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Thema: Start-/Landebahn hintereinander möglich?

  1. #16
    Gold Member Avatar von muc-driver
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    Ich gehe mal davon aus, dass die Markierungen erst nach der militärischen Nutzung aufgebracht wurden. Ab dann wurde der Platz noch ein paar Jahre für kleine Privatflieger genutzt bis er geschlossen wurde.
    Ich habe dort einen großen Teil meiner Kindheit verbracht. Zu Zeiten als die Polizeihubschrauberstaffel noch dort stationiert war, sind wir immer mit dem Fahrrad dorthin gefahren, und haben immer gewartet, bis ein Hubschrauber startet. Die Piloten waren so freundlich zu uns, das wir uns auch mal in die Helis reinsetzen durften.
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  2. #17
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    Die Markierungen in Neubiberg wurden vom Fliegerclub München kurz vor der endgültigen Schliessung angebracht. Das Ziel war "Lärmschutz", so wurde z.B bei Ostwind immer von der westlichstens 07-Markierung gestartet, und die andere 07-Markierung war der Aufsetzpunkt bei der Landung (wenn ich mich richtig erinnere). Dazu gehörte auch eine gefährliche Herumkurverei in niedriger Höhe bei der Landung auf der 25. So sollten die ach-so-geplagten WutbürgerInnen in möglichst grosser Höhe oder gar nicht überflogen werden. Hat letzendlich auch nicht geholfen.

  3. Folgender Benutzer sagt Danke zu Kenneth für den nützlichen Beitrag:


  4. #18
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    Ah, genau sowas hatte ich mir auch schon gedacht, denn so macht es natürlich sinn. Nur ist es hier wie gesagt seltsam, dass beide "Teilbahnen" die selbe Bezeichnung 7/25 haben und damit Verwechslung drohte.

  5. #19
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    Zitat Zitat von hangar7 Beitrag anzeigen
    Ah, genau sowas hatte ich mir auch schon gedacht, denn so macht es natürlich sinn. Nur ist es hier wie gesagt seltsam, dass beide "Teilbahnen" die selbe Bezeichnung 7/25 haben und damit Verwechslung drohte.
    Wenn es aber wie @Kenneth beschrieben hat genutzt wurde, dann wäre im Falle einer Verwechslung immer deutlich mehr Landebahn zur Verfügung gestanden. Für die Sicherheit kein Problem.

  6. #20
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    Zitat Zitat von MANAL Beitrag anzeigen
    Wenn es aber wie @Kenneth beschrieben hat genutzt wurde, dann wäre im Falle einer Verwechslung immer deutlich mehr Landebahn zur Verfügung gestanden. Für die Sicherheit kein Problem.
    Oder der Flieger wäre entweder vor oder hinter der Landebahn am Punkt einer "Schein-7er" oder "Schein-25er" runtergekracht. Nein, so kann man also keinen sicheren Flugbetrieb unterhalten. Beide Teilbehnen müssen und mussten eindeutig zu unterschieden und deshalb auch unterschiedlichen Kekennzeichnet sein. Auch wenn der Tower bei Sichtflug z.B. von einer vorderen und hinteren Teilbahn gesprochen hätte, dann hätten das auswärtige Piloten falsch deuten können (siehe das Missverständnis hier im Thread vor ein paar Wochen!). Seltsam also.

  7. #21
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    Jetzt mal ehrlich: Wie viele Flüge wurden dann da von dieser Luftsportgruppe durchgeführt? Das ganze sowieso komplett VFR, ergo gibts eh keine start/landefreigaben, sondern "see and avoid", dazu die allgemeine Faustregel, wegen Lärmschutz immer lang zu landen, dann sollte jeder, der seinen PPL (oder besser) verdient hat merken, welches die Startschwelle, und welches die Landeschwelle ist, und denn is jut. Ich kann mir kaum vorstellen, daß das mit den zwei halben Bahnen jemals so veröffentlich worden ist, oder irre ich mich da?
    Geändert von ETSF (30.05.2014 um 08:33 Uhr)

  8. #22
    Silver Member Avatar von slam dunk
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    Ich kann mir kaum vorstellen, daß das mit den zwei halben Bahnen jemals so veröffentlich worden ist, oder irre ich mich da?
    Du irrst! :-)
    Zum Start durfte man nur die (vordere) erste Hälfte nehmen.
    Zur Landung nur die (hintere) zweite Hälfte.
    An-und Abflüge von/nach Neubiberg verliefen Platzmitte - Autobahn - Brunnthaldreieck, oder umgekehrt.
    Geändert von ETSF (30.05.2014 um 08:33 Uhr)

  9. #23
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    Da hätte ich gern mal das Kartenmaterial zu gesehen :-) Ich denk mir immer noch, daß das ganze mehr oder minder unter Absprache denn unter echter Veröffentlichung (NOTAM??) lief : "Bitte immer lange Landungen machen, und dabei die hintere Markierung beachten". macht mir mehr sinn als "all Landings in the first Runway Markings are PROHIBITED"
    Geändert von ETSF (30.05.2014 um 08:34 Uhr)

  10. #24
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    Ich kann auch bestätigen, dass das Ganze in der Form sowohl in der AIP und in Jeppesen so veröffentlicht wurde, glaube ich habe irgendwo noch das Jeppesen Anflugblatt. Bin selber von dort aus geflogen. Wenn ich mich richtig erinnere musste man sich sogar auch von einem ortsansässigen Fluglehrer in das Anflugverfahren einweisen lassen....! Es war ein Kniefall für die Flugplatzgegner, hat nichts gebracht, alles total lächerlich und eine von vielen Armutszeugnissen der münchner GA-Szene.
    Geändert von Kenneth (30.05.2014 um 09:29 Uhr)

  11. #25
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    Leider ist London-City nicht überall. Allgemein kann man das wohl auf ganz Deutschland umlegen: Das Flugzeug ist hier irgendwie nicht wirklich gern gesehen. Und je näher es an Wohnbebauung ran geht, desto stärker die Abneigung. Derzeit dürfte Fürsty wohl noch die besten Aussichten haben - wobei mir OBI sympathischer wäre.

    Frage wäre jetzt im Zusammenhang mit dem ursprucng: Hats denn lärmmässig etwas gebracht? Wurde da Messungen durchgeführt mit kurzen und langen Landungen, zum Vergleich?

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