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Thema: Dritte Bahn - Sachstand 2016 f.

  1. #691
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    Zitat Zitat von Machrihanish Beitrag anzeigen
    Wir beharren ja hier auf der Diskussion von Argumenten, nicht Identitäten.

    Dein Rat an feb ist folglich, der Provokation von Bruchpilot nicht zu erliegen und keine Kreisbewegung auszuführen.

    Ergo Spaltung im Lager der Befürworter? Wobei ich natürlich bei dieser experimentellen Schlußfolgerung nur die Selbstverortung der Protagonisten zugrunde legen kann...

    Ist Söder überhaupt noch tragbar?
    Ich finde diese juristische Diskussion generell nicht zielführend - egal ob von Gegner oder Befürworter.
    Wir kennen keine Details, aber alles was man so von verschiedenen Seiten vernimmt, ist die AG-Umwandlung möglich. Also auf welcher neuer Grundlage soll hier diskutiert werden, ohne sich wiedermal im Kreis zu drehen?

  2. #692
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    Zitat Zitat von Machrihanish Beitrag anzeigen
    ...Ist Söder überhaupt noch tragbar?
    War er das denn je?

  3. #693
    Global Moderator Avatar von Machrihanish
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    Er scheint über keine Modellbahn zu verfügen.
    Geändert von Machrihanish (Gestern um 18:19 Uhr)
    Maintain the path.

  4. #694
    Silver Member Avatar von martin67
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    Zitat Zitat von Machrihanish Beitrag anzeigen
    Er scheint über keine Modellbahn zu verfügen.
    Ist das ein Kriterium? Dann könnte ich vielleicht......



    Modellbahn und Pro-Startbahn sollte sich nicht unbedingt ausschließen !

    Viel Spaß,

    Martin

  5. #695
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    Zitat Zitat von feb1958 Beitrag anzeigen
    Wer eine Positition juristisch fundiert darlegen möchte, muss das zugrunde liegende Vertragswerk kennen. Der Umfang des gesellschaftsvertraglichen Werkes samt aller Änderungen und Ergänzungen und samt aller in Bezug genommenen Dokumente kann durchaus - das kenne ich von anderen Gesellschaften vergleichbarer Größenordnung - einen kleinen Büroraum füllen. MaW: Von mir ist eine solche Darlegung nicht zu erwarten.

    Was ich beitragen kann:
    1. Eine Umwandlung GmbH > AG tangiert viele Klauseln des Gesellschaftsvertrages. Noch nie habe ich aber gesehen, dass eine formändernde Umwandlung die Gesellschaftsanteile, die Stimmrechtsverhältnisse oder den Schutz des Minderheitsgesellschafters ändert - andernfalls wären die genannten Regeln ja auch sinnentleert.

    2. Der Aufsichtsrat einer AG fasst seine Beschlüsse grundsätzlich mit einfacher Mehrheit (§ 108 II 1 AktG). Der Vorstand der AG agiert grundsätzlich gemeinschaftlich (§ 77 I 1 AktG), meist regelt eine einstimmig beschlossenene Geschäftsordnung (§§ 77 I 2 iVm 77 II AktG) die Details.

    3. Nichts wesentlich anderes regeln die Vorschriften zur GmbH: Die Gesellschafter fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit (§ 47 I GmbHG) und die Geschäftsführer agieren grundsätzlich gemeinschaftlich (§ 35 II GmbHG), wenn nicht die GmbH-Satzung oder eine Geschäftsführung etwas abweichend festlegen.

    Fazit: Es liegt völlig im Dunkeln, wass die seit Jahren (bald ein Jahrzehnt??) strapazierte Umwandlung alleine ändern soll. Von den publizierten, unbelegten Mutmaßungen (der AG- Vorstand "soll" nach dem Mehrheitsprizip agieren dürfen....) lasse ich mich nicht beeindrucken und der Minderheitsgesellschafter offenbar auch nicht.

    Als Befürworter der 3. Bahn betrüben mich zwei Dinge: Die Inkompetenz der Staatsregierung und der drei Gesellschafter der FMG einerseits sowie die offenbar jetzt kürzlich vom Himmel gefallene Ansicht, die 3. Bahn werde erst ab 2025 benötigt andererseits - da hat man uns bisher eine ganz andere Dringlichkeit dargelegt.
    Ich empfehle einmal, sich folgenden Redebeitrag von Ernst Weidenbusch (CSU) im bayerischen Landtag anzusehen: http://www1.bayern.landtag.de/lisp/a...28105#OPEN_TOP

    Ich denke, man kann inzwischen behaupten, dass deine Zweifel eine Einzelmeinung darstellen, die inzwischen von niemandem mehr geteilt wird, nicht einmal die Gegner der dritten Startbahn, heißen sie nun Magerl, von Brunn, Aiwanger, schließen die juristische Möglichkeit aus.
    Du müsstest deine Einzelmeinung also schon fundierter belegen, bzw. nachweisen warum alle anderen eigentlich die Geisterfahrer sind. Deine einzige Begründung bisher war, dass man es ja schon längst hätte tun können. Das ist nicht sehr fundiert. Wenn du den Befürwortern schon vorwirfst, dass sie die Umwandlung bisher nicht durchgeführt haben, dann frage ich dich, warum die Gegner, allen voran der Reiter, die juristische Option genauso wenig mit juristischen Argumenten widerlegen können, wie du es vermagst, obwohl diese sämtliche Unterlagen dazu, d.h. den Gesellschaftsvertrag, die Konsortialvereinbarung, die Ergänzung der Konsortialvereinbarung und natürlich die betreffenden gesetzlichen Grundlagen kennen. Der Reiter wollte das ja auch noch einmal prüfen lassen und seitdem hat man nichts mehr dazu von ihm gehört.
    Wenn sich ganze Landtagsdebatten um die Möglichkeit der juristischen Option drehen, dann halte ich es für gewagt davon zu sprechen, es würde sich bei der juristischen Option um eine reine Mutmaßung handeln.

    Ist es nicht zum Beispiel so, dass das Aktiengesetz vorschreibt, dass der Aufsichtsrat die Geschäfte nicht führt, allenfalls zustimmungspflichtige Geschäfte festlegt. Selbst wenn man es irgendwie schaffte das Einstimmigkeitserfordernis für die Startbahn auf den paritätisch zu besetzenden Aufsichtsrat zu übertragen, dann kann nach meinem Verständnis nach §111 AktG dessen Verweigerung der Zustimmung durch eine 3/4 Mehrheit auf der Hauptversammlung ersetzt werden. Andere Mehrheiten lässt das Gesetz nach meinem Verständnis nicht zu. Spätestens in so einer Konstellation wäre das Einstimmigkeitserfordernis nach meiner Auffassung durchbrochen und Bund und Land verfügen gemeinsam über mehr als 3/4 der Stimmen.

    Was dein Vorwurf gegen Söder angeht, die Ansicht, dass die Bahn im Jahr 2025 benötigt würde, wäre vom Himmel gefallen, so finde ich diesen unberechtigt. Die Lufthansa hat schon seit ewigen Zeiten darauf hingewiesen, dass sie die Startbahn ab dem Jahr 2025 benötigt. Da die Lufthansa der mit Abstand größte Nutzer der dritten Startbahn sein wird, halte ich es wirklich für wenig überraschend, wenn Söder sich dieser Einschätzung anschließt.
    Geändert von yogibear_II (Heute um 09:45 Uhr)

  6. #696
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    Zitat Zitat von yogibear_II Beitrag anzeigen
    Was dein Vorwurf gegen Söder angeht, die Ansicht, dass die Bahn im Jahr 2025 benötigt würde, wäre vom Himmel gefallen, so finde ich diesen unberechtigt. Die Lufthansa hat schon seit ewigen Zeiten darauf hingewiesen, dass sie die Startbahn ab dem Jahr 2025 benötigt.
    Wo denn? Ich finde einen sehr intensiven Gebrauch der Zahl 2025 in einem IHK-Papier von 2015 und Söder hat sie im letzten Frühsommer (wohl) erstmals genannt.

    Nota bene in diesem Forum kam sie ein Jahr lang nicht vor. Hier zB:

    Zitat Zitat von BA937 Beitrag anzeigen
    Das hat bestimmt der Seehofer ihm eingetrichtert
    Ich hoffe, dass man insofern eine Entscheidung in der CSU getroffen hat, dass man sagt "JA wir bauen die 3te Bahn - zwar noch nicht jetzt direkt, dafür allerdings im Jahr Jahr 2025 (oder so)".
    Und - - das ist jetzt die Position, die Du (yogi) (wie die LH?) schon seit ewigen Zeiten vertreten hast?

    Der Menschen Erinnerung ist ein Wunderhorn.
    Geändert von Machrihanish (Heute um 10:32 Uhr)
    Maintain the path.

  7. #697
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    Zitat Zitat von Machrihanish Beitrag anzeigen
    Wo denn? Ich finde einen sehr intensiven Gebrauch der Zahl 2025 in einem IHK-Papier von 2015 und Söder hat sie im letzten Frühsommer (wohl) erstmals genannt.

    Nota bene in diesem Forum kam sie ein Jahr lang nicht vor. Hier zB:



    Und - - das ist jetzt die Position, die Du (yogi) (wie die LH?) schon seit ewigen Zeiten vertreten hast?

    Der Menschen Erinnerung ist ein Wunderhorn.
    Eine einfache Googlesuche ergibt hier:

    Auch Spohr sprach das Thema an: „Ob die Bahn in einem oder erst in zwei Jahren gebaut wird, ist für uns zweitrangig. Hauptsache, sie kommt.“ Wichtig sei, dass die Bahn in spätestens zehn Jahren, also 2025, in Betrieb sein müsse.
    Geändert von yogibear_II (Heute um 11:04 Uhr)

  8. #698
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    Zitat Zitat von yogibear_II Beitrag anzeigen
    [...]


    Und wenn wir schon mit Zitaten herumschlagen, dann darf Spohr auch nicht fehlen:

    Die Befürworter haben Zeit, währen den Gegnern die Zeit davon läuft.
    Viel Zeit. Und die gebotene Gelassenheit.
    Maintain the path.

  9. #699
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    Zitat Zitat von Machrihanish Beitrag anzeigen
    Und - - das ist jetzt die Position, die Du (yogi) (wie die LH?) schon seit ewigen Zeiten vertreten hast?

    Der Menschen Erinnerung ist ein Wunderhorn.
    Die Behauptung war, dass Söders Einschätzung vom Himmel gefallen sei. Was hat das mit meiner Position zu tun?

  10. #700
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    Das schaue ich mir ja gerade an - welche Positionen abseits einer Selbstetikettierung als Befürworter (oder Gegner) im Einzelnen überhaupt noch erkennbar sind.

    Die Imherbstrollendiebagger-Rhetorik hat jedenfalls fast schlagartig aufgehört. Das ist doch amüsant.

    Nachtrag:

    Da die Lufthansa der mit Abstand größte Nutzer der dritten Startbahn sein wird, ...
    Genau dies ist der soft spot.
    Geändert von Machrihanish (Heute um 11:48 Uhr)

  11. #701
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    Die Berlin / Düsseldorf Achse wäre der größte Verlierer in Deutschland von einer dritten Bahn in München. Daher sind bestimmte Abwägungen und Kommentare hier nicht auf die Waagschale zu legen und fast schon politisch gewollt. Das rückt hier die Kommentare in ein anderes Licht!

  12. #702
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    Zitat Zitat von Machrihanish Beitrag anzeigen
    Die Imherbstrollendiebagger-Rhetorik hat jedenfalls fast schlagartig aufgehört. Das ist doch amüsant.
    Wenn der designierte Ministerpräsident nicht früher entscheiden will und die CSU-Landtagsfraktion dem folgt, dann muss man das eben erst einmal so hinnehmen. Wäre ja nicht die erste Vertagung bei dieser Sache.

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