG-Umwandlung tatsächlich durchzuführen wäre. Und da liefert halt ein "ich sehe das aus Fachkenntnis mit Einsicht in leider nicht öffentliche Dokumente so ..." einen anders zu gewichtenden Beitrag als "ich meine ...".
    Geändert von Zaungast (17.07.2017 um 07:49 Uhr)

  2. #227
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    Zitat Zitat von Zaungast Beitrag anzeigen
    Nein, MM nennt das nicht "Kommentar" und es ist auch keine "Berichterstattung". Das sind Leserbriefe, die sich auf den oben zitierten Kommentar beziehen. Leserbriefe drücken immer die Meinung des Lesers und nicht der Zeitung aus. Wenn Sie eine Gegendarstellung zu einem Leserbrief möchten, müssen Sie dazu halt zur Feder greifen.

    Scheinbar läßt Sie diese wirklich nebensächliche Information nicht zur Ruhe kommen. Also bitte. Zum einen, ich hatte in (#151 und #162) nicht von einem Bekannten gesprochen, sondern von Schilderungen aus dem Bekanntenkreis. Das mag jetzt verwundern, aber ich halte die Frage, wie sich die Wichtigkeit von geschäftlichen Flugreisen entwickelt, tatsächlich für relevant und habe das Thema entsprechend mehrfach angesprochen. Es war so ziemlich alles dabei, von der paar Mann Klitsche, bis zum Groß-Konzern, aber alles Firmen, die produzierend international tätig sind. Trotzdem ist das natürlich nur ein absolut subjektiver Erfahrungswert, den ich deshalb mit repräsentativen, langfristigen Zahlen des ADV hinterfüttert habe. Aber auch letztere wollten Sie nicht akzeptieren. Wenn Sie als Vertreter >>der<< Industrie andere Erfahrungen gemacht haben, dann ist das halt so. Als Einzelmeinung ist das für mich völlig ok.
    Wäre damit jetzt diese Frage jedenfalls so weit beanwortet, dass Sie ein Klarstellung i.S.v #224 in Betracht ziehen könnten? Da steckt übrigens viel weniger böse Absicht dahinter, als man vermuten könnte. Die Diskussion dreht sich halt z.T. um die Frage, wie schwierig eine AG-Umwandlung tatsächlich durchzuführen wäre. Und da liefert halt ein "ich sehe das aus Fachkenntnis mit Einsicht in leider nicht öffentliche Dokumente so ..." einen anders zu gewichtenden Beitrag als "ich meine ...".
    Ich bezweifle doch stark, dass nur diese beiden Leserbriefe zum Kommentar eingetrudelt sind. Der Merkur ist ja darfür bekannt, dass gewisse Redakteure/Autoren bewusst Stimmung gegen die 3. Bahn machen. Gewisse Lokal-Redaktionen der SZ übrigens auch.

    Sehr gut, also ist dein Argument der abnehmenden Dienstreisen aufgrund von Videokonferenzen, etc. schlichtweg falsch und einfach als subjektive Behauptung in den Ring geworfen worden. Danke für die Klarstellung.
    - Wie zitiert hier ein werter Forumsuser doch: Gefährlich ist die Weltanschauung derer, die die Welt nicht angeschaut haben...
    Geändert von T.H. (17.07.2017 um 08:00 Uhr)

  3. #228
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    Der liebe Horst Drehhofer:
    https://www.merkur.de/politik/interv...m-8491542.html

    Laut Interview stört es ihn überhaupt nicht, wenn in den nächsten 1, 2 Jahren immer noch keine Entscheidung zur 3. Bahn gefallen ist.
    Dazu fällt einem nichts mehr ein.

  4. #229
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    Zitat Zitat von Zaungast Beitrag anzeigen
    Weder bin ich die Gegner der Startbahn, noch habe ich das je bestritten - mal beginnenden Alzheimer ausgeschlossen. Ich behaupte nur, dass das sehr viel schwieriger ist als allgemein angenommen bzw. von manchem auch gezielt so behauptet. Und dass es in der Politik tatsächlich sehr viel weniger Unterstützer für diese "Lösung" gibt, als man meinen möchte.
    Was ist denn mit diesem ominösen Fraktionspapier, mit dem Huber et.al. letztes Jahr gewedelt haben. Entweder ist der Inhalt im wesentlichen bedeutungslos für eine konkrete Lösung, oder man kann damit wirklich die "GmbH abfackeln", aber mit der Gefahr eines "Weltenbrandes" für die CSU.
    Letztendlich - und das müssen wohl sowohl Gegenr als auch Befürworter des Ausbaus leider akzeptieren - geht es bei all diesen Klüngeleien wohl mehr um Machtkämpfe - oder bei dem einen oder anderen auch um politische Denkmale - als um das Projekt an sich.
    Dann tippe ich mal auf beginnenden Alzheimer oder? So lange sind diese Zitate von Ihnen ja nun nicht her:

    Zitat Zitat von Zaungast Beitrag anzeigen
    Der Konsortialvertrag als privater Vertrag unter den Gesellschaftern ist in der Tat vertraulich - nur weniges wie die o.g. Passage wurden veröffentlicht.

    Entscheidend ist aber "Der Gesellschaftsvertrag oder die Satzung der formwechselnden Gesellschaft kann eine größere Mehrheit...bestimmen".
    Und genau das tut er - nämlich Einstimmigkeit. Der Gesellschaftsvertrag ist, wie ich oben angegeben habe, öffentlich im Registergericht einzusehen. Link kann ich allerdings keinen nennen.
    Zitat Zitat von Zaungast Beitrag anzeigen
    Der Passus wurde dem Konsortialvertrag hinzugefügt und ist m.E. auch relativ pauschal formuliert. Die gesetzlichen Bestimmungen ergeben sich aber aus dem UmwG und dem Gesellschaftsvertrag. Und die sind sehr klar formuliert. Wie soll ein privater Vertrag wie der Konsortialvertrag geltendes Recht "verbiegen"?
    Sie haben es in typischer Zaungast-Manier angezweifelt, damit Sie im Zweifel nun behaupten können, dass Sie das nie bestritten haben. Jeder, der Lesen kann, wird eines Besseren belehrt. Das ist halt Ihre typische Art hier.

    Aber wie gesagt: Ich freue mich ja, dass man diese unselige hunderte Male geführte Diskussion nun beenden kann, weil die Gegner, zu denen Sie ganz unzweifelhaft gehören, nun ja sogar in verschiedenen Medien lesen können, dass diese Option existiert.

    Ob es so kommt, weiß kein Mensch, aber die Möglichkeit bestand seit jeher und sie besteht immer noch. Und das ist auch gut so. Sollte es zu einem neuen Bürgerentscheid kommen, ist er tatsächlich das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt wird.

  5. Folgende 2 Benutzer sagen Danke zu yogibear_II für den nützlichen Beitrag:


  6. #230
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    Zitat Zitat von yogibear_II Beitrag anzeigen
    Dann tippe ich mal auf beginnenden Alzheimer oder? So lange sind diese Zitate von Ihnen ja nun nicht her: ...
    Lesen Sie bitte oben #214 bzw. #220 nochmal nach. Die von mir nicht bezweifelte These war: "...natürlich kann man das Veto-Recht der Stadt durch eine AG-Umwandlung aushebeln." Gemeint war - und das sollte aus dem Zusammenhang eigentlich klar hervorgegangen sein -, dass unter der Voraussetzung der AG-Umwandlung das Veto-Recht der Stadt natürlich aufgehoben ist. Nicht in dieser Aussage enthalten - aber auch das habe ich oben im folgenden verdeutlicht -, wie schwierig oder unter Politikern überhaupt gewünscht eine AG-Umwandlung tatsächlich ist. Aber genau das dürfte doch der springende Punkt sein, oder?
    (ergänzt) Vllt. kucken Sie auch noch mal in #117. Das war der Ausgangspunkt "...Aber ist die Umwandlung wirklich so bedingungslos einfach?...".
    Nach derzeitigem Stand der politischen Äusserungen lohnt sich das Thema "AG-Umwandlung" derzeit aber wohl eh nicht.
    Geändert von Zaungast (17.07.2017 um 14:18 Uhr)

  7. #231
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    Lesen Sie bitte oben #214 bzw. #220 nochmal nach. Die von mir nicht bezweifelte These war: "...natürlich kann man das Veto-Recht der Stadt durch eine AG-Umwandlung aushebeln." Gemeint war - und das sollte aus dem Zusammenhang eigentlich klar hervorgegangen sein -, dass unter der Voraussetzung der AG-Umwandlung das Veto-Recht der Stadt natürlich aufgehoben ist. Nicht in dieser Aussage enthalten - aber auch das habe ich oben im folgenden verdeutlicht -, wie schwierig oder unter Politikern überhaupt gewünscht eine AG-Umwandlung tatsächlich ist. Aber genau das dürfte doch der springende Punkt sein, oder?
    (ergänzt) Vllt. kucken Sie auch noch mal in #117. Das war der Ausgangspunkt "...Aber ist die Umwandlung wirklich so bedingungslos einfach?...".
    Nach derzeitigem Stand der politischen Äusserungen lohnt sich das Thema "AG-Umwandlung" derzeit aber wohl eh nicht.
    Und ich verweise auf #119:
    Zitat Zitat von Zaungast Beitrag anzeigen
    Der Passus wurde dem Konsortialvertrag hinzugefügt und ist m.E. auch relativ pauschal formuliert. Die gesetzlichen Bestimmungen ergeben sich aber aus dem UmwG und dem Gesellschaftsvertrag. Und die sind sehr klar formuliert. Wie soll ein privater Vertrag wie der Konsortialvertrag geltendes Recht "verbiegen"?
    Sie haben dem UmwG "geltendes Recht" zugesprochen und Zweifel daran geweckt, dass ein privater Vertrag, wie der Konsortialvertrag, dieses ändern könne.
    Jeder, der Lesen kann, hat dies auch genau so verstanden. Wenn Sie es andern meinen, dann müssten Sie es einfach anders formulieren.

  8. Folgender Benutzer sagt Danke zu yogibear_II für den nützlichen Beitrag:


  9. #232
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    Zitat Zitat von yogibear_II Beitrag anzeigen
    Und ich verweise auf #119:
    Sie haben dem UmwG "geltendes Recht" zugesprochen und Zweifel daran geweckt, dass ein privater Vertrag, wie der Konsortialvertrag, dieses ändern könne. ...
    Tschuldigung, war ein paar Tage offline. Falls das noch interessiert. Der Umstand, dass das UmwG eine notarielle Zustimmung der Stadt München zur AG-Umwandlung erfordert, macht diese im Falle der Weigerung der Stadt deutlich schwieriger. Es ist aber natürlich eine Frage der "Überredungskünste" der anderen Gesellschafter, wie viel schwieriger oder gar unmöglich.

  10. #233
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    Zitat Zitat von Zaungast Beitrag anzeigen
    Tschuldigung, war ein paar Tage offline. Falls das noch interessiert. Der Umstand, dass das UmwG eine notarielle Zustimmung der Stadt München zur AG-Umwandlung erfordert, macht diese im Falle der Weigerung der Stadt deutlich schwieriger. Es ist aber natürlich eine Frage der "Überredungskünste" der anderen Gesellschafter, wie viel schwieriger oder gar unmöglich.
    Schon wieder Schwachsinn!
    Es wurde hier schon argumentiert, dass wenn sich die Stadt gegen die Pflicht, einer Umwandlung zuzustimmen, widersetzen würde, würden sich die anderen Gesellschafter beispielsweise dem Einstimmigkeitsprinzip widersetzen. Das wäre der Supergau und würde einem absoluten Zerwürfnis der Gesellschafter gleichkommen.
    Geändert von T.H. (Gestern um 14:27 Uhr)

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